Beobachtetes Signal · 22. Dez. 2020 · Partnership · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
Google und Facebook vor Antitrust-Klage: Geheimes Abkommen enthüllt
Der Artikel berichtet über eine Kartellklage von zehn US-Bundesstaaten gegen Google, bei der Facebook eine zentrale Rolle im narrativen Kontext einnimmt. Laut Berichten des Wall Street Journal sollen die beiden Tech-Giganten eine Vereinbarung getroffen haben, um sich gegenseitig vor behördlicher Antitrust-Prüfung zu schützen. Der Pakt beinhaltete angeblich, dass Facebook-Advertiser Anzeigen im Google Ad Network schalten konnten, sowie einen entsprechenden Datenaustausch. Die Vereinbarung soll demnach von der damaligen Facebook-COO Sheryl Sandberg unterzeichnet worden sein. Google erklärte, dass solche unternehmensübergreifenden Absprachen gängige Praxis seien, während Facebook keine Stellung nahm. Der Vorfall verdeutlicht, wie eine mögliche Allianz zwischen den Plattformen die kartellrechtliche Debatte im AdTech-Ökosystem massiv beeinflussen könnte, auch wenn die Berichterstattung auf unbestätigten Insider-Informationen beruht.
Kartellrechtliche Absprachen zwischen zwei dominanten Marktakteuren im AdTech-Sektor könnten weitreichende regulatorische Konsequenzen für den gesamten Wettbewerb haben.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Zehn US-Bundesstaaten reichten eine Antitrust-Klage gegen Google ein.
- Das Wall Street Journal berichtet über ein angebliches Abkommen zwischen Google und Facebook zur gegenseitigen Unterstützung.
- Die Vereinbarung umfasste den Datenaustausch sowie die Schaltung von Anzeigen durch Facebook-Advertiser im Google Ad Network.
- Die damalige Facebook-COO Sheryl Sandberg soll das Dokument unterzeichnet haben.
- Google bezeichnete solche Absprachen als branchenüblich, Facebook lehnte eine Stellungnahme ab.
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Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
US sperrt Microsoft, Adobe und IT-Giganten von Green-Card-Programm aus
Die Trump-Administration hat Microsoft, Adobe und sechs weitere große Technologieunternehmen von einem US-Programm ausgesetzt, das qualifizierten ausländischen Arbeitskräften die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis (Green Card) erleichtert, und wirft den Unternehmen Betrug vor. Vizepräsident JD Vance kündigte die Sperre an, die auch Capgemini, Cognizant, HCL, Infosys, Tata und Wipro betrifft. Das Arbeitsministerium wird keine neuen oder laufenden Anträge auf dauerhafte Arbeitszertifizierung dieser Unternehmen mehr annehmen. Die Unternehmen gehören zu den größten Nutzern von H-1B-Visa, die für hochqualifizierte Positionen gedacht sind, die von US-Arbeitern möglicherweise nicht besetzt werden können. Microsoft reagierte mit der Aussage, dass die meisten seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und seine H-1B-Anträge größtenteils für bestehende Mitarbeiter und nicht für Neueinstellungen gelten. Die Regierung will außerdem neun Universitäten, darunter Harvard, Yale und Stanford, wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Studentenvisumprogrammen untersuchen.
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