Beobachtetes Signal · 2. Juli 2026 · Technical Release · Quelle: t3n · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Google ermöglicht Ausschluss einzelner Android-Apps von Backups
Google rollt eine neue Android-Backup-Funktion aus, mit der Nutzer einzelne Apps von Cloud-Backups ausschließen können. Die Funktion wird über die Google Play Services (Version 26.25) verteilt, befindet sich derzeit in der Beta-Phase und ist nicht auf Pixel-Geräte oder die neueste Android-Version beschränkt. Die Steuerung erfolgt über die Geräteeinstellungen unter dem Menüpunkt für die Verwaltung von App-Daten, wobei das System warnt, dass ausgeschlossene Daten aus dem Google-Konto gelöscht werden. Kerndaten wie SMS, MMS, Anruflisten und Geräteeinstellungen sind von diesem Ausschluss ausgenommen und werden weiterhin automatisch gesichert. Bereits im Februar hatten die Play Services das automatische Speichern heruntergeladener Dokumente in Google Drive eingeführt.
Ein technisches Release einer großen Plattform verändern die Nutzerkontrolle über Daten und Cloud-Speicher, was direkte Auswirkungen auf Datenschutzoptionen, die Wiederverfügbarkeit von App-Daten sowie die Speicherplatzplanung hat.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google führt über die Play Services (Version 26.25) eine granulare App-Ausschlussfunktion für Android-Cloud-Backups ein.
- Das Feature ist aktuell in der Beta und funktioniert geräteübergreifend, nicht nur auf Pixel-Modellen oder neuesten Android-Versionen.
- Die Steuerung erfolgt in den Einstellungen unter App-Daten; das Deaktivieren führt zur Löschung bestehender Backups dieser App im Google-Konto.
- Wesentliche Kerndaten wie SMS/MMS, Anrufprotokolle und Geräteeinstellungen lassen sich nicht ausschließen und werden weiterhin automatisch gesichert.
- Zuvor wurde in Version 26.06 der Play Services bereits das automatische Speichern von Downloads in Google Drive integriert.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“Google is adjusting its backup function for Android phones; the new backup option comes via Google Play services and stores data in Google O...”
“The article is published on t3n, the digital publisher reporting the Android backup changes....”
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Google rechnet Android-Gerätebackups künftig auf den Cloud-Speicher an
Google hat seine Support-Richtlinien aktualisiert und angekündigt, dass Systembackups von Android-Geräten künftig auf das Speicherkontingent des Google-Kontos angerechnet werden. Diese Änderung bedeutet, dass SMS und MMS, Anruflisten, Geräteeinstellungen sowie App-Daten, die in Backups enthalten sind, den verfügbaren Speicherplatz des Kontos belasten, der standardmäßig 15 GB kostenlos umfasst. Android-Einstellungen werden künftig Steuerungselemente bereitstellen, um auszuwählen, welche Gerätedaten gesichert werden sollen; Pixel-Geräte bieten diese Funktion bereits. Google listet auf seinen Support-Seiten auf, welche Dateitypen angerechnet werden und welche nicht. Nutzer, die mehr Speicherplatz benötigen, können ein Google One-Abonnement abschließen, wobei Tarife mit 100 GB ab 2 Euro pro Monat beginnen. Zum Vergleich bietet Apple in der iCloud 5 GB kostenlos an, während iCloud+ 50 GB für 1 Euro pro Monat bereitstellt.
Google rechnet Android-Backups künftig auf den Cloud-Speicher an
Ab dem 7. Juli 2026 rechnet Google Android-Backups für neue Nutzer auf das persönliche Google-Konto-Speicherlimit an, während bestehende Konten in den Folgemonaten migriert werden. Betroffen sind künftig Anrufverläufe, Geräteeinstellungen, App-Daten und SMS, während Fotos und Videos ohnehin bereits angerechnet wurden. Nach Google-Angaben beläuft sich das zusätzliche Datenvolumen im Schnitt auf rund 40 Megabyte pro Gerät, variiert jedoch je nach Nutzung. Als Ausgleich führt das Unternehmen neue Steuerungsoptionen ein, mit denen gezielt bestimmte Backup-Inhalte oder einzelne Apps ausgeschlossen werden können. Bei überschrittenem kostenlosem 15-GB-Kontingent greifen kostenpflichtige Google-One-Tarife, die von 2 Euro pro Monat für 100 GB bis zu 220 Euro monatlich für 30 TB reichen und ab höheren Stufen zusätzliche KI-Funktionen integrieren.
Yapily-Chef hält sich bei Open-Banking-Konsolidierung zurück
Yapily, ein britisches Open-Banking-Infrastruktur-Startup mit Lakestar-Beteiligung, meldete verbesserte Finanzzahlen für 2025: Der Umsatz stieg von 6,7 Mio. £ auf 16,7 Mio. £, und der Verlust von 16,2 Mio. £ wandelte sich in einen Gewinn von 355.000 £. CEO Stefano Vaccino führt das Wachstum auf eine schlanke Organisation und höhere Einnahmen von Bestandskunden wie Revolut, Intuit, Adyen und Google zurück. Das seit 2025 profitable Unternehmen hatte zuletzt 2021 eine Series-B-Finanzierung über 51 Mio. $ unter Führung von Sapphire Ventures erhalten. Angesichts der erwarteten Konsolidierung im Open-Banking-Sektor erklärte Vaccino, man wolle sich vorerst zurückhalten und auf organisches Wachstum setzen. Er verwies auf kommende Treiber wie Commercial Variable Recurring Payments (CVRPs) und das EU-Regelwerk Financial Data Access (FiDA) sowie auf jüngste Übernahmen wie Paypoints Kauf von obconnect und TrueLayers Übernahmen von in3 und Zimpler.
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