Beobachtetes Signal · 17. Apr. 2026 · Policy Update · Quelle: https://www.blogger.com/feeds/7815614485808579332/posts/default?category=google_ads_api&orderby=published · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Google Ads API macht Multi-Faktor-Authentifizierung zur Pflicht
Google hat angekündigt, dass für die Google Ads API ab dem 21. April 2026 eine Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA/2-Schritt-Verifizierung) erforderlich sein wird. Die schrittweise Einführung erfolgt in den Wochen nach diesem Stichtag. Bei der Generierung neuer OAuth 2.0 Refresh-Token über den Nutzerauthentifizierungs-Workflow wird neben dem Benutzernamen und Passwort künftig ein zweiter Authentifizierungsfaktor abgefragt. Bestehende Refresh-Token behalten ihre Gültigkeit und funktionieren unverändert weiter. Workflows mit Service-Konten sind von dieser Änderung nicht betroffen; Google empfiehlt sie ausdrücklich für automatisierte oder Offline-Anwendungen. Auch Produkte, die die Google-Nutzerauthentifizierung für das Management von Google Ads nutzen – wie Google Ads Editor, Google Ads Scripts, BigQuery Data Transfer Service und Data Studio –, fordern Nutzer zur MFA auf. Anwender sollten die 2-Schritt-Verifizierung in ihren Google-Sicherheitseinstellungen überprüfen oder aktivieren.
Diese zentrale Plattformrichtlinie von Google verändert die Authentifizierungsworkflows und Entwicklerintegrationen im gesamten Google Ads-Ökosystem und hat direkte Auswirkungen auf die IT-Sicherheit, Identity Management sowie operative Prozesse.
Marktsignale zu Google in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google Ads API verlangt ab dem 21. April 2026 eine Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA/2-Schritt-Verifizierung) mit nachfolgendem Rollout.
- Die Generierung neuer OAuth 2.0 Refresh-Token über den Nutzer-Workflow erfordert künftig einen zweiten Authentifizierungsfaktor.
- Bestehende OAuth Refresh-Token bleiben von der Änderung unberührt und funktionieren ohne erneute Autorisierung weiter.
- Service-Account-Workflows sind von der MFA-Pflicht ausgenommen; Google empfiehlt sie für automatisierte Prozesse.
- Tools wie Google Ads Editor, Google Ads Scripts, BigQuery Data Transfer Service und Data Studio fordern ebenfalls MFA bei der Nutzerauthentifizierung ein.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte UnternehmenOntologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Google Ads API kührt Multi-Partie-Freigaben für sensible Kontoaktionen ein
Google hat angekündigt, dass die Google Ads API künftig Multi-Partie-Freigaben für sensible Kontoaktionen erfordert. Die Änderung betrifft das Einladen von Nutzern sowie das Aktualisieren oder Widerrufen von Nutzerrechten: Wenn die API eine Prüfung für erforderlich hält, pausiert sie den regulären Workflow, erstellt eine MultiPartyAuthReview-Ressource und verlangt die Freigabe durch einen zweiten Kontoadministrator, bevor die Aktion wirksam wird. Entwickler können ausstehende Prüfungen über GoogleAdsService.Search oder SearchStream mit GAQL abfragen und diese mittels MultiPartyAuthReviewService.ResolveMultiPartyAuthReview auflösen. Die Einführung beginnt am 27. Juli 2026 und wird in den darauffolgenden Wochen für alle Nutzer aktiviert. Google hat die Unterstützung für Multi-Partie-Freigaben in wichtigen API-Versionen (v24.2, v23.3, v22.2 und v21.2) integriert und fordert Entwickler dringend auf, Client-Bibliotheken und Anwendungslogik vor dem Rollout entsprechend anzupassen.
Google aktualisiert Antragsverfahren für Developer Token des Google Ads API
Google hat ein Update zu stark gestiegenen Anträgen auf Developer Token für die Google Ads API veröffentlicht, was auf neuere Releases wie Explorer Access, MCP-Server und den Developer Assistant zurückzuführen ist. Die Antragsprüfung verzögert sich aktuell; Google hat jedoch zusätzliche Prüfer eingesetzt und Priorisierungen vorgenommen. Entwicklern wird empfohlen, Explorer Access so lange zu nutzen, wie dies ausreicht, und ein Upgrade auf Basic Access nur bei dauerhaften Quotenüberschreitungen oder spezifischem Funktionsbedarf durchzuführen. Zur Beschleunigung der Prüfung empfiehlt Google, unter anderem verwaltete Unterkonten korrekt zu verknüpfen, Werbetreibenden-Verifizierungen abzuschließen, OAuth-verifizierte Google Cloud Project-Nummern anzugeben und präzise Anwendungsfälle zu beschreiben. Technischer Support erfolgt über den offiziellen Google Ads Support.
Google Ads API v24.2 veröffentlicht: Fokus auf Security und KI-Transparenz
Google hat die Version v24.2 der Google Ads API veröffentlicht. Das Minor-Release bringt wichtige Sicherheitsupdates wie Multi-Party-Approvals (MPA) für die sekundäre Administratorfreigabe sensibler Kontoaktionen sowie neue KI-Transparenzfunktionen. Letztere integrieren SyntheticContentInfo und SyntheticContentAttestation auf Asset- und Ad-Ressourcen, um programmatisch zu kennzeichnen, ob Werbemittel KI-generiert sind – ein wichtiger Schritt im Hinblick auf regulatorische Vorgaben wie den EU AI Act. Zu den weiteren Neuerungen im Bereich Reporting und Assets zählen Performance Max Placement-Segmentierungen nach ad_network_type, YouTube Brand Channel-Verknüpfungen, automatisierte Landing-Page-Texterstellung sowie neue Experiment-Typen für Campaign Mix und Performance Max-Feature-Tests. Ergänzend wurden aktualisierte Client-Bibliotheken, überarbeitete Release Notes sowie die Minor-Versionen v23.3, v22.2 und v21.2 ausgerollt.
Marktsignale & Strategische Shifts in Echtzeit verfolgen
Erstellen Sie benutzerdefinierte Watchlists, um automatisierte, evidenzbasierte Executive Briefings zu erhalten, sobald wesentliche Signale oder Marktverschiebungen auftreten.
