Beobachtetes Signal · 12. März 2026 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Google integriert Marken-Suchfilter in Search Console
Die Google Search Console erhält im Performance-Bericht einen neuen Filter zur Unterscheidung zwischen markenbezogenen und nicht markenbezogenen Suchanfragen. Marken-Suchanfragen umfassen den Firmennamen in verschiedenen Sprachen, erkennbare Schreibfehler oder spezifische Produkte beziehungsweise Dienstleistungen. Die Zuordnung erfolgt über die KI von Google, wobei in Grenzfällen Fehklassifizierungen möglich sind. Der Filter greift über alle Suchtypen wie Web, Bilder, Videos sowie News und passt Impressionen, Klicks, die durchschnittliche Position sowie die CTR entsprechend an. Zusätzlich weist der Statistik-Bericht die Gesamtklicks getrennt nach Marken- und Non-Brand-Traffic aus, um die Markenbekämpfung und -wahrnehmung detailliert zu analysieren. Die Funktion beschränkt sich auf Top-Level-Properties mit ausreichendem Suchvolumen und wird in den kommenden Wochen schrittweise ausgerollt.
Ein bedeutendes Plattform-Update von Google mit direkten Auswirkungen auf SEO- und Performance-Messungen, das erstmals eine native Markensegmentierung in der Search Console ermöglicht.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google ergänzt den Performance-Bericht der Search Console um einen Filter für markenbezogene Suchanfragen
- Marken-Queries umfassen Firmennamen, Fehlenschreibungen sowie markenspezifische Produkte und Services
- Die KI-gestützte Zuordnung durch Google kann in Randbereichen zu potenziellen Fehleinordnung führen
- Der Filter unterstützt die Suchtypen Web, Bilder, Videos und News und aktualisiert die Kennzahlen dynamisch
- Der Statistik-Bericht zeigt nun eine granulare Aufteilung der Klicks nach Marken- und Non-Brand-Traffic
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Google führt Query Groups in der Search Console ein
Google integriert Query Groups in die Search Console Insights, um ähnliche Suchanfragen anhand der zugrundeliegenden User Intent mithilfe von KI automatisiert zu clustern. Das neue Feature ersetzt lange Keyword-Listen durch übersichtliche Gruppenkarten, die aggregierte Clicks sowie die jeweils erfolgreichste Einzelsuchanfrage anzeigen. So werden beispielsweise verschiedene Formulierungen einer Frage zu einer einheitlichen Intention zusammengefasst. Erste Accounts haben bereits Zugriff auf das Tool, während ein breiterer Rollout für die kommenden Wochen geplant ist. Die Gruppierungen unterteilen sich in Top, Trending up und Trending down. Diese Entwicklung unterstreicht Googles anhaltenden Fokus auf künstliche Intelligenz im Suchökosystem, zu dem auch Formate wie AI Overviews und der AI Mode gehören. Für SEO-Verantwortliche bietet dies tiefere kontextuelle Einblicke in das tatsächliche Suchverhalten der Audience.
Google testet KI-gestützte Berichterstellung in der Search Console
Google testet derzeit eine innovative KI-Funktion innerhalb der Search Console, mit der SEO-Profis Performance-Berichte über natürlichsprachliche Prompts konfigurieren und abrufen können. In dieser experimentellen Umgebung öffnet sich ein KI-Bedienfeld am rechten Bildschirmrand, über das gezielte Abfragen für spezifische Suchanfragen, Zeiträume oder Regionen möglich sind. Ein Beispiel-Prompt wie „Zeige die CTR von Suchanfragen mit ‚wie man‘ oder ‚was ist‘ in Kanada letzte Woche“ veranlasst das Tool dazu, entsprechende Berichte mit automatisch angewendeten Filtern zu generieren. Diese Neuerung folgt auf die Einführung von Custom Annotations und zielt darauf ab, die Datenanalyse im SEO-Bereich durch den Wegfall manueller Klickpfade zu beschleunigen. Das Feature wurde über den Google Search Central Account auf LinkedIn angekündigt und steht voraussichtlich noch nicht allen Nutzern zur Verfügung. Bei einem flächendeckenden Rollout könnte dies die Interaktion von SEO-Teams mit großen Datenmengen nachhaltig verändern.
Google Search Console: Neue Länder- und Gerätefilter
Google hat die Filter im Leistungsbericht der Search Console erweitert und ermöglicht SEOs und Website-Betreibern nun eine Analyse des Traffics nach Ländern und Geräten. Damit lassen sich Traffic-Entwicklungen in verschiedenen Märkten vergleichen und Suchmuster mit lokalen Ereignissen in Verbindung bringen. Die Funktion ist bereits in Deutschland verfügbar. Diese Neuerung folgt auf kürzlich eingeführte Optimierungen wie den Filter für multimodale Websuchen (Google Lens, visuelle Suche) und die Platform Properties für Social-Media-Performance. Die erweiterten Filter bieten tiefere Einblicke in internationale und gerätespezifische Such-Performance und unterstützen eine granularere SEO-Analyse.
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