Beobachtetes Signal · 5. Dez. 2025 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Google testet KI-gestützte Berichterstellung in der Search Console
Google testet derzeit eine innovative KI-Funktion innerhalb der Search Console, mit der SEO-Profis Performance-Berichte über natürlichsprachliche Prompts konfigurieren und abrufen können. In dieser experimentellen Umgebung öffnet sich ein KI-Bedienfeld am rechten Bildschirmrand, über das gezielte Abfragen für spezifische Suchanfragen, Zeiträume oder Regionen möglich sind. Ein Beispiel-Prompt wie „Zeige die CTR von Suchanfragen mit ‚wie man‘ oder ‚was ist‘ in Kanada letzte Woche“ veranlasst das Tool dazu, entsprechende Berichte mit automatisch angewendeten Filtern zu generieren. Diese Neuerung folgt auf die Einführung von Custom Annotations und zielt darauf ab, die Datenanalyse im SEO-Bereich durch den Wegfall manueller Klickpfade zu beschleunigen. Das Feature wurde über den Google Search Central Account auf LinkedIn angekündigt und steht voraussichtlich noch nicht allen Nutzern zur Verfügung. Bei einem flächendeckenden Rollout könnte dies die Interaktion von SEO-Teams mit großen Datenmengen nachhaltig verändern.
Technologischer Release (experimentelles KI-Feature in der Google Search Console zur Effizienzsteigerung bei der SEO-Datenanalyse)
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google testet eine KI-gestützte Konfiguration für Performance-Berichte in der Search Console (Experimentierphase).
- Nutzer können natürlichsprachliche Prompts eingeben, um Berichte mit automatisierten Filtern und Einstellungen zu generieren.
- Das KI-Bedienfeld erscheint im Testmodus als Bearbeitungsleiste am rechten Rand neben dem Filter-Tab.
- Beispiel-Prompt: ‚Zeige die CTR von Suchanfragen mit „wie man“ oder „was ist“ in Kanada letzte Woche‘.
- Die Funktion wurde vom Google Search Central Account auf LinkedIn angekündigt und ist noch nicht flächendeckend verfügbar.
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Google führt Custom Annotations in der Search Console ein
Google hat Custom Annotations in die Performance-Berichte der Google Search Console integriert. Diese Funktion ermöglicht es SEO-Teams, einflussnehmende Faktoren auf Traffic und Rankings direkt in den Performance-Diagrammen zu dokumentieren. Das Feature fungiert als digitales Notizbuch für Ereignisse wie Core Updates, Content-Strategieänderungen, Agenturarbeit, Website-Migrationen, Feiertage oder Kampagnen, verknüpft mit spezifischen Zeiträumen. Die Markierungen erscheinen als Referenzpunkte im Diagramm und sind für alle Nutzer mit Zugriff auf die Property sichtbar. Durch einen Rechtsklick in das Diagramm, die Auswahl eines Datums und die Eingabe einer Notiz von maximal 120 Zeichen lassen sich Einträge erstellen. Branchenexperten wie Hanns Kronenberg, Head of SEO bei Chefkoch, hoben auf LinkedIn potenzielle Anwendungsfälle wie KI-Änderungen und Canonical-Updates hervor. Dieses Update optimiert die Kontextdokumentation der Such-Performance für SEO-Teams erheblich.
Google führt AI Performance Reports und Opt-Out in Search Console ein
Google hat in der Search Console neue AI Performance Reports eingeführt, die Website-Betreibern Einblicke in die Sichtbarkeit ihrer Inhalte in generativen Suchfunktionen wie AI Overviews und AI Mode bieten. Die Berichte zeigen Impressionen, zitierte URLs, Länder, Geräte sowie zeitliche Verläufe, erfassen derzeit jedoch keine Klicks. Zudem testet Google einen Schalter in der Search Console, mit dem Publisher ihre Inhalte von AI Overviews, AI Mode und ähnlichen generativen Oberflächen ausschließen können. Websites, die sich dagegen entscheiden, erhalten keine Impressionen oder Traffic mehr aus diesen generativen Funktionen, während die klassischen Such-Rankings unverändert bleiben. Der Rollout und der Opt-Out-Test starten zunächst für eine Auswahl von Websites im Vereinigten Königreich. Laut Google verzeichnen AI Overviews monatlich über 2,5 Milliarden und AI Mode mehr als eine Milliarde Nutzer.
Google integriert Side-by-Side AI Mode in Chrome Search
Google hat ein neues Sucherlebnis für Chrome eingeführt, das einen AI Mode parallel zu geöffneten Websites und Suchergebnissen anzeigt. Diese Side-by-Side-Benutzeroberfläche minimiert Tab-Wechsel und erhält die konversationelle Suchintention über Follow-up-Fragen, vordefinierte Prompts („Skills“) sowie den Kontext vorheriger Tabs, Bilder oder Dateien aufrecht. Der Rollout startet in den USA; flankierend wurden Gemini-Integrationen und Desktop-Shortcuts angekündigt. Für Publisher und AdTech-Akteure birgt das Feature erhebliche Risiken: Die geteilte Nutzeraufmerksamkeit und eine potenziell sinkende Dwell Time könnten das On-Site-Ad-Engagement, die Viewability und den organischen SEO-Traffic nachhaltig schwächen. Google positioniert das Tool primär als Effizienzgewinn für Produktvergleiche und komplexe Recherche-Workflows.
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