Beobachtetes Signal · 18. Juni 2026 · Product Launch · Quelle: AdExchanger · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Google Ad Manager startet KI-Chatbot zur Fehlerbehebung von Ad Campaigns
Google Ad Manager (GAM) testet in einer Betaphase den KI-gestützten Kundenservice-Chatbot Ask Ad Manager. Das Tool soll Publisher Ad Ops dabei unterstützen, Kampagnenauslieferungen zu prüfen, die Bidder-Performance zu analysieren, Kampagnen mit GAM-Benchmarks zu vergleichen und sich in der GAM-Benutzeroberfläche zurechtzufinden. Die auf Googles Gemini-Modellen basierende Lösung greift auf die First‑Party Data des Publishers sowie aggregierte GAM-Benchmarks zurück, nutzt jedoch keine Daten anderer Publisher oder Drittquellen. Während der im Juni gestarteten Betaversion ist das Tool kostenlos und wird von einer Mischung aus großen und kleinen Publishern getestet; Yahoo ist bislang der einzige namentlich genannte Teilnehmer. Der Chatbot liefert Diagnosevorschläge, erfordert jedoch manuelle Anpassungen durch den Menschen. Google plant, das Tool in den kommenden Monaten für weitere Publisher freizuschalten und kontinuierlich um agentische KI-Funktionen für Reporting und Teilautomatisierung zu erweitern.
Die Produkteinführung einer großen Plattform bringt konversationelle KI in einen von Publishern genutzten Ad Server, was weitreichende operative und ertragsbezogene Auswirkungen auf Publisher Ad Ops haben kann.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google Ad Manager testet einen KI-Chatbot namens Ask Ad Manager in einer Betaphase.
- Ask Ad Manager basiert auf Google Gemini und nutzt Publisher First‑Party Data sowie GAM-Benchmarkdaten.
- Die Betaphase begann Mitte Juni und umfasst Desktop-, Mobile- und Connected TV-Publisher; Yahoo ist ein genannter Betatester.
- Der Chatbot diagnostiziert Auslieferungsprobleme, vergleicht die Bidder-Performance mit Benchmarks und leitet Nutzer durch die GAM-UI, führt jedoch keine autonomen Änderungen aus.
- Während der Betaphase ist Ask Ad Manager kostenlos; Nutzungslimits werden sich bei der allgemeinen Markteinführung voraussichtlich ändern.
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Google stellt Gemini-gestützte, agentenbasierte Werbe-Tools vor
Auf der Google Marketing Live am 21. Mai 2026 kündigte Google eine neue Suite KI-gestützter, agentenbasierter Werbetools auf Basis seines Gemini LLM an. Dazu gehören der Agent „Ask Advisor“, Schaltungen im „AI Mode“ sowie KI-generierte Erklärungen für Shopping Ads. Zudem präsentierte Google AI Performance Insights, um Händlern den Vergleich von KI-Suchergebnissen zu erleichtern, und kündigte die Integration seines Open-Source-Marketing-Mix-Modells Meridian in Google Analytics 360 an. Marketer begrüßten potenzielle Performance-Steigerungen, äußerten jedoch Bedenken hinsichtlich Transparenz, Kontrolle und Halluzinationsrisiken. Sie fordern manuelle Notabschaltungen und granulareres Reporting, da Google von Advertisern verlangt, autonomeren Systemen mehr Vertrauen entgegenzubringen.
OpenAI startet Beta des Ads Manager für ChatGPT
OpenAI hat eine Beta-Version seines Ads Manager für ChatGPT eingeführt und zeigt damit, wie programmatische Werbung in KI-gestützten Dialogen funktioniert. Die Self-Service-Plattform ermöglicht Advertisern das Aufsetzen von Kampagnen, Anzeigengruppen sowie Creatives und unterstützt CPC-Bidding, Conversion-Pixel sowie eine API. Das Targeting basiert auf Anzeigengruppenebene auf thematischen „Context Hints“, wodurch Anzeigen kontextuell in relevanten Konversationen statt über klassische Keywords ausgespielt werden. Das Reporting umfasst Metriken wie Impressions, Clicks, Spend, CTR, durchschnittlichen CPC, CPM und Conversions inklusive CSV-Export. Der Ads Manager steht derzeit US-Werbetreibenden zur Verfügung; die Anzeigenausspielung erfolgt in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland. Ein Rollout in Europa hängt von rechtlichen Zustimmungs- und Datenschutz-Infrastrukturen ab. Zudem passte OpenAI seine US-Datenschutzrichtlinien an, um Nutzungsdaten für Werbezwecke zu verwenden.
OpenAI testet ersten Self-Serve Ads Manager für ChatGPT
OpenAI testet derzeit einen Self-Serve Ads Manager für ChatGPT, der an klassische Werbeplattform-Dashboards erinnert, jedoch noch fundamentale Branchenstandards vermissen lässt. Die Testversion basiert auf einem Pay-per-Impression-Modell; Cost-per-Click und Cost-per-Acquisition sind als künftige Optionen gelistet. Das Targeting ist bislang auf Keywords, Freitexte und Länder-Geotargeting beschränkt, während das Reporting lediglich Impressions und Klicks erfasst. Zwar iteriert OpenAI intern zügig mit A/B-Tests, Feature-Flags, Bulk-Uploads und Onboarding-Flows, essenzielle AdTech-Komponenten wie User Profiling, Conversion-Tracking, Advanced Analytics und automatisierte Optimierungstools fehlen jedoch weiterhin. Angesichts eines massiven prognostizierten Cash-Burns gilt der Schritt zur Monetarisierung über eine Self-Serve-Plattform als unverzichtbar für die Umsatzziele des Unternehmens, wonach Advertising künftig einen wesentlichen Anteil der Gesamterlöse erwirtschaften soll.
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