Beobachtetes Signal · 6. Mai 2026 · Analyst Upgrade · Quelle: CNBC Investing · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Goldman Sachs stuft AMD nach starken Quartalszahlen hoch
Goldman Sachs hat Advanced Micro Devices (AMD) von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft und das Kursziel drastisch von 240 auf 450 US-Dollar angehoben, nachdem das Unternehmen starke Q1-Ergebnisse und einen über den Erwartungen liegenden Ausblick auf das zweite Quartal vorgelegt hatte. Die AMD-Aktie legte daraufhin um rund 18 Prozent zu. Als Treiber nennt Goldman strukturelle Rückenwindfaktoren durch den Vormarsch von agentic AI und steigende Inference-Workloads, die die Nachfrage nach Server-CPUs ankurbeln sollen. Bis Ende 2027 prognostiziert die Bank einen AMD-Server-CPU-Umsatz von 21,1 Milliarden US-Dollar und liegt damit rund 24 Prozent über dem Marktkonsens. Analyst James Schneider sieht in AMD ein ideales Investment, um von der Einführung von agentic AI im Unternehmens- und Konsumentenbereich zu profitieren. Laut LSEG-Daten bewerten derzeit 39 von 52 analysierenden Experten die Aktie mit „Buy“ oder „Strong Buy“.
Der starke Quartalsbericht und die deutliche Heraufstufung durch Goldman Sachs unterstreichen die massiven Wachstumsimpulse durch KI-Infrastruktur, die weitreichende Auswirkungen auf die Technologie-Lieferketten und die Markterwartungen für Server-CPUs haben.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Goldman Sachs stuft AMD von „Hold“ auf „Buy“ hoch und erhöht das Kursziel von 240 auf 450 US-Dollar.
- AMD übertrifft im ersten Quartal die Analystenerwartungen und gibt eine starke Q2-Umsatzprognose ab; Aktie springt um ca. 18 %.
- Goldman Sachs prognostiziert AMD-Server-CPU-Umsätze von 21,1 Milliarden US-Dollar bis Ende 2027 (24 % über dem Marktkonsens).
- Ausbreitung von „agentic AI“ und steigende Inference-Workloads treiben laut Goldman die mittelfristige TAM für Server-CPUs.
- LSEG-Daten zeigen, dass 39 von 52 Analysten die AMD-Aktie mit „Buy“ oder „Strong Buy“ bewerten.
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Analysten: AMD zeigt sich trotz Kursrutsch nach Quartalszahlen stark
Advanced Micro Devices meldete für das zweite Quartal einen bereinigten Gewinn von 1,66 US-Dollar je Aktie und übertraf damit die LSEG-Konsensschätzungen von 1,62 US-Dollar. Der Umsatz lag bei 11,54 Milliarden US-Dollar gegenüber erwarteten 11,28 Milliarden US-Dollar. Trotz dieser starken Zahlen gaben die AMD-Aktien im vorbörslichen Handel um rund 8 % nach, nachdem sie seit Jahresbeginn um etwa 198 % gestiegen waren. Hintergrund ist die Expansion des Unternehmens in den Bereichen KI-fokussierte Server-CPUs und Datacenter-GPUs im harten Wettbewerb mit Nvidia. Zahlreiche Wall-Street-Häuser bekräftigten ihre optimistischen Ratings und hoben die Kursziele an (darunter Wells Fargo auf 700 USD, UBS auf 730 USD und Goldman Sachs auf 640 USD), während Institute wie Morgan Stanley und JPMorgan eine zurückhaltendere Haltung einnahmen. Als Haupttreiber für den Optimismus nennen Analysten das starke Wachstumspotenzial im Datacenter-Segment bis 2027.
Citi stuft AMD nach starker GPU-Nachfrage hoch
Citi hat Advanced Micro Devices (AMD) von Neutral auf Kaufen hochgestuft und das Kursziel auf 575 US-Dollar angehoben. Grund dafür ist die über den Erwartungen liegende Nachfrage nach Grafikeinheiten (GPUs). Analyst Atif Malik verwies auf eine mehrjährige Vereinbarung zwischen AMD und Meta zur Bereitstellung von bis zu 6 Gigawatt an GPUs, wodurch Meta ein deutlich größerer Abnehmer für AMD-KI-Produkte werden dürfte als vom Markt bisher einkalkuliert. Citi schätzt, dass jedes Gigawatt ein Umsatzpotenzial von rund 15 Milliarden US-Dollar für AMD darstellt, und hob die KI-Umsatzprognosen für 2027 auf 33 Milliarden US-Dollar sowie für 2028 auf 50,8 Milliarden US-Dollar an. Zudem geht die Bank davon aus, dass AMD bis 2028 einen Gewinn von über 20 US-Dollar je Aktie erzielen kann. Der Artikel wurde am 12. Juni 2026 von Davis Giangiulio auf CNBC veröffentlicht.
AMD-Aktie springt 16% nach starkem Q1-Ergebnis durch Data Center-Boom
Advanced Micro Devices hat solide Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vorgelegt, angetrieben durch eine massive Nachfrage nach KI-Workloads im Bereich Data Center. AMD erzielte einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,37 US-Dollar bei einem Umsatz von 10,25 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die LSEG-Konsensschätzungen. Der Umsatz im Segment Data Center kletterte im Jahresvergleich um 57 Prozent auf 5,8 Milliarden US-Dollar. Für das zweite Quartal 2026 prognostiziert das Unternehmen einen Umsatz von rund 11,2 Milliarden US-Dollar und übertrifft damit die Markterwartungen deutlich. Das Management bekräftigte das Ziel, im kommenden Jahr zweistellige Milliardenumsätze mit KI-Data Center-Anwendungen zu generieren und langfristige Wachstumsziele zu übertreffen. Die Aktie legte nach Bekanntgabe der Zahlen im Tagesverlauf um rund 16 Prozent zu. Zugleich verwies AMD auf bevorstehende Auslieferungen seines Helios Rack-Scale AI-Systems sowie strategische Partnerschaften mit OpenAI und Meta für großflächige Implementierungen.
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