Beobachtetes Signal · 30. März 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Goldman-Sachs-Studie: 300 Millionen Arbeitsplätze durch generative KI gefährdet
OnlineMarketing.de berichtet über eine Studie von Goldman Sachs, wonach generative KI-Systeme wie ChatGPT weltweit rund 300 Millionen Vollzeitstellen beeinträchtigen könnten. Besonders anfällig sind demnach administrative und juristische Berufe. Etwa zwei Drittel aller aktuellen Jobs sind dem Grad nach von Automatisierung betroffen; generative KI könnte in den USA und Europa bis zu 25 Prozent der Aufgaben ersetzen. Gleichzeitig hebt der Bericht Produktivitätssteigerungen hervor: Eine breitere Einführung von KI könnte die globale Wirtschaftsleistung um sieben Prozent steigern und Arbeitskosten einsparen. Als Autoren werden die Ökonomen Joseph Briggs und Devesh Kodnani genannt, unterstützt von Manav Raj von der Wharton School. Der Artikel verweist zudem auf Berichte der BBC und atlasVPN sowie auf neue Berufsbilder wie den Prompt Engineer.
Die Studie zeigt das enorme Potenzial von KI für globale Beschäftigung und Produktivität auf und verdeutlicht sowohl Risiken als auch Chancen für die digitale Wirtschaft.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Goldman Sachs prognostiziert, dass generative KI weltweit 300 Millionen Vollzeitjobs beeinträchtigen könnte.
- Administrative und juristische Rollen gehören zu den am stärksten gefährdeten Bereichen.
- Etwa zwei Drittel der heutigen Jobs sind KI-Automatisierung ausgesetzt; generative KI könnte bis zu 25 Prozent der Aufgaben in den USA und Europa ersetzen.
- Eine breite Einführung von KI könnte die globale Produktivität und Wirtschaftsleistung um rund sieben Prozent steigern.
- Prompt Engineers werden als aufkommendes Berufsbild genannt; Autoren sind unter anderem Joseph Briggs und Devesh Kodnani.
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Schafft generative KI neue Arbeitsplätze oder verdrängt sie diese?
Die Analyse von Michael Spencer vom 7. Mai 2026 untersucht, ob generative KI ein Netto-Beschäftigungswachstum generiert oder primär Arbeitskräfte verdrängt. Der Beitrag verweist auf jüngste Entlassungen in der Tech-Branche – insbesondere den Stellenabbau bei Coinbase um rund 14 Prozent –, Führungsaussagen zu KI-getriebenen Produktivitätssteigerungen sowie die Einschätzung des Ökonomen Torsten Slok, wonach der KI-Schock historischen Automatisierungswellen gleicht, nun jedoch kognitive White-Collar-Rollen betrifft. Spencer hinterfragt das Entstehen gänzlich neuer Jobkategorien, beleuchtet mögliche Auswirkungen auf Löhne und Arbeitsqualität und führt das Jevons-Paradoxon an, demzufolge Effizienzgewinne die Nachfrage nach kostengünstigeren Rollen steigern könnten, statt hochwertige neue Arbeitsplätze zu schaffen. Der Autor bewertet die Ära der generativen KI als noch in der Frühphase befindlich und hebt divergierende Nachfrageverschiebungen bei Tech-Rollen wie Software Engineers versus Product Managern hervor.
20 Werbeberufe durch Technologie verdrängt – KI-Auswirkungen noch unsicher
Der Artikel beleuchtet, wie technologische Fortschritte in der Vergangenheit spezialisierte Werberollen – von Setzern bis hin zu manuellen Ad Traffickern – eliminiert haben, und geht der Frage nach, ob KI diesem Muster folgen wird. Unter Berufung auf Forrester stellt der Beitrag fest, dass das US-Arbeitsproduktivitätswachstum seit der Einführung von ChatGPT nahezu unverändert geblieben ist (2,2 % gegenüber einem historischen Durchschnitt von 2,1 %). Die aktuelle Prognose geht davon aus, dass die Automatisierung bis 2027 nur etwa 1 % der US-Werbejobs betreffen wird. Eine MIT-Studie zu Computer-Vision-Aufgaben ergab, dass zu aktuellen Kosten nur 23 % der damit verbundenen Löhne wirtschaftlich attraktiv für eine Automatisierung sind. Forrester-Analyst Jay Pattisall argumentiert, dass KI zwar Arbeit verrichten kann, die tatsächlichen finanziellen Kosten menschliche Mitarbeiter jedoch in vielen Fällen wirtschaftlicher machen, insbesondere wenn Private-Equity-Subventionen nachlassen.
KI-Aktien fallen nach OpenAI-Umsatzbericht
Die Aktien von Nvidia, Oracle, CoreWeave und anderen KI-Unternehmen fielen am Donnerstag, nachdem Details zu den Umsätzen von OpenAI bekannt wurden. OpenAI teilte Investoren mit, dass es Ende September einen annualisierten Umsatz von rund 50 Milliarden US-Dollar erreicht habe, niedriger als die weit verbreitete Zahl von 68 Milliarden US-Dollar. Eine mit der Sache vertraute Person sagte, die 68-Milliarden-Zahl habe Bruttoumsätze von Partnern enthalten, was einen direkteren Vergleich mit Anthropic ermögliche. OpenAI hob außerdem ein Gesamtwachstum von 77 % im dritten Quartal und ein Wachstum von 107 % im Enterprise-Geschäft hervor. Das Unternehmen bereitet sich auf einen möglichen Börsengang vor, mit einer Bewertung von 852 Milliarden US-Dollar, und führt frühe Gespräche über eine neue Finanzierungsrunde von rund 30 Milliarden US-Dollar.
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