Beobachtetes Signal · 19. Okt. 2026 · Other · Quelle: CNBC Investing · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Goldman empfiehlt defensive Aktien wegen KI-Sorgen
Goldman Sachs rät Anlegern, die einen möglichen Abschwung des KI-Handels befürchten, defensive Aktien aus dem Gesundheits- und Basiskonsumgütersektor in Betracht zu ziehen. Die Bank weist darauf hin, dass KI-Kapitalausgaben derzeit etwa die Hälfte des Gewinnwachstums des S&P 500 ausmachen, rechnet jedoch damit, dass dieser Beitrag mit nachlassendem Ausgabenwachstum sinken wird. Steigende Energiepreise und Zinsen trüben den wirtschaftlichen Ausblick, und höhere Finanzierungskosten lassen Zweifel an der Nachhaltigkeit des KI-Infrastrukturaufbaus aufkommen. Goldmans Screening hebt Unternehmen mit hohen Free-Cashflow-Renditen und zuletzt schwacher Performance hervor, wie Tyson Foods (11% FCF-Rendite, 17% Rückgang in sechs Monaten) und CVS Health (9% FCF-Rendite, 15% Rückgang in drei Monaten). Trotz dieser defensiven Empfehlungen geht Goldman im Basisszenario weiterhin von Gewinnwachstum aus, mit einem möglichen Aufholhandel bei konsumnahen Aktien, begünstigt durch schwächere Energiepreise und fallende Zinsen im Jahr 2027.
Dieser Artikel behandelt Anlagestrategie und Aktienempfehlungen von Goldman Sachs, was für die Finanzmärkte relevant ist, aber nicht direkt für AdTech- oder MarTech-Operationen. Er gibt Einblicke in die Marktstimmung zu KI-Ausgaben, die indirekt Technologieinvestitionen beeinflussen könnten, ist aber kein direktes Branchenereignis.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Goldman Sachs empfiehlt defensive Aktien aus Gesundheits- und Basiskonsumgütersektor angesichts von KI-Sorgen.
- KI-Kapitalausgaben tragen etwa die Hälfte zum Gewinnwachstum des S&P 500 bei, Goldman erwartet jedoch einen Rückgang.
- Steigende Energiepreise und Zinsen trüben den wirtschaftlichen Ausblick.
- Tyson Foods weist eine Free-Cashflow-Rendite von 11% auf, die höchste auf Goldmans Screening.
- CVS Health bietet eine Free-Cashflow-Rendite von 9%; die Aktie fiel in den letzten drei Monaten um 15%.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“Goldman Sachs rät Anlegern, die den KI-Handel beobachten, defensive Aktien in Betracht zu ziehen.”
“CVS Health wurde dank seiner Free-Cashflow-Rendite von 9% ebenfalls berücksichtigt.”
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KI-Aktien fallen, Inflation steigt, Chancen bleiben
Der Artikel behandelt den Rückgang des Aktienmarktes in der letzten Woche, verursacht durch KI-Aktien und heißere als erwartete Inflationsdaten. Der Nasdaq fiel um 4,5%, während der S&P 500 um 2% verlor. Dennoch sorgten solide Bankenergebnisse und eine Rotation in defensive Sektoren für etwas Optimismus. KI-bezogene Aktien, insbesondere Speicherchip-Hersteller und Neocloud-Anbieter wie CoreWeave, verzeichneten erhebliche Verluste. Meta und Microsoft zeigten sich resilient, wobei Meta neue KI-Modelle veröffentlichte und Microsoft ein Rekordhoch erreichte. Der Artikel betont auch die Bedeutung der Diversifizierung und erwähnt Portfolioumschichtungen, wie das Aufstocken bei Kimberly-Clark und das Reduzieren bei Cardinal Health.
Investing Club wird defensiver, da AI-Aktien strenger bewertet werden
In der ersten Septemberwoche nahm der CNBC Investing Club angesichts steigender Ölpreise und Renditen eine defensivere Portfolio-Haltung ein. S&P 500 und Nasdaq verzeichneten moderate Wochengewinne, während Inflationssorgen und Zinserwartungen AI-bezogene Aktien unter Druck setzten. Der Club reduzierte Positionen in AI-Highflyern wie Palo Alto Networks und trennte sich von Corning, um Kapital in defensive Titel wie BNY und Kimberly-Clark umzuschichten. Trotz starker Quartalszahlen von Broadcom und Palo Alto honorierte der Markt AI-Wachstum kaum, was zu Kurszielsenkungen und einem vorsichtigen Ausblick führte. Zudem wurde Nvidias Übernahme von Hugging Face für 12,9 Milliarden US-Dollar als strategischer Schritt zur Stärkung des AI-Ökosystems hervorgehoben, während das Vertrauen in Micron aufgrund starker AI-Speichernachfrage ungebrochen blieb.
Jim Cramer empfiehlt Sektor-Rotation weg von Tech-Aktien
Angesichts wachsender Unsicherheiten im AI-Handel rät Marktkommentator Jim Cramer Anlegern, ihr Exposure in Technologieaktien zu reduzieren und Neukapital zur Volatilitätssenkung in Qualitätswerte außerhalb des Tech-Sektors umzuschichten. Als attraktive Alternativen nannte er Finanztitel und Industriewerte wie Goldman Sachs, Wells Fargo, FedEx, FedEx Freight, Honeywell und Boeing, die sich auch im Portfolio seines CNBC Investing Club Charitable Trust befinden. Trotz der kurzfristigen Skepsis bleibt Cramer für die führenden Chiphersteller Nvidia und Intel langfristig optimistisch: Er bezeichnete Nvidia als dominant im Data-Center-Bereich und stufte Intel aufgrund seiner CPU-, Packaging- und Foundry-Sparten als dreifachen Werttreiber ein. Einen substanziellen Wiedereinstieg in den Technologiesektor plant er jedoch erst nach einer umfassenderen Marktbereinigung.
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