Beobachtetes Signal · 4. Sept. 2026 · Insolvency Report · Quelle: Retail-News · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Negativ

Deutschland bleibt Europas Hotspot für große Firmenpleiten

Zusammenfassung des Signals

Laut Allianz Trade verzeichnete Deutschland im ersten Halbjahr 2026 mit 33 Großinsolvenzen von Unternehmen ab 50 Millionen Euro Jahresumsatz einen Anstieg von zehn Prozent im Jahresvergleich. Dies knüpft an das Rekordjahr 2025 mit 94 derartigen Fällen an. Die Automobilindustrie führte mit sieben Pleiten das Branchenranking an, gefolgt vom Handel mit fünf Fällen. In den vergangenen vier Quartalen entfielen rund 30 Prozent aller westeuropäischen Großinsolvenzen auf Deutschland (97 Fälle), womit es vor Frankreich, Italien und Großbritannien liegt. Weltweit stiegen die Großinsolvenzen im ersten Halbjahr 2026 um 13 Prozent, wobei der Handel am stärksten betroffen war. Allianz Trade rechnet mit keiner nachhaltigen Entspannung und warnt vor anhaltenden Risiken für globale Lieferketten.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Deutschland verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 33 Großinsolvenzen (> 50 Mio. € Umsatz), ein Plus von zehn Prozent zum Vorjahr.
  • Im Jahr 2025 gab es 94 Großinsolvenzen, was einen Höchststand seit 2015 darstellt.
  • Die Automobilindustrie verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 die meisten Großinsolvenzen in Deutschland (7 Fälle), gefolgt vom Handel (5 Fälle).
  • Deutschland entfielen in den letzten vier Quartalen 30 Prozent der westeuropäischen Großinsolvenzen (97 von 325 Fällen).
  • Weltweit stiegen die Großinsolvenzen im ersten Halbjahr 2026 um 13 Prozent; der Handel führte mit 59 Fällen an.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Retail-News•Veröffentlicht: 4. Sept. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Deutschland bleibt Europas Hotspot für große Firmenpleiten”

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Großinsolvenzen in Deutschland verharren im zweiten Quartal 2026 auf hohem Niveau

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