Beobachtetes Signal · 11. Jan. 2024 · Survey · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

Gehaltsreport 2024 für Deutschland offenbart regionale und geschlechtsspezifische Lücken

Zusammenfassung des Signals

Der StepStone Gehaltsreport 2024 analysiert die Gehaltstransparenz auf dem deutschen Arbeitsmarkt anhand von rund 5.700 Befragten und über 920.000 Datensätzen. Die Studie ermittelt ein medianes Bruttojahresgehalt von 43.750 Euro bei einem Durchschnitt von 50.250 Euro. Gravierend sind die regionalen Unterschiede mit einem Ost-West-Gefälle von über 17 Prozentpunkten; Hamburg und Hessen führen das Ranking an, während Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern am Ende liegen. Der unbereinigte Gender Pay Gap beträgt 12,4 Prozent, bereinigt sinkt er auf 5,5 Prozent. Spitzenreiter bei den Branchen sind Mediziner, gefolgt von Banken und Versicherungen, Ingenieuren sowie Management-Consultants. Akademische Bildung und Personalverantwortung steigern das Einkommen signifikant. Die Veröffentlichung von Gehaltsspannen gewinnt im Recruiting zunehmend an Bedeutung, um Vertrauen zu schaffen und qualifizierte Bewerber für die Tech- und Medienbranche anzuziehen.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Studie: StepStone Gehaltsreport 2024 analysierte rund 5.700 Personen und über 920.000 Gehaltsdatensätze
  • Bruttomediangehalt: 43.750 Euro; Durchschnittsgehalt: 50.250 Euro
  • Ost-West-Gefälle übersteigt 17 Prozentpunkte; Spitzenregionen Hamburg (49.750 Euro) und Hessen (47.500 Euro)
  • Gender Pay Gap: 45.750 Euro für Männer gegenüber 40.000 Euro für Frauen (unbereinigt 12,4 %, bereinigt 5,5 %)
  • Branchen-Spitzenreiter: Mediziner (94.750 Euro), Banken/Versicherungen (57.000 Euro) und Ingenieure (56.000 Euro)
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 11. Jan. 2024
Ursprünglicher Berichttitel: “Gehaltsreport: Medianeinkommen in Deutschland | OnlineMarketing.de”

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Deutschland bildet europäisches Schlusslicht bei Gehältern in Stellenanzeigen

Eine aktuelle Analyse des Jobportals Indeed (Hiring Lab) offenbart, dass Deutschland im europäischen Vergleich den letzten Platz bei der Gehaltstransparenz einnimmt: Lediglich rund 12,5 Prozent der deutschen Stellenanzeigen enthalten Gehaltsangaben. Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie verpflichtet die Mitgliedstaaten, dafür zu sorgen, dass Arbeitgeber Einstiegsgehälter oder Gehaltsspannen in Stellenanzeigen oder spätestens vor dem Vorstellungsgespräch angeben (Umsetzungsfrist bis zum 7. Juni). Während die Transparenz in Europa seit 2020 stark gestiegen ist – angeführt von Großbritannien (56 %), den Niederlanden (48 %), Frankreich (43 %) und Irland (39 %) –, sank der Wert in Deutschland im Vorjahresvergleich sogar um 3,2 Prozentpunkte. Große Unterschiede zeigen sich zwischen den Branchen: Hohe Werte verzeichnen Reinigung und Security, während IT, Data & Analytics sowie Forschung weit hinten liegen. Laut einer Censuswide-Umfrage bevorzugen 61 Prozent der deutschen Arbeitnehmer Inserate mit Gehaltsangabe, und 64 Prozent fordern Gehaltsspannen als Standard.

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SiMa AI sammelt 150 Mio. USD bei 1,45 Mrd. USD Bewertung

SiMa.ai, ein Startup, das energieeffiziente Chips und Software für Edge-AI-Anwendungen entwickelt, hat 150 Millionen US-Dollar in einer Series-C-Finanzierung aufgenommen und erreicht damit eine Bewertung von 1,45 Milliarden US-Dollar. Die Runde wurde gemeinsam von Fidelity Management & Research Company und Amplify angeführt, mit Beteiligung von Alter Venture Partners, Dell Technologies Capital und StepStone Group. Das 2018 von Krishna Rangasayee, dem ehemaligen COO von Groq, gegründete Unternehmen ermöglicht es Robotern, Drohnen, Kameras und anderen Geräten, KI direkt auf dem Gerät auszuführen und so die Abhängigkeit von Cloud-Datenaustausch zu reduzieren. Das Unternehmen positioniert seine Chips mit geringer Latenz und günstigeren Preisen als Alternative zu Nvidia-GPUs. Die Gesamtfinanzierung übersteigt nun 500 Millionen US-Dollar. Das Startup wurde zuvor nach einer Series B über 85 Millionen US-Dollar im Juli 2025 mit 960 Millionen US-Dollar bewertet.

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Labor Market27. Sept. 2026

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Ein neuer Bericht des Center for an Urban Future (CUF) zeigt, dass die Zahl der Einstiegsjobs in der Tech-Branche in New York City seit 2022 um 49 Prozent gesunken ist – ein stärkerer Rückgang als in jedem anderen Sektor. Besonders betroffen sind Berufe mit hoher KI-Exposition, wo die Stellen um 29 Prozent zurückgingen. Im Gegensatz dazu stieg die Einstellung in weniger KI-betroffenen Bereichen um 21 Prozent, und Jobs mit ausgeprägten KI-Kenntnissen legten um 20 Prozent zu. Der Trend setzt sich in Deutschland fort: Die Plattform Stepstone verzeichnete im ersten Quartal 2025 einen Rückgang der Einstiegsjobs um 45 Prozent gegenüber dem Fünfjahresdurchschnitt, und in der ersten Jahreshälfte 2026 bleibt die Lücke mit 18 Prozent bestehen. Experten führen dies auf wirtschaftliche Schwäche und die Automatisierung durch KI zurück, warnen aber vor einem künftigen Fachkräftemangel.

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