Beobachtetes Signal · 14. März 2025 · Policy Update · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Deutscher Startup-Verband startet Initiative „Choose Germany“ mit sechs Forderungen
Der deutsche Startup-Verband hat am 14. März 2025 gemeinsam mit führenden Unternehmern und Investoren die Initiative „Choose Germany“ ins Leben gerufen. Die Petition fordert die kommende Bundesregierung auf, Innovations- und Startup-Politik ins Zentrum ihrer Agenda zu stellen, da die bisherigen Sondierungsergebnisse von CDU/CSU und SPD nicht ausreichen. Zu den sechs Kernforderungen gehören die Mobilisierung von institutionellem Kapital für Wachstumsunternehmen, die Förderung von DeepTech-Bereichen wie KI, Raumfahrt, Bio- und Quantentechnologien, die Modernisierung der Verwaltung durch ein Digitalministerium, die konsequente Durchsetzung des Digital Markets Act gegen BigTech-Dominanz, die Sicherung der digitalen Souveränität durch eine kohärente Cloud- und Datenstrategie sowie die Gewinnung internationaler Talente. Die Initiative wird von 64 prominenten Erstunterzeichnern wie Frank Thelen, Carsten Maschmeyer und Miriam Meckel unterstützt.
Eine breit getragene Startup-Petition mit politischen Forderungen könnte die digitale Agenda der nächsten Bundesregierung – insbesondere bezüglich DMA-Durchsetzung und digitaler Souveränität – beeinflussen, hat jedoch vorerst keine unmittelbaren kommerziellen Auswirkungen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Der Startup-Verband hat am 14. März 2025 die Petition „Choose Germany“ gestartet.
- Die Initiative richtet sechs konkrete Forderungen an die kommende Bundesregierung.
- Zu den Mitinitiatoren gehören Frank Thelen, David Schneider, Carsten Maschmeyer, Miriam Wohlfarth und Miriam Meckel.
- Forderungen umfassen die Durchsetzung des Digital Markets Act und die Schaffung eines Digitalministeriums.
- Die Initiative fordert eine kohärente deutsche Daten-, Cloud- und Rechenzentrumsstrategie für digitale Souveränität.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte Unternehmen“The initiative was co-initiated by Zalando co-founder David Schneider....”
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Amazon dominiert 63 % des deutschen Onlinehandels
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Zalando plant neues Festival für Mode, Musik und Kultur
Zalando erweitert sein Marken- und Entertainmentgeschäft mit einem eigenen Festival namens "Access All Areas" (AAA), das am 24. und 25. April 2027 in der Station Berlin und im Tempodrom stattfinden soll. Das Unternehmen rechnet mit bis zu 40.000 Besuchern und verbindet Live-Musik, Mode, Beauty, Sport und Markeninszenierungen. Als erste Headlinerin wurde die britische Singer-Songwriterin RAYE angekündigt. Zum Start beteiligen sich 14 Marken, darunter adidas, Calvin Klein, Nike, Asics, Dr. Martens, lululemon, New Balance, On, Puma, Tommy Hilfiger und Vans sowie die Beauty-Marken Beauty of Joseon, Kérastase und MAC. Das Festival ist eng mit dem Bonusprogramm Zalando Plus verknüpft, dessen Mitglieder in teilnehmenden Märkten kostenlose Tickets erhalten können. Der exklusive Vorverkauf ist für Januar 2027 geplant. Zalando Plus zählt mehr als 20 Millionen Mitglieder in 17 europäischen Märkten. Das Festival ist Teil der Strategie, sich als Plattform für Inspiration und Entertainment zu positionieren und die Kundenbindung zu stärken.
Österreichs Paketsteuer: Kritik, da Kosten an Verbraucher weitergegeben werden
Die neue österreichische Paketsteuer, die am 1. Oktober 2026 in Kraft trat, belastet große Online-Händler mit 2 Euro netto pro Paket (2,40 Euro inkl. MwSt.). Amazon gibt die Gebühr direkt an die Kunden als eigene Position weiter, während Zalando und Otto sie bei vollständigen Retouren erstatten. Die Steuer betrifft Unternehmen mit über 100 Millionen Euro Jahresumsatz mit Paketen in Österreich, darunter Amazon, Temu, Shein und Zalando. Kritiker, darunter der Handelsverband, argumentieren, dass die Steuer Verbraucher und kleine Unternehmen belastet und möglicherweise 2.800 Arbeitsplätze kostet. Rechtliche Schritte sind geplant, bis hin zu Verfassungs- und EuGH-Klagen. Befürworter sehen die Steuer als Ausgleich zum stationären Handel und zur Finanzierung der MwSt-Senkung auf Grundnahrungsmittel.
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