Beobachtetes Signal · 2. Nov. 2026 · Hiring · Quelle: NOZ/mh:n MEDIEN · Relevanz: 2/5
Generationswechsel und neue Doppelspitze bei NOZ/mh:n-Verlagen im nördlichen Niedersachsen
Die NOZ/mh:n-Gruppe hat zum 1. November 2026 einen Führungswechsel an ihren Verlagsstandorten im nördlichen Niedersachsen vollzogen. Helmut Loerts-Sabin hat sich mit 70 Jahren aus dem operativen Geschäft von BruneMettcker in Wilhelmshaven zurückgezogen; Thorsten Schulze und Falk Lindemann übernehmen als neue Doppelspitze. Das Führungsduo bündelt die Leitungsverantwortung standortübergreifend in Norden, Weener und Wilhelmshaven, um Synergien und Technologieinitiativen voranzutreiben.
Die Bündelung der Verlagsführung im nördlichen Niedersachsen ermöglicht standortübergreifende Synergien sowie gemeinsame Investitionen in digitale Plattformen und Medientechnologien bei gleichzeitigem Erhalt lokaler Identitäten.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Helmut Loerts-Sabin hat sich im Alter von 70 Jahren aus dem operativen Geschäft beim Verlag BruneMettcker zurückgezogen.
- Mit Wirkung zum 1. November 2026 haben Thorsten Schulze und Falk Lindemann gemeinsam als Doppelspitze die Geschäftsführung der Medienhaus Brune Mettcker GmbH übernommen.
- Thorsten Schulze trat zusätzlich an die Seite von Falk Lindemann in die Geschäftsführung der H. Risius Verlag GmbH & Co. KG in Weener ein.
- Falk Lindemann, seit Januar 2026 Geschäftsführer des Risius Verlags, verstärkt im Gegenzug die Geschäftsführung der Ostfriesischer Kurier GmbH.
- Die Doppelspitze bündelt die Führungsverantwortung standortübergreifend für Norden, Weener und Wilhelmshaven.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte Unternehmen“Die Mediengruppe verantwortet den Führungswechsel und die standortübergreifende Bündelung ihrer Verlage im nördlichen Niedersachsen.”
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
NOZ/MH:N übernimmt Mehrheitsbeteiligung an der Zeitungsgruppe Ostfriesland
Die deutsche Mediengruppe NOZ/MH:N hat einen Vertrag zur Übernahme von rund 60 Prozent der Anteile am niedersächsischen Regionalverlag Zeitungsgruppe Ostfriesland (ZGO) unterzeichnet. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch das Bundeskartellamt. Verkäufer der Anteile an dem Verlag, der unter anderem die „Ostfriesen-Zeitung“ und die „Ostfriesischen Nachrichten“ herausgibt, sind die Siebe Ostendorp GmbH sowie die Gerhard Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG. Die verbleibenden Anteile verbleiben bei Robert Dunkmann und Dietmar Müller-Dunkmann; finanzielle Details wurden nicht genannt. Laut ZGO sollen die lokale redaktionelle Unabhängigkeit sowie alle bestehenden Arbeitsverhältnisse unverändert fortbestehen. Dieser strategische Zukauf folgt auf die im Mai angekündigte Mehrheitsübernahme des Medienhauses BruneMettcker und markiert einen weiteren Konsolidierungsschritt der Gruppe im norddeutschen Zeitungsmarkt.
NOZ/mh:n übernimmt Mehrheit an ZGO; OM-Mediengruppe übernimmt Ostfriesischen Kurier
Die NOZ/mh:n-Gruppe hat einen Vertrag zur Übernahme der Mehrheitsanteile an der Zeitungsgruppe Ostfriesland (ZGO) von den Gesellschaftern Siebe Ostendorp GmbH und Gerhard Beteiligungsges. mbH & Co. KG unterzeichnet; Dietmar Müller-Dunkmann und Robert Dunkmann bleiben Gesellschafter. Der Vollzug steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das Bundeskartellamt. Zudem hat die OM-Mediengruppe rückwirkend zum 1. September 2026 die Titel Ostfriesischer Kurier und Norderneyer Badezeitung über ihre hundertprozentige Tochtergesellschaft Ostfriesischer Kurier Medien GmbH übernommen. Das Tageszeitungsportfolio der NOZ/mh:n-Gruppe würde bei erfolgreichem Abschluss auf 38 Titel wachsen.
Kartellamt gibt grünes Licht: NOZ/mh:n darf ZGO übernehmen
Das Bundeskartellamt hat die geplante Übernahme der regionalen Zeitungsgruppe Ostfriesland (ZGO) durch die Mediengruppe NOZ/mh:n aus Osnabrück freigegeben. Dies ist Teil der Strategie von NOZ/mh:n, ihre Position im deutschen Medienmarkt weiter auszubauen. Der Artikel ist größtenteils kostenpflichtig, nur Überschrift und Einleitung sind verfügbar. Die Freigabe markiert eine bedeutende Konsolidierung im regionalen Zeitungssektor und könnte den Werbemarkt in der Region Ostfriesland beeinflussen.
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