Beobachtetes Signal · 23. Sept. 2026 · Research Release · Quelle: https://marketingtechnews.net/feed/ · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

Gen-Z-Vertrauenslücke: Hohe KI-Nutzung trifft auf strenge Transparenzanforderungen

Zusammenfassung des Signals

Eine neue Studie von SAP Engagement Cloud unter 2.000 britischen Verbrauchern offenbart eine wachsende Vertrauenslücke bei KI-gestützten Retail-Lösungen innerhalb der Gen Z. Die junge Zielgruppe nutzt KI aktiv für die Product Discovery und Einkäufe, reagiert jedoch hochsensibel auf intransparente oder aufdringliche Anwendungen. Während 48 % bereits KI-empfohlene Produkte gekauft haben und 37 % KI-Assistenten sogar eigenständige Käufe anvertrauen würden, haben 43 % aufgrund mangelhafter KI-Implementierungen bereits die Marke gewechselt. Transparenz ist dabei der entscheidende Hebel: 32 % priorisieren Datenschutz und 29 % fordern Einblick in KI-Entscheidungsprozesse. Eine undeklarierte KI-Nutzung gefährdet bei 25 % die Brand Loyalty. Gleichzeitig können echter Mehrwert und personalisiertes Marketing die Kundenbindung signifikant stärken (21 % bzw. 15 %). Für Marketingentscheider unterstreichen die Daten die Notwendigkeit, KI-Innovationen zwingend mit maximaler Transparenz und klarem Kontext zu verknüpfen.

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Hohe Konfidenz

Die Marktforschung liefert kritische Insights zur KI-Adaption und den Transparenzerwartungen der Gen Z, die für die Ausgestaltung KI-basierter Marketing- und Commerce-Strategien essenziell sind.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • SAP Engagement Cloud befragte 2.000 Konsumenten im Vereinigten Königreich.
  • 48 % der Gen-Z-Befragten kauften bereits ein von einer KI empfohlenes Produkt.
  • 37 % der Gen Z würden KI-Assistenten bevollmächtigen, Einkäufe in ihrem Namen abzuwickeln.
  • 43 % der Gen Z haben die Brand aufgrund unzureichender KI-Nutzung gewechselt.
  • 25 % der Gen Z verlieren ihre Brand Loyalty, wenn der KI-Einsatz nicht transparent offengelegt wird.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: https://marketingtechnews.net/feed/•Veröffentlicht: 23. Sept. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Gen Z shopping habits reveal a growing trust gap”

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Studie: Vorbehalte gegenüber KI dämpfen Vertrauen in automatisierte Checkouts

Der aktuelle Searchpulse-Report von Reflect Digital (UK, n=2.000) belegt eine hohe KI-Nutzung bei gleichzeitig anhaltendem Misstrauen gegenüber Agentic Commerce im Online-Shopping. Insbesondere die Gen Z hinterfragt KI-Ergebnisse kritisch: 45 % überprüfen Ausgaben aktiv via Quell-Links. Fast die Hälfte aller Befragten lehnt es ab, KI-Tools den finalen Checkout autonom durchführen zu lassen – primär aus Sicherheitsbedenken und Zweifeln an der Transaktionsgenauigkeit. Parallel verschiebt sich das Suchverhalten jüngerer Zielgruppen: YouTube, Instagram und TikTok gewinnen als Discovery-Kanäle deutlich an Relevanz, während die Google-Nutzung im Jahresvergleich um 15 % sank. Weitere Erhebungen von Logica Research/PayPal und Mintel bestätigen diese Skepsis gegenüber autonom agierenden KI-Agenten im Kaufprozess, wenngleich Juniper Research bis 2031 ein globales Wachstum auf 1,3 Milliarden Agentic-Commerce-Nutzer prognostiziert.

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Marketing & Engagement25. Feb. 2026

Braze Customer Engagement Review 2026: Wachsender Vertrauensverlust bei KI-Nutzung

Der neue Global Customer Engagement Review (CER) 2026 von Braze offenbart eine wachsende Vertrauenskluft („Trust Gap“) zwischen den KI-Erwartungen von Marketingentscheidern und der tatsächlichen Consumer Experience. Während 93 % der Marketing Leader davon überzeugt sind, dass KI ihnen hilft, Kundenbedürfnisse präzise zu verstehen, stimmen dem nur 53 % der Konsumenten zu. Der Report prognostiziert, dass die Interaktion mit KI-Agenten im Markenkontakt bis Ende 2026 von aktuell 19 % auf 46 % steigen wird, getrieben vor allem durch die Gen Z. Gleichzeitig wächst die Zurückhaltung beim Data-Sharing: 27 % der Verbraucher verweigern die Datenfreigabe für KI-Agenten vollständig, und 43 % würden bei Datenmissbrauch die Interaktion abbrechen. Leistungsstarke Braze-Kunden setzen KI vermehrt zur Antizipation von Kaufabsichten ein, was direkt mit höherer Loyalty korreliert. KI-Agenten, LLMs und Real-Time Orchestration gelten als zentrale Hebel für eine menschenzentrierte Personalisierung.

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Generative AI and consumer sentiment14. Juli 2026

Prophet-Studie: KI-Nachfrage steigt, während das Verbrauchervertrauen sinkt

Die zweite Auflage der Prophet-Studie „The AI-Powered Consumer“ mit über 2.000 Befragten in UK, USA, Deutschland, China und Singapur zeigt ein KI-Paradoxon: Die Nutzung von Generative AI stieg um 28 %, während der Optimismus um 13 Punkte und das Vertrauen in Marken beim KI-Einsatz um 11 Punkte zurückgingen. 53 % der Verbraucher wünschen sich automatisierte Kaufentscheidungen und 49 % KI-gestützte Verhandlungen, doch bestehen Ängste vor dem Verlust menschlicher Nähe. Die Ergebnisse offenbaren signifikante regionale Unterschiede – in Deutschland glauben nur 27 % an den ethischen Markeneinsatz von KI, verglichen mit 74 % in China, das dem globalen Markt adoptionstechnisch zwei bis drei Jahre voraus ist. Marketer stehen vor der Herausforderung, diese Kluft zwischen Nachfrage und Vertrauen zu überwinden.

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