Beobachtetes Signal · 28. Sept. 2026 · Research Study · Quelle: Retail-News · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ

Gartner: KI schwächt Vertrauen in Influencer und Marken

Zusammenfassung des Signals

Eine Gartner-Umfrage unter 1.006 US-Verbrauchern zeigt, dass die zunehmende Verbreitung von KI-generierten Inhalten das Vertrauen in Influencer und Markenkommunikation untergräbt. 35% der Befragten geben an, sich wegen KI-Inhalten seltener auf Influencer zu verlassen. 65% finden, dass Unternehmen zu viele KI-generierte Inhalte im Marketing einsetzen, und 57% sagen, dass dies ihr Vertrauen in Markenbotschaften verringert hat. Gartner bezeichnet die Flut minderwertiger KI-Inhalte als "AI Slop". Gleichzeitig greifen 43% der Verbraucher bei Kaufempfehlungen stärker auf reale Personen zurück. Die Studie unterstreicht die wachsende Bedeutung von Transparenz und Expertise im Marketing angesichts zunehmender Skepsis gegenüber KI-generierten Inhalten.

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Hohe Konfidenz

Der Artikel zeigt einen Trend sinkenden Verbrauchervertrauens in KI-generierte Inhalte, der direkte Auswirkungen auf Influencer-Marketing und Markenkommunikation hat und für die AdTech- und MarTech-Branche relevant ist.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Gartner-Umfrage unter 1.006 US-Verbrauchern zeigt, dass 35% wegen KI-Inhalten weniger auf Influencer vertrauen.
  • 65% der Befragten finden, dass Unternehmen zu viele KI-generierte Inhalte im Marketing einsetzen.
  • 57% geben an, dass KI-Inhalte ihr Vertrauen in Markenbotschaften verringert haben.
  • 43% der Verbraucher greifen bei Kaufempfehlungen verstärkt auf reale Personen zurück.
  • Gartner verwendet den Begriff 'AI Slop' für minderwertige KI-Inhalte.

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Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
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Primärquelle: Retail-News•Veröffentlicht: 28. Sept. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “KI schwächt Vertrauen in Influencer und Markeninhalte”

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Gartner-Studie: 50 % der Konsumenten bevorzugen Marken ohne GenAI-Inhalte

Eine Gartner-Umfrage unter 1.539 US-Konsumenten (Oktober 2025) zeigt, dass 50 % Marken bevorzugen, die keine generative KI in kundenorientierten Botschaften, Werbemitteln oder Content einsetzen. Die Untersuchung verdeutlicht eine wachsende Skepsis: 61 % der Befragten hinterfragen regelmäßig die Zuverlässigkeit von Informationen, und 68 % bezweifeln häufig die Echtheit von Inhalten. Nur noch 27 % verlassen sich auf ihre Intuition zur Wahrheitsfindung, was einen deutlichen Wandel hin zu aktiven Verifikationsmustern signalisiert. Gartner-Analystin Emily Weiss rät Marketern daher, den Einsatz von GenAI primär als Vertrauensentscheidung zu behandeln: Um kommerzielle Risiken zu minimieren und das Kundenvertrauen zu sichern, müssen KI-Anwendungen transparent, optional und klar als assistierend gekennzeichnet sein. Zudem sollten generierte Inhalte durch belastbare Governance-Strukturen und verifizierbare Belege abgesichert werden.

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Search2. Juni 2026

Marketer vor der Vertrauenskrise in der KI-gestützten Suche

KI-gestützte Suche beeinflusst zunehmend Kaufentscheidungen, leidet jedoch unter einem massiven Vertrauensdefizit. Laut Yelp nutzten 65 % der US-Verbraucher in den letzten sechs Monaten KI-Suche, aber nur 15 % vertrauen ihr stark. Im B2B-Bereich berichten 53 % der Einkäufer laut G2 von höherer Produktivität bei der Software-Recherche, was Anbieter-Discovery und Abschlüsse beschleunigt. Criteo-Präsidentin Sherry Smith warnt davor, dass KI-Referrals Konsumenten oft direkt auf Produktdetailseiten leiten – laut Criteo-Daten rund 70 % der Nutzer –, was klassische Touchpoints und Discovery Journeys verkürzt. Zudem zeigt eine Quad/Graphics-Studie, dass 75 % der Amerikaner das Vertrauen verlieren würden, wenn KI-Shopping-Ergebnisse gesponsert wären. Für Marken entsteht hierbei die doppelte Herausforderung, Sichtbarkeit in schrumpfenden Funnels zu sichern und gleichzeitig glaubwürdige, transparente KI-Erlebnisse zu etablieren.

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Umfrage: 60 % empfinden KI in der Markenkommunikation als abschreckend

Ein aktueller Report von WordPress VIP zeigt eine wachsende Skepsis von US-Verbrauchern gegenüber künstlicher Intelligenz in der Markenkommunikation. Demnach finden 60 % der Befragten Marken abschreckend, die den Begriff „KI“ in ihren Botschaften verwenden. Zudem vertrauen 86 % KI-Inhalten nicht vollständig und ziehen Originalquellen vor. 42 % gaben an, dass KI-generierte Antworten ohne klare Quellenangabe weniger vertrauenswürdig sind als Fluggebühren, undurchsichtige Datenschutzrichtlinien oder Arztrechnungen. Fast drei Viertel empfinden das Internet als unpersönlicher als vor zehn Jahren. Gleichzeitig verzeichnen Unternehmen steigende Zugriffe durch AI Search und Answer Platforms: 60 % meldeten mehr Traffic aus KI-Suchen, und 74 % stufen KI-Auffindbarkeit sowie Attribution als strategische Priorität ein. Dies verdeutlicht den Spagat zwischen technischer Sichtbarkeit (GEO) und dem Erhalt von Verbrauchervertrauen und Transparenz im modernen Marketing.

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