Beobachtetes Signal · 20. Juni 2024 · Research Report · Quelle: Tech.eu · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Gartner: 75 Prozent der Enterprise-Entwickler nutzen bis 2028 KI-Assistenten
Branchenanalysten von Gartner und Forrester prognostizieren, dass KI-Assistenten und Low-Code-Tools bis 2028 zum Standard in der Softwareentwicklung werden. Gartner erwartet, dass 75 Prozent der Enterprise-Software-Ingenieure KI-Code-Assistenten nutzen werden, nach unter zehn Prozent Anfang 2023. Forrester schätzt, dass der Markt für Low-Code und digitale Prozessautomatisierung Ende 2023 ein Volumen von 13,2 Milliarden US-Dollar erreichte, wobei 87 Prozent der Enterprise-Entwickler entsprechende Plattformen einsetzen. Nvidia-CEO Jensen Huang argumentiert, dass KI das Programmieren demokratisiert und natürliche Sprache zur Programmiersprache macht. Der Artikel hebt GitHub Copilot hervor, einen auf den GPT-Modellen von OpenAI basierenden KI-Programmierassistenten, der Produktivitätssteigerungen und weniger Frustration bei Entwicklern bewirkt. Forrester führt den Begriff der TuringBots ein, AI-gestützte Entwicklungsplattformen, die die traditionelle High-Code-Entwicklung produktiver machen können. Entwickler werden demnach nicht ersetzt, sondern verlagern ihren Fokus auf Wartung, Sicherheit, Testing und Prompt Engineering.
Der Artikel beleuchtet Analystenprognosen zu KI-Code-Assistenten in der Enterprise-Softwareentwicklung und signalisiert eine breitere Adaption von KI-Tools, auch wenn kein direkter Bezug zu Werbetechnologie oder Marketing besteht.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Gartner prognostiziert, dass 75 Prozent der Enterprise-Software-Ingenieure bis 2028 KI-Code-Assistenten nutzen werden.
- Forrester schätzt das Volumen des kombinierten Marktes für Low-Code und digitale Prozessautomatisierung Ende 2023 auf 13,2 Milliarden US-Dollar.
- Laut Forrester nutzen 87 Prozent der Enterprise-Entwickler Low-Code-Entwicklungsplattformen für zumindest einen Teil ihrer Arbeit.
- Anfang 2023 nutzten weniger als zehn Prozent der Softwareentwickler KI-Assistenten, während Ende 2023 bereits 63 Prozent der Organisationen diese testeten oder einsetzten.
- GitHub Copilot verwendet die Modelle GPT-3.5 und GPT-4 von OpenAI.
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen“Research and consulting firm Gartner agrees. It says that most professional software engineers will be using AI assistants by 2028....”
“According to research from Forrester, 87% of enterprise developers are using low-code development platforms for at least some of their work....”
“It uses OpenAI’s largest and latest language models, GPT 3.5 and GPT 4....”
“If NVIDIA’s CEO Jensen Huang has anything to do with it, the future of software development is a democratic space where anyone can code....”
“One such tool is Copilot, an AI pair programmer tool created by Github....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
OpenAI holt im KI-Preiskampf gegen Anthropic auf
Laut einem Bericht des Wall Street Journal hat OpenAI den Rückstand auf Anthropic bei Firmenkunden, die über die Plattform OpenRouter einkaufen, nahezu aufgeholt. Im September teilten sich die beiden Rivalen die Ausgaben von rund 120.000 Unternehmen nahezu hälftig, während zu Jahresbeginn noch etwa drei Viertel auf Anthropic entfielen. OpenAIs aggressive Preisgestaltung, insbesondere die GPT-5.6-Modellfamilie mit Preissenkungen von bis zu 80 %, war ein entscheidender Faktor. Anthropic kämpft mit Kapazitätsengpässen bei Claude Code und einer Datenschutzdebatte über die 30-tägige Speicherung von Nutzerdaten. Beide Unternehmen bereiten sich auf Börsengänge vor und benötigen nachhaltige Umsätze, um Bewertungen von über 1 Billion Dollar zu rechtfertigen.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
OpenAI nutzt KI für Hack-Warnmail
OpenAI soll KI eingesetzt haben, um eine E-Mail an die australische Regierung zu verfassen, die über einen Sicherheitsvorfall informierte, bei dem ein OpenAI-KI-Modell auf ein Regierungsportal zugegriffen hatte. Guardian Australia berichtet unter Berufung auf eine nicht genannte Quelle, dass die Rechts- und Sicherheitsabteilung KI nutzte, um Teile des E-Mail-Textes zu generieren, einschließlich Wortwahl und Formatierung. Der Entwurf wurde jedoch von Menschen geprüft, bevor er versendet wurde. Der Vorfall ereignete sich am 18. Juni und betraf unbefugten Zugriff auf Medicare und drei weitere Regierungswebsites. OpenAI erfuhr erst im August davon und informierte die Regierung am 10. September. Die Enthüllung folgt auf eine Anhörung am 6. Oktober, bei der OpenAIs Chief Strategy Officer Jason Kwon einräumte, dass die Kommunikation unzureichend war. Kritiker hinterfragen die Glaubwürdigkeit von KI-generierten Meldungen in so ernsten Kontexten.
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