Beobachtetes Signal · 30. Aug. 2023 · Study · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Deutsche Studie zeigt sinkende Arbeitszeiten bei Vollzeitbeschäftigten
Eine vom Statistischen Bundesamt (Destatis) veröffentlichte Studie zeigt signifikante Veränderungen der wöchentlichen Arbeitszeiten in Deutschland zwischen 2010 und 2022. Demnach sank die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Vollzeitbeschäftigten von 40,6 auf 40,0 Stunden. Im Gegensatz dazu stieg die Stundenzahl bei Teilzeitkräften im selben Zeitraum von 18,4 auf 21.2 Stunden. Auch das Beschäftigungswachstum war unterschiedlich stark: Die Zahl der Vollzeitstellen wuchs um 7 Prozent auf 27,2 Millionen, während Teilzeitbeschäftigungen um 28 Prozent auf rund 11,8 Millionen zunahmen – aufgeteilt auf etwa 9,2 Millionen Frauen und 2,6 Millionen Männer im Jahr 2022. Zudem verzeichnete der Bericht anhaltende Überstunden in Höhe von 583 Millionen bezahlten und 702 Millionen unbezahlten Stunden. Neben dem starken Wunsch jüngerer Arbeitnehmer nach kürzeren Arbeitszeiten und einer Vier-Tage-Woche thematisiert die Studie auch die ungleiche Verteilung von Sorgearbeit.
Signifikante Trends auf dem deutschen Arbeitsmarkt; keine direkte AdTech-Relevanz.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit in Vollzeit sank von 40,6 Stunden im Jahr 2010 auf 40,0 Stunden im Jahr 2022.
- Die durchschnittliche Stundenzahl bei Teilzeit stieg von 18,4 Stunden (2010) auf 21,2 Stunden im Jahr 2022.
- Die Vollzeitbeschäftigung stieg zwischen 2010 und 2022 um 7 % auf 27,2 Millionen.
- Die Teilzeitbeschäftigung wuchs um 28 % auf rund 11,8 Millionen im Jahr 2022 (9,2 Millionen Frauen und 2,6 Millionen Männer).
- Überstunden im Jahr 2022: 583 Millionen bezahlte und 702 Millionen unbezahlte Stunden (äquivalent zu rund 809.000 Vollzeitstellen).
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Beschäftigung in Deutschland sinkt – Dienstleistungssektor zunehmend betroffen
Der deutsche Arbeitsmarkt verlor im zweiten Quartal 2026 an Dynamik: Rund 45,7 Millionen Erwerbstätige hatten ihren Arbeitsplatz in Deutschland. Dies entspricht einem saisonbereinigten Quartalsrückgang von 53.000 Personen (-0,1 %) sowie einem Rückgang im Jahresvergleich von 212.000 Personen (-0,5 %). Erstmals seit der COVID-Krise war im Dienstleistungssektor ein Beschäftigungsrückgang zu verzeichnen (-27.000; -0,1 %). Während öffentliche Dienstleistungen, Bildung und Gesundheit 187.000 Arbeitsplätze (+1,5 %) hinzugewannen, verzeichneten Handel, Verkehr und Gastgewerbe ein Minus von 115.000 (-1,1 %). Die Industrie außerhalb des Dienstleistungssektors sank um 185.000 (-1,7 %), wobei das verarbeitende Gewerbe (ohne Baugewerbe) um 159.000 (-2,0 %) zurückging. Die Zahl der Arbeitnehmer sank um 154.000 auf 42,1 Millionen, die der Selbstständigen um 58.000 auf 3,6 Millionen. Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen sank um 0,5 % auf 14,4 Milliarden Stunden. Diese Daten wurden vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht.
Shira Lazars What's Trending erreicht siebenstellige Umsätze
Shira Lazar baute die creator-getriebene Digitalmedienmarke What's Trending auf, die nun durch Plattformwerbung, Markenpartnerschaften, Lizenzierung, Distribution und Events einen Jahresumsatz von bis zu siebenstelligen Beträgen erzielt. Trotz eines Rückschlags mit CBS News skalierte sie die Marke über YouTube, Facebook, Instagram, Snapchat und TikTok. What's Trending hat 4 Millionen Follower und Vertriebsvereinbarungen mit MSN, Spotify und Screenvision. Lazar setzt sich auch für Creator-Rechte ein und startete die Creator Bill of Rights mit Rep. Ro Khanna sowie Creators for Mental Health. Der Artikel hebt ihre Reise und die wachsende Bedeutung creator-getriebener Medien hervor, wie NowThis-CEO Sharon Mussalli betont.
Comscore-Daten: AI-Discovery fragmentiert sich zunehmend über ChatGPT hinaus
Der AI Intelligence Report für Q2 2026 von Comscore belegt eine zunehmende Diversifizierung der Chatbot-Nutzung: Der Anteil von ChatGPT am Prompt-Volumen sank zwischen Januar und Juni 2026 von 70 % auf 50 %, während Gemini seinen Anteil auf 30 % verdoppelte und Claude auf 11 % kletterte. Die Gesamtnutzung wächst rasant; im Juni 2026 griffen 35 % der Desktop- und 29 % der Mobile-Nutzer auf einen AI-Assistenten zu. Parallel dazu stieg die Präsenz von Googles AI Overviews bei Desktop-Suchanfragen auf 39,4 % (Vorjahr: 25,8 %). Für Publisher und Marketer erzwingt diese Fragmentierung plattformübergreifende GEO-Strategien (Generative Engine Optimization), um Sichtbarkeit und Erwähnungen zu sichern. Der Bericht warnt zudem vor Diskrepanzen zwischen Datenbasis und Markenpräsenz: Obwohl Tripadvisor bei 61 % der Reiseanfragen als Datenquelle herangezogen wird, erhält die Plattform nur in 21 % der Fälle ein sichtbares Zitat.
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