Beobachtetes Signal · 16. Feb. 2024 · Funding · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Founderful sammelt 85 Millionen Dollar für neuen Schweizer Tech-Fonds ein
Die Schweizer Venture-Capital-Firma Wingman Ventures hat sich in Founderful umbenannt und den erfolgreichen Abschluss von 85 Millionen Dollar für ihren zweiten Fonds (Fonds II) bekannt gegeben; das Zielvolumen liegt bei 120 Millionen Dollar. Das im Jahr 2019 von Pascal Mathis, Alex Stöckl und Lukas Weder gegründete Unternehmen konzentriert sich auf Frühphaseninvestments in ambitionierte Schweizer Tech-Startups. Der Fokus liegt dabei auf B2B-Software, Industrietechnologie wie Robotik und Automatisierung, Künstlicher Intelligenz, Machine Learning, Computer Vision sowie Materialwissenschaften für Cleantech und Climate Tech. Erste Mittel aus Fonds II wurden bereits an Unternehmen wie Chiral Nano, Nala Earth und Ascento vergeben. Der Vorgängerfonds (Fonds I) hatte 60 Millionen Dollar in 40 Startups investiert und 109 Gründer unterstützt; diese Portfolio-Unternehmen konnten im Anschluss über 350 Millionen Dollar an Folgefinanzierungen einwerben.
Die Bereitstellung von 85 Millionen Dollar für einen Schweizer VC-Fonds mit Fokus auf KI und Industrietechnologien stärkt das gesamte regionale Tech-Ökosystem, weist jedoch keinen direkten Bezug zur AdTech-Branche auf.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Wingman Ventures hat sich in Founderful umbenannt.
- Founderful hat 85 Millionen Dollar für den Fonds II eingeworben, bei einem Zielvolumen von 120 Millionen Dollar.
- Das Unternehmen wurde 2019 von Pascal Mathis, Alex Stöckl und Lukas Weder gegründet.
- Der Investitionsfokus liegt auf B2B-Software, Industrietechnologie, KI, Robotik und Materialwissenschaften.
- Fonds I investierte 60 Millionen Dollar in 40 Startups, die seither über 350 Millionen Dollar an Folgefinanzierungen generierten.
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3 verknüpfte Unternehmen“Supported by funders who made startups to unicorns like Delivery Hero....”
“Supported by funders who made startups to unicorns like Scandit....”
“Supported by funders who made startups to unicorns like Duolingo....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Delivery-Hero-Alumni gründen 150 Startups im Wert von 7,5 Mrd. Euro
Eine neue Analyse von Dealroom.co zeigt, dass Alumni von Delivery Hero und seiner europäischen Marken 150 Startups gegründet haben, deren kombinierter Unternehmenswert 7,5 Mrd. Euro beträgt. Diese beschäftigen 11.000 Menschen und haben 4,4 Mrd. Euro an Wagniskapital eingesammelt. Damit ist Delivery Hero Europas größte Founders-Fabrik nach eingesammeltem VC und Anzahl der gegründeten Startups. Der Bericht hebt die zentrale Rolle Deutschlands hervor: Berliner Startups machen 4,9 Mrd. Euro des Gesamtwerts aus, und allein der Berliner Hauptsitz von Delivery Hero hat 42 Startups hervorgebracht. Alumni-gegründete Unternehmen sind in den Bereichen Food, Unternehmenssoftware, Gesundheit und Transport tätig und zeigen eine starke Finanzierungsprogression. Delivery-Hero-Alumni haben zudem Second-Generation-Startups hervorgebracht und sind in die Venture-Capital-Branche gewechselt, wobei sie seit 2020 7,3 Mrd. Euro an neuen Fonds eingesammelt haben.
Uber übernimmt ezCater für 2,3 Milliarden Dollar
Uber hat die Übernahme der US-amerikanischen Catering-Plattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar in bar vereinbart. Die Akquisition soll Ubers Position im Geschäft mit Firmenverpflegung, Gruppenbestellungen und Catering stärken. ezCater arbeitet mit über 140.000 Restaurants in den USA zusammen und erzielte in den letzten zwölf Monaten ein Bruttobuchungsvolumen von über 2,5 Milliarden US-Dollar mit hohem zweistelligem Wachstum. Das Unternehmen ist auf Non-GAAP Operating Income-Basis profitabel. Uber plant, die Infrastruktur von ezCater mit Uber Eats und Uber for Business zu verbinden, um größere Bestellungen für Restaurants zu ermöglichen und Gruppenbestellungen für Büros und Veranstaltungen zu vereinfachen. Der Abschluss wird in den kommenden Monaten erwartet, vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen.
EU Inc: Lobby-Schlacht zwischen Startups, Notaren und Gewerkschaften
Der Vorschlag für die EU Inc, eine neue europäische Rechtsform für Startups, hat eine massive Lobby-Kampagne ausgelöst: Seit Ende 2024 fanden über 300 Treffen zwischen Interessengruppen und EU-Vertretern statt. Eine Auswertung offizieller Datenbanken zeigt, dass Startups, Notare und Gewerkschaften am aktivsten lobbyieren. Startups, angeführt vom Startup-Verband, fordern eine schnelle, digitale und kostengünstige Gründung. Notare warnen vor Betrugsrisiken und wollen ihre Rolle bei Identitätsprüfungen behalten. Gewerkschaften befürchten, dass die neue Rechtsform die Mitbestimmung der Arbeitnehmer untergraben könnte. Der Rechtsausschuss des Europaparlaments soll am 8. Oktober über den Bericht abstimmen, Trilog-Verhandlungen sind für den Spätherbst geplant.
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