Beobachtetes Signal · 12. Aug. 2020 · Lawsuit · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
Ehemalige Pinterest-COO verklagt Plattform wegen Gender-Diskriminierung
Pinterest sieht sich mit einer Klage wegen Gender-Diskriminierung konfrontiert, die von der ehemaligen Chief Operating Officer Françoise Brougher in San Francisco eingereicht wurde. Brougher, die im April entlassen wurde, wirft dem Unternehmen vor, trotz ihrer Führungsrolle von wichtigen Entscheidungen ausgeschlossen worden zu sein, geringere Aktienoptionen als männliche Kollegen erhalten zu haben und nach internen Beschwerden entlassen worden zu sein. Der Fall offenbart anhaltende Ungleichheiten in der Führungsetage der Plattform, deren rund 400 Millionen monatlich aktiven Nutzer zu großen Teilen weiblich sind, während das Board überwiegend aus Männern besteht. Die Klage folgt auf ähnliche Vorwürfe ehemaliger Mitarbeiterinnen zu rassistischer Diskriminierung im Juni. Angesichts von Pinterests Marktposition im Bereich Social Media und Ad-Tech könnte das Verfahren weitreichende Signale für Corporate Governance, Workplace Diversity und Brand Safety senden.
Rechtliche Auseinandersetzung bei einer großen Social-Media-Plattform mit potenziellen Auswirkungen auf Brand Safety, Unternehmenskultur und Diversity-Standards im gesamten Ad-Tech-Markt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Françoise Brougher hat in San Francisco eine Klage wegen Gender-Diskriminierung gegen Pinterest eingereicht.
- Brougher war Chief Operating Officer von Pinterest und wurde im April entlassen.
- Sie wirft dem Unternehmen den Ausschluss von Entscheidungen, ungleiche Aktienpakete und unrechtmäßige Kündigung nach internen Hinweisen vor.
- Pinterest hat rund 400 Millionen monatlich aktive Nutzer, während das Board mehrheitlich männlich besetzt ist.
- Bereits im Juni hatten frühere Mitarbeiterinnen Vorwürfe bezüglich interner Benachteiligung und rassistischer Tendenzen erhoben.
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