Beobachtetes Signal · 25. Jan. 2022 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Fünf zentrale Google-Ads-Trends für das Jahr 2022
Ein Fachbeitrag von OnlineMarketing.de beleuchtet fünf wesentliche Google-Ads-Trends für das Jahr 2022. Erstens werden erweiterte Textanzeigen bis Ende Juni 2022 durch Responsive Search Ads abgelöst, wobei Werbetreibende bestimmte Textpassagen fixieren können, um die Kontrolle zu behalten. Zweitens treibt Google die Automatisierung voran: Dynamische Anzeigenerweiterungen sind oft standardmäßig aktiv, und eine neue Beta-Funktion implementiert Empfehlungen zu Geboten, Budgets, Keywords und Targeting automatisch. Drittens erfordert steigender Mobile-Traffic konsequent optimierte Landingpages. Viertens gewinnt Voice Search durch längere, lokal ausgerichtete Keywords an Relevanz. Fünftens stellen anhaltende Datenschutzbedenken und regulatorische Maßnahmen in Europa und den USA strengere Anforderungen an Compliance und alternative Ansätze im Identity Management.
Wichtige Plattformänderungen und Automatisierungsschübe von Google verändern die Best Practices für Werbetreibende im Jahr 2022 grundlegend.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Einstellung erweiterter Textanzeigen bis Juni 2022 und Ersatz durch Responsive Search Ads (RSAs).
- Bestehende erweiterte Textanzeigen laufen weiter, sind aber nicht mehr bearbeitbar oder neu erstellbar.
- RSAs bieten Fixierungsoptionen zur Beibehaltung exakter Textpassagen.
- Ausweitung der Automatisierung durch standardmäßige dynamische Anzeigenerweiterungen und Beta-Funktionen zur automatischen Umsetzung von Empfehlungen.
- Datenschutz und Tracking bleiben aufgrund regulatorischer Prüfungen in Europa und den USA kritische Faktoren für Kampagnen.
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Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
US sperrt Microsoft, Adobe und IT-Giganten von Green-Card-Programm aus
Die Trump-Administration hat Microsoft, Adobe und sechs weitere große Technologieunternehmen von einem US-Programm ausgesetzt, das qualifizierten ausländischen Arbeitskräften die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis (Green Card) erleichtert, und wirft den Unternehmen Betrug vor. Vizepräsident JD Vance kündigte die Sperre an, die auch Capgemini, Cognizant, HCL, Infosys, Tata und Wipro betrifft. Das Arbeitsministerium wird keine neuen oder laufenden Anträge auf dauerhafte Arbeitszertifizierung dieser Unternehmen mehr annehmen. Die Unternehmen gehören zu den größten Nutzern von H-1B-Visa, die für hochqualifizierte Positionen gedacht sind, die von US-Arbeitern möglicherweise nicht besetzt werden können. Microsoft reagierte mit der Aussage, dass die meisten seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und seine H-1B-Anträge größtenteils für bestehende Mitarbeiter und nicht für Neueinstellungen gelten. Die Regierung will außerdem neun Universitäten, darunter Harvard, Yale und Stanford, wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Studentenvisumprogrammen untersuchen.
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