Beobachtetes Signal · 21. Sept. 2026 · Funding · Quelle: Tech.eu (European Tech & Deals) · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
FintechOS sichert sich 28 Millionen US-Dollar in Eigenkapital und Fremdkapital
FintechOS, ein in Rumänien gegründeter B2B-Softwareanbieter für Banken und Versicherungen, hat in einer Finanzierungsrunde aus Eigenkapital und Fremdkapital 28 Millionen US-Dollar von bestehenden Investoren eingeworben. Die Eigenkapitalfinanzierung wurde unter anderem von Bek Ventures, der IFC, Cipio Partners und Molten Ventures getragen, während die Fremdkapitalfinanzierung von Santander Corporate Investment Banking bereitgestellt wurde. Das in London ansässige Unternehmen plant, die Mittel für die Expansion in den USA, die Akquisition weiterer europäischer Kunden sowie die Skalierung seiner KI-Technologie zu verwenden. Insgesamt hat FintechOS bis dato über 150 Millionen US-Dollar eingesammelt und im ersten Halbjahr 2026, angetrieben durch das Wachstum im US-Markt, die Profitabilität erreicht.
Finanzierungsrunde eines Fintech-Softwareanbieters, die für das breitere Tech-Ökosystem relevant ist, jedoch keine direkte Auswirkung auf die AdTech- oder MarTech-Branche hat.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- FintechOS hat 28 Millionen US-Dollar durch eine Kombination aus Eigenkapital und Fremdkapital aufgenommen.
- Zu den Eigenkapitalinvestoren gehören Bek Ventures, die IFC, Cipio Partners und Molten Ventures.
- Santander Corporate Investment Banking stellte eine Kreditfazilität zur Verfügung.
- Die Mittel sollen für die US-Expansion, den Ausbau des europäischen Kundenstamms und die Skalierung von KI-Technologien eingesetzt werden.
- FintechOS hat im ersten Halbjahr 2026 die Profitabilität erreicht und insgesamt über 150 Millionen US-Dollar eingeworben.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“has received equity funding from its existing investors, including Bek Ventures, IFC, Cipio Partners and Molten Ventures...”
“alongside a debt facility from Santander Corporate Investment Banking...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Chift sichert sich 10,5 Mio. Euro Series-A-Finanzierung für Finanzkonnektivität
Das in Brüssel ansässige Fintech Chift hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 10,5 Millionen Euro eingesammelt, um seine Plattform für Finanzsoftware-Konnektivität europaweit zu skalieren und seine KI-Funktionen auszubauen. Die Runde wurde von BlackFin Capital Partners angeführt, unterstützt von den Altinvestoren Entourage, Shapers, Seeder Fund und Wallonie Entreprendre. Das 2022 gegründete Unternehmen bietet eine einheitliche API, die Softwareprodukte mit über 120 Finanzsystemen verknüpft – darunter Buchhaltung, Rechnungsstellung, Point-of-Sale, E-Commerce, Zahlungsverkehr und Immobilienmanagement. Mittlerweile ermöglicht die Plattform KI-Agenten über einen Model Context Protocol (MCP)-Server den Zugriff auf Finanzdaten, wobei Authentifizierung und Zugriffskontrolle zentral geregelt werden. Seit der Seed-Runde im Jahr 2024 konnte Chift seinen Umsatz verzehnfachen, bedient über 150 Softwareunternehmen und verbindet mehr als 50.000 KMU in zehn europäischen Ländern. Das frische Kapital soll die Expansion in wichtige europäische Märkte und die Weiterentwicklung der KI-Integrationen beschleunigen.
Opio sichert sich 4 Millionen Euro für Automatisierung der Financial Due Diligence
Das in Paris ansässige Startup Opio hat in einer Finanzierungsrunde 4 Millionen Euro von Investoren wie Frst, Seedcamp und GFC eingeworben. Das Kapital fließt in die Weiterentwicklung einer KI-gestützten Plattform zur Automatisierung der Datenerfassung und -verifizierung für die Financial Due Diligence. Das von Tristan Fulchiron und Olivier Chancé gegründete Unternehmen zielt darauf ab, den manuellen Arbeitsaufwand für Transaktionsberatungs-Profis um 27 Prozent zu reduzieren. Die Technologie ist bereits bei namhaften Prüfungs- und Beratungsgesellschaften wie Forvis Mazars Group und BDO in 15 Ländern im Einsatz. Im Zuge der Expansion plant Opio die Erschließung der Märkte in Großbritannien und Deutschland, um den internationalen Umsatzanteil innerhalb eines Jahres von 15 auf 50 Prozent zu steigern. Ein zweites Produkt speziell für die Abschlussprüfung ist für Anfang 2027 angekündigt.
Britisches FinTech Ryft sichert sich 23 Millionen Euro in Series-B-Finanzierung
Das in Manchester ansässige Payment-FinTech Ryft hat in einer Series-B-Finanzierungsrunde 23 Millionen Euro eingeworben. Die Runde wurde von Gresham House Ventures angeführt, unter Beteiligung der Bestandsinvestoren Pembroke VCT und Ingenii Capital. Das frische Kapital soll die Expansion in europäische Märkte sowie die USA beschleunigen und die Produktentwicklung vorantreiben. Ryft entwickelt Zahlungslösungen für Marktplätze, Plattformen und Multi-Standort-Unternehmen. Die Plattform deckt Seller-Onboarding, wiederkehrende Zahlungen, automatisierte Split Payments und grenzüberschreitende Auszahlungen über eine einzige Schnittstelle ab. Ryft konnte sein Transaktionsvolumen in den vergangenen zwölf Monaten verdreifachen und bedient mittlerweile über 6.500 Kunden, darunter Epos Now und das Disasters Emergency Committee. Zudem hat das Unternehmen eine EU-Lizenz bei der Malta Financial Services Authority beantragt, um seine Services via EU-Passporting im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum anzubieten.
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