Beobachtetes Signal · 20. Aug. 2026 · M&A - Completed · Quelle: PocketGamer.biz · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
Fenris-CEO zu 120-Millionen-Dollar-Buyback und Branchentrends
Fenris Creations (vormals CCP Games) hat EVE Online im Rahmen eines Management-Buybacks für 120 Millionen US-Dollar von Pearl Abyss zurückgekauft. CEO Hilmar Veigar Pétursson wertet diesen Schritt als Symptom einer breiteren Dekonsolidierung in der Games-Industrie. Für 2025 meldete Fenris einen Umsatz von über 70 Millionen US-Dollar. Zudem wurden im Juli die Engine-Komponenten Carbon und Trinity open-sourced, um Community-getriebene Entwicklung zu fördern, während der experimentelle Titel EVE Frontier auf die Sui-Blockchain migrierte. Google DeepMind hat eine Minderheitsbeteiligung an Fenris erworben und trainiert KI-Agenten in einem offline EVE-Build, um langfristige Planung und kontinuierliches Lernen zu erforschen.
Der Management-Buyback über 120 Millionen US-Dollar, die Google-DeepMind-Partnerschaft, die Open-Source-Öffnung der Engine und die Blockchain-Migration unterstreichen bedeutende Entwicklungen in der Spieleentwicklung und KI-Forschung, sind jedoch für das AdTech-Ökosystem nicht branchenverändernd.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Am 1. Mai 2026 verkaufte Pearl Abyss CCP Games für 120 Millionen US-Dollar (100 Millionen in Cash, 20 Millionen in EVE Frontier Token) an das Management.
- Fenris Creations verzeichnete 2025 über 70 Millionen US-Dollar Umsatz, gestützt durch das stärkste Quartal von EVE Online seit Jahren.
- Im Juli 2026 stellte Fenris die seit 2003 genutzten Engine- und Renderer-Komponenten Carbon und Trinity als Open Source zur Verfügung.
- Google DeepMind übernahm eine Minderheitsbeteiligung an Fenris und nutzt einen Offline-Build von EVE für die KI-Forschung zu langfristiger Planung und Speicher.
- EVE Frontier wurde von einem Ethereum-Testnet auf die Sui-Blockchain portiert, um programmierbare Spielstrukturen und offene Token-Märkte zu ermöglichen.
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1 verknüpfte Unternehmen“Google DeepMind is using an offline build of EVE Online to study long-horizon planning, memory and continual learning....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
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DeepMind nutzt EVE Online als Trainingsumgebung für KI-Forschung
DeepMind, das KI-Forschungslabor von Google, hat in den isländischen Entwickler Fenris Creations investiert, um das Massive Multiplayer Online Game EVE Online als experimentelle Umgebung für fortgeschrittene KI-Modelle zu nutzen. Die genaue Höhe der Investition wurde nicht bekannt gegeben. Das Unternehmen Fenris Creations, das sich zuvor für 120 Millionen US-Dollar vom Publisher Pearl Abyss losgekauft hatte und dhen Namen CCP Games trug, wird lokale Simulationen von EVE Online hosten. Darin lässt DeepMind agentische KI-Spieler agieren, um Bereiche wie langfristige Planung, Gedächtnisbildung und kontinuierliches Lernen zu erforschen. DeepMind betonte, dass die Experimente in isolierten, lokalen Simulationen und nicht auf den Live-Game-Servern stattfinden. Mitgründer Demis Hassabis hob wiederholt hervor, wie wertvoll komplexe Spiele als Testbeds für die Grundlagenforschung im Bereich der künstlichen Intelligenz sind.
Ehemalige isländische Ministerin leitet KI-Partnerschaften bei Fenris
Fenris Creations hat die ehemalige isländische Ministerin Áslaug Arna Sigurbjörnsdóttir als Senior Director für AI Partnerships verpflichtet. Sie soll eine neue Forschungsinitiative leiten, die autonome KI-Systeme im persistenten Single-Shard-Universum des Live-Spiels Eve Frontier untersucht. Das Projekt bringt KI-Labore, Universitäten, politische Entscheidungsträger sowie strategische Partner zusammen und analysiert, wie autonome Agenten Ziele definieren, sich an veränderte Bedingungen anpassen und langfristige Entscheidungen treffen. Die bestehende Partnerschaft von Fenris mit Google DeepMind bildet die Grundlage für diese Forschung, während Gespräche mit weiteren Frontier-KI-Laboren, akademischen Forschern, Sicherheitsinstituten und Regulierungsbehörden laufen. Sigurbjörnsdóttir war ab 2019 isländische Justizministerin und bis Dezember 2024 Ministerin für Hochschule, Wissenschaft und Innovation, bevor sie im Juni nach einem Studienaufenthalt an der Columbia University aus dem Parlament ausschied.
Nvidias Rekord-Rückkauf signalisiert unterbewertete Aktie
Nvidia hat am 28. September 2026 eine zusätzliche Aktienrückkauf-Ermächtigung über 150 Milliarden US-Dollar angekündigt, die einen 80-Milliarden-Plan vom Mai ergänzt. Der Schritt erfolgt, da die Aktie des Chipherstellers mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 14,5 für das Geschäftsjahr 2028 auf dem günstigsten Niveau seit einem Jahrzehnt gehandelt wird – ein Zeichen für ein schnelleres Gewinnwachstum als den Kursanstieg. CEO Jensen Huang bezeichnete Nvidia als die 'erste und einzige Growth-Value-Aktie der Welt'. Analysten sehen den Rückkauf als Signal für das Vertrauen des Managements in eine Unterbewertung. Das Unternehmen stellte außerdem neue Software- und Hardware-Lösungen für KI-Agenten vor. Die Aktienanzahl könnte um 4 % sinken, wenn die volle Ermächtigung ausgeschöpft wird. Die Aktie stieg am Ankündigungstag um fast 2 %. UBS-Analysten schätzen, dass der Rückkauf die Gewinne je Aktie für das Kalenderjahr 2027 um 8 Cent erhöhen könnte.
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