Beobachtetes Signal · 19. Okt. 2026 · Survey Release · Quelle: Retail-News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

EY-Umfrage: Jeder zweite CEO sieht KI-Kompetenzlücke

Zusammenfassung des Signals

Laut der EY-Parthenon CEO Outlook Umfrage befürchten 53 Prozent der deutschen CEOs, dass ihre Unternehmen nicht schnell genug KI-Kompetenzen aufbauen – die höchste uneingeschränkte Zustimmung (21 Prozent) unter den untersuchten Ländern. Global nennen 44 Prozent der CEOs die unsichere Konjunktur als größte Sorge, gefolgt von Cyberrisiken (40 Prozent) und technologischem Wandel inklusive KI (34 Prozent). Deutsche CEOs setzen stärker auf Prozessoptimierung (62 Prozent) als auf KI-Anwendungen (48 Prozent) für Produktivität. 24 Prozent der deutschen Unternehmen können ihre KI-Kosten und den ROI nicht zuverlässig bewerten, nur 18 Prozent haben eine Echtzeit-Kostenübersicht. Im Durchschnitt geben deutsche Unternehmen 0,9 Prozent ihres Umsatzes für KI aus, 88 Prozent erwarten steigende Ausgaben für generative KI. EY empfiehlt, die finanzielle Verantwortung stärker mit dem wirtschaftlichen Nutzen zu verknüpfen.

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Hohe Konfidenz

Die Umfrage zeigt KI-Kompetenzlücken und Kostentransparenzprobleme bei deutschen CEOs, relevant für KI-Adoption in Unternehmen, aber nicht direkt mit Werbetechnologie oder Marketingplattformen verbunden.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • 53% der deutschen CEOs befürchten eine KI-Kompetenzlücke, höchster Wert in Europa.
  • 24% der deutschen Unternehmen können KI-Kosten und ROI nicht zuverlässig bewerten.
  • Deutsche Unternehmen geben durchschnittlich 0,9% des Umsatzes für KI aus.
  • 88% der deutschen Unternehmen erwarten steigende Ausgaben für generative KI.
  • 62% der deutschen CEOs priorisieren Prozessoptimierung für Produktivität.

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Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
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Primärquelle: Retail-News•Veröffentlicht: 19. Okt. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “EY-Umfrage: Jeder zweite deutsche CEO sieht Nachholbedarf bei KI-Kompetenzen”

Verwandte Marktsignale & Trends

Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

AI14. Sept. 2026

McKinsey-Studie: Deutsche Unternehmen skalieren KI, vermissen aber messbaren ROI

Laut dem McKinsey-Report „State of AI in 2026: On the Road to ROI“ skalieren deutsche Unternehmen Künstliche Intelligenz branchenübergreifend, tun sich jedoch schwer damit, die finanziellen Erträge zu quantifizieren. Rund 49 Prozent der befragten Organisationen nutzen KI bereits in skalierter oder vollständig ausgerollter Form, während 43 Prozent den Beitrag zum operativen Ergebnis nicht beziffern können. Im Schnitt kommt KI in 4,3 Geschäftsbereichen zum Einsatz (globaler Schnitt: 3,5). Zwar verzeichnen 63 Prozent moderate Vorteile, doch nur 14 Prozent sehen spürbare Auswirkungen auf den Umsatz. Im Fokus stehen Produktivitätssteigerungen und Kostensenkungen. Zudem verzichteten 36 Prozent auf Softwarekäufe, da sie Tools intern durch KI-Coding-Anwendungen selbst bauten. Trotz laufender Kosten, die 24 Prozent limitieren, planen 64 Prozent höhere KI-Investitionen im kommenden Jahr. Zugleich erwarten 46 Prozent personelle Einsparungen durch KI.

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AI Adoption14. Sept. 2026

Mehrheit deutscher Unternehmen nutzt KI trotz massiver Bedenken und Hürden

Eine Bitkom-Studie zeigt, dass 57 Prozent der deutschen Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern KI nutzen, verglichen mit 36 Prozent im Vorjahr. Trotz dieses Wachstums ist der Reifegrad gering: Kein Unternehmen schöpft das Potenzial voll aus, und 59 Prozent der Nutzer geben an, KI kaum oder gar nicht einzusetzen. Als Vorteile nennen Unternehmen eine verbesserte Wettbewerbsposition (66 Prozent) und schnellere interne Prozesse (48 Prozent). Gleichzeitig hemmen Herausforderungen wie fehlendes technisches Know-how bei Nicht-Nutzern sowie Datenschutz- (66 Prozent) und Rechtsunsicherheiten (56 Prozent) die Verbreitung. Der EU AI Act sorgt für Sorge: 37 Prozent erwarten direkte Auswirkungen, wobei 89 Prozent von diesen hohe bürokratische Kosten prognostizieren. Dennoch bauen 70 Prozent der Firmen auf Weiterbildung, und 45 Prozent erhöhen ihre KI-Budgets.

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Large Language Models (LLM) & AI30. Juni 2026

Geringe KI-Budgets bremsen Deutschlands digitale Transformation

Eine von AWS beauftragte Strand-Partners-Studie zeigt, dass 63 % der deutschen Unternehmen zwar KI nutzen, aber nur 15 % sie flächendeckend für neue Produkte, Geschäftsmodelle oder Workflows einsetzen. Damit sinkt der Wert im Jahresvergleich von 21 % und liegt unter dem europäischen Durchschnitt von 22 %. Die Mehrheit beschränkt sich auf Basis-Anwendungen wie Chatbots statt auf fortschrittliche Agentic AI. Nur 22 % kennen Agentic AI vorab, wobei 57 % nach einer Erklärung einen Test in Betracht ziehen. Anwender verzeichnen signifikante Effekte wie Produktivitätsgewinne bei 92 % und Umsatzsteigerungen bei 48 %. Hauptbarrieren sind fehlende KI- und Digitalkompetenzen (49 %), fehlende Budgets (39 %) sowie hohe Compliance-Kosten, die rund 44 % der Tech-Ausgaben verschlingen. Die Studie warnt vor dem Verlust von Wachstum und Start-ups, sofern Rahmenbedingungen und Kapital nicht optimiert werden.

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