Beobachtetes Signal · 15. Okt. 2026 · Interview · Quelle: The Drum · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
Experiential-Jurorin fordert: Emotionen statt Besucherzahlen messen
Keziah Wildsmith, Gründerin und CEO von Heaps + Stacks, einer Londoner Brand-Experience-Agentur, argumentiert, dass eine Schlange vor einem Event nicht dasselbe ist wie ein engagiertes Publikum. In ihrer Rolle als Jurorin beim Drum Awards Festival betont sie, dass das Zählen von Besuchern einfach ist, aber das Messen der emotionalen Wirkung das ist, was wirklich zählt. Sie rät Marken, sich auf unvergessliche, partizipative Erlebnisse zu konzentrieren, statt auf kurzlebige Gimmicks. Wildsmith hebt die Bedeutung von Authentizität, Persönlichkeit und menschlicher Kreativität hervor und merkt an, dass KI bei administrativen Aufgaben helfen kann, aber den menschlichen Touch nicht ersetzen kann. Sie empfiehlt, für 2026 in Experiential Marketing zu investieren, Zielgruppen dort zu treffen, wo sie sich bereits versammeln, und Events in die breitere Markenstrategie zu integrieren.
Bei diesem Text handelt es sich um ein Interview mit einer Branchenpersönlichkeit, die Meinungen zum Experiential Marketing äußert, ohne konkrete Unternehmensentwicklungen oder harte Fakten zu liefern.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Keziah Wildsmith ist Gründerin und CEO von Heaps + Stacks.
- Heaps + Stacks ist in neun Jahren auf ein Team von 50 Mitarbeitern gewachsen.
- Zu den Kunden gehören Nike, L'Oréal, Spotify, LVMH und The Estée Lauder Companies.
- Wildsmith ist Jurorin in der Kategorie Experiential beim Drum Awards Festival.
- Heaps + Stacks produzierte mit The Ordinary ein Event mit einem riesigen silbernen Lachs.
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen“Partnerschaften mit Marken wie Nike, L'Oreal, Spotify, LVMH und The Estee Lauder Companies.”
“Partnerschaften mit Marken wie Nike, L'Oreal, Spotify, LVMH und The Estee Lauder Companies.”
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Ontologie & Marktkonzepte
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Canva-Experte Knowles: Experiential Marketing tritt in die Ära der Imagination ein
In einem Interview mit The Drum erklärt Jimmy Knowles, Global Head of Experiential Marketing bei Canva und Jurypräsident der The Drum Awards for Experiential, dass Event- und Erlebnis-Marketing strategisch an Bedeutung gewinnt, da KI digitale Inhalte und die Produktion standardisiert. Marken verlagern ihren Fokus von einmaligen Aktionen hin zu wiederkehrenden Plattformen wie Canva Create. Knowles plädiert dafür, den Erfolg nicht an Teilnehmerzahlen oder Impressionen, sondern an der emotionalen Rendite zu messen. Er betont, dass Experiential Marketing zu Canvas kosteneffizientesten Akquisitionskanälen gehört, obwohl die Messinfrastruktur noch hinter den Erwartungen der Finanzabteilung zurückbleibt. Da KI-generierte Effekte günstig zu haben sind, werden Vertrauen und eine organische Community laut Knowles zu den entscheidenden Differenzierungsmerkmalen. Zudem sollten Branchen-Awards scharfe Ideen künftig höher bewerten als große Produktionsbudgets.
Experiential Marketing tritt in eine neue Ära der Effektivität ein
Carley Faircloth-Kilmurray von Spiro argumentiert, dass Experiential Marketing die Phase reiner Reichweitenbetrachtung hinter sich lässt und den Fokus auf messbare Geschäftsergebnisse richtet. Gestützt auf den Experiential Marketing Impact Report (EMIR) und weiterführende Studien belegt der Beitrag direkte Zusammenhänge zwischen Live-Erlebnissen und Markenvertrauen, Weiterempfehlungen, Kaufabsichten sowie Conversions. Besonders menschliche Interaktionen – etwa fundierte Beratungsgespräche durch kompetentes Personal – und die aktive Teilnahme der Besucher erweisen sich als starke Treiber für Vertrauen und Conversion. Die Autorin fordert eine gezieltere Erfolgsmessung und strategische Event-Konzeption, ohne dabei die Kreativität einzuschränken, um Budgets optimal auf spezifische Business-Outcomes auszurichten, statt sich allein auf Besucherzahlen oder Impressionen zu verlassen.
SXSW: Die Ära des reinen Event-Spektakels ist vorbei
Auf einer Session beim ADWEEK-Event zur SXSW 2026 in Austin debattierte eine hochkarätige Expertenrunde von Pinterest, PopSockets, Grillo's Pickles, Viral Nation, Hello Party, Accenture Song und Starwood Hotels über den Wandel des Experiential Marketing. Demnach entwickeln sich einstige Inszenierungen weg von isolierten Aktivierungen hin zu einem integrierten „Betriebssystem“, das die Markeninteraktion über alle Touchpoints hinweg steuert. Diskutiert wurden Frameworks wie das dreistufige Modell von Viral Nation (physischer Moment, sozialer Shareable-Moment und kulturelle Konversation) sowie Methoden zur ROI-Messung anhand von Earned Media, Audience Growth, Frequenz und Repeat Attendance. Zudem thematisierten die Speaker das Spannungsfeld zwischen steigenden Personalisierungsanforderungen und den Datenschutzbedenken der Gen Z. Kritisch gesehen wurde zudem das Szenario, dass KI-Agenten künftig Reise- und Eventplanungen autonom übernehmen und damit traditionelle Marken-Touchpoints sowie Loyalty Programs umgehen könnten.
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