Beobachtetes Signal · 27. Apr. 2026 · Funding · Quelle: CNBC Technology · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
Ex-DeepMind-Forscher sammelt Rekord-Seed-Finanzierung von 1,1 Milliarden US-Dollar ein
Ineffable Intelligence, ein britisches KI-Labor unter Leitung des früheren DeepMind-Reinforcement-Learning-Chefs David Silver, hat in einer Seed-Runde 1,1 Milliarden US-Dollar bei einer gemeldeten Bewertung von 5,1 Milliarden US-Dollar eingeworben. Die von führenden VCs wie Sequoia und Lightspeed angeführte Runde umfasste zudem strategische Investoren wie Google und Nvidia. Ineffable konzentriert sich auf Reinforcement Learning und plant, Modelle durch Versuch und Irrtum zu trainieren, ohne auf menschengenerierte Trainingsdaten zurückzugreifen. Silver beschrieb die Mission als Ansatz eines „Superlearners“, um transformative wissenschaftliche Fortschritte zu erzielen. Diese Finanzierung ist Teil einer breiteren Welle groß angelegter, von Forschern geführter KI-Ausgründungen, die Investitionen in dreistelliger Millionen- bis Milliardenhöhe anziehen und langfristig auch das Ökosystem für KI-gestützte Tools in Branchen wie Marketing und Media beeinflussen werden.
Diese Rekord-Seed-Finanzierung für ein europäisches Frontier-KI-Labor unterstreicht das anhaltende Investoreninteresse an grundlegender KI-Forschung und verspricht mittelbar wegweisende technologische Innovationen für plattformübergreifende KI-Anwendungen in Marketing, Media und darüber hinaus.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Ineffable Intelligence hat in einer Seed-Runde 1,1 Milliarden US-Dollar eingeworben.
- Die Unternehmensbewertung stieg nach der Finanzierungsrunde Berichten zufolge auf 5,1 Milliarden US-Dollar.
- Zu den genannten Investoren gehören Sequoia, Lightspeed, Google und Nvidia.
- Gründer David Silver verließ DeepMind im Januar 2026 als Leiter des Reinforcement-Learning-Teams.
- Ineffable fokussiert sich auf Reinforcement Learning und das Training von Modellen ohne menschengenerierte Daten.
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Nvidia kooperiert mit Ineffable für nächste KI-Generation
Nvidia hat eine strategische Engineering-Partnerschaft mit dem Londoner Startup Ineffable Intelligence angekündigt, um gemeinsam Infrastruktur für großskaliges Reinforcement Learning zu entwickeln. Ineffable wurde Ende 2025 von dem UCL-Professor und ehemaligen DeepMind-Experten David Silver gegründet und fokussiert sich auf sogenannte „Superlearners“ – KI-Systeme, die kontinuierlich aus Erfahrung lernen, statt primär auf menschliche Daten angewiesen zu sein. Ingenieure beider Unternehmen werden eine Pipeline zur Skalierung dieser Systeme auf Basis von Nvidias Grace Blackwell-Chips und der Vera Rubin-Plattform aufbauen. Das Startup hatte im April eine Rekord-Seed-Runde über 1,1 Milliarden US-Dollar unter Co-Leitung von Sequoia und Lightspeed abgeschlossen, an der sich neben Nvidia auch DST Global, Index, Google und der britische Sovereign AI Fund beteiligten. Nvidia-CEO Jensen Huang bezeichnete diese kontinuierlich lernenden Systeme als die „nächste Grenze der KI“.
Top-KI-Forscher verlassen Big Tech zur Gründung hochkapitalisierter Start-ups
Führende Forscher von Big-Tech-Konzernen und AI-Labs wie Meta, Google/DeepMind, OpenAI, Anthropic und xAI verlassen ihre Arbeitgeber in Scharen, um unabhängige Start-ups zu gründen. Diese Newcomer sichern sich binnen kürzester Zeit massive Finanzierungsrunden. Prominente Beispiele sind David Silvers Ineffable Intelligence (1,1 Mrd. USD Seed-Runde) und Yann LeCuns AMI Labs (1 Mrd. USD). Laut Dealroom flossen seit Anfang 2025 rund 18,8 Milliarden US-Dollar an Wagniskapital in neu gegründete AI-Start-ups. VCs wie Eurazeo und HV Capital investieren gezielt in neuartige Modellarchitekturen, Reinforcement Learning und spezialisierte vertikale Ansätze, die in den großen Labs zunehmend depriorisiert werden. Die Gründer rekrutieren dabei aggressiv ehemalige Kollegen. Investoren sehen in der strategischen Verengung der dominanten Tech-Giganten ein enormes Marktpotenzial für agile, forschungsorientierte AI-Unternehmen.
Ex-DeepMind-Gründer sammelt 55 Millionen US-Dollar Seed-Runde bei 300 Millionen Bewertung ein
Andrew Dai, ein ehemaliger Google DeepMind-Forscher, hat das Unternehmen Elorian gegründet und nur wenige Monate nach seinem Weggang von Google eine Seed-Finanzierung in Höhe von 55 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 300 Millionen US-Dollar abgeschlossen. In einer Episode des TechCrunch-Podcasts Build Mode schildert Dai, warum er strategischen Investoren wie Nvidia und Menlo Ventures den Vorzug vor lukrativen Angeboten mit noch höheren Bewertungen gab. Er erläutert seine Überzeugung, dass visuelle KI und visuelles Reasoning die nächste große Grenze der künstlichen Intelligenz darstellen, und beschreibt, wie er eine komplexe technische Vision in eine investorreife Story übersetzte. Darüber hinaus beleuchtet das Gespräch fundierte Fundraising-Taktiken, die Gewinnung von Forschungstalenten aus Big Tech und die wettbewerbsentscheidende Rolle von Geschwindigkeit in der KI-Entwicklung.
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