Beobachtetes Signal · 29. Sept. 2025 · Report Release · Quelle: Tech.eu · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Europas Defence-Tech-Investitionen auf Rekordhoch, aber Lücken bei Schlüsseltechnologien
Ein neuer Report von Dealroom und Resilience Media zeigt, dass die europäischen Risikokapitalinvestitionen im Bereich Defence Tech im Jahr 2025 ein Rekordhoch von 1,5 Milliarden US-Dollar erreicht haben. Mega-Runden wie die 600-Millionen-Euro-Finanzierung von Helsing treiben das Wachstum voran, wodurch Defence Tech mittlerweile 6,2 Prozent der gesamten europäischen VC-Finanzierung ausmacht. Dennoch offenbart der Bericht kritische Lücken in Europa, insbesondere bei Trägerraketen für die Raumfahrt, KI-Chips und Drohnen, während Europa bei der Quantenkryptographie mit 88 Prozent des globalen VC-Kapitals führend ist. Deutschland, angeführt von München, etabliert sich als wichtigstes europäisches Zentrum. Zudem hat sich die Zahl der Investoren im europäischen Verteidigungssektor seit 2019 vervierfacht.
Der Report verdeutlicht das massive Wachstum und bestehende Lücken bei europäischen Defence-Tech-Investitionen, was für den breiteren Technologiesektor relevant ist, jedoch keinen direkten Bezug zu AdTech oder MarTech aufweist.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die Risikokapitalinvestitionen in europäisches Defence Tech erreichten 2025 ein Rekordhoch von 1,5 Milliarden US-Dollar.
- Helsing sammelte im Juni 2025 600 Millionen Euro (698,5 Millionen US-Dollar) ein.
- Defence Tech macht mittlerweile 6,2 Prozent des gesamten europäischen VC-Fundings aus, nach unter 1 Prozent vor 2020.
- Europa steuerte zwischen 2022 und 2025 nur 12 Prozent des globalen VC-Fundings für Raumfahrt-Trägerraketen und 6 Prozent für KI-Chips bei.
- Europäische Investoren stellten 88 Prozent des weltweiten VC-Fundings für Quantenkryptographie bereit.
- Die Investitionen in den ukrainischen Defence-Tech-Sektor haben mindestens 60 Millionen US-Dollar erreicht und dürften bis Ende 2025 auf 100 Millionen US-Dollar steigen.
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Ontologie & Marktkonzepte
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Delivery-Hero-Alumni gründen 150 Startups im Wert von 7,5 Mrd. Euro
Eine neue Analyse von Dealroom.co zeigt, dass Alumni von Delivery Hero und seiner europäischen Marken 150 Startups gegründet haben, deren kombinierter Unternehmenswert 7,5 Mrd. Euro beträgt. Diese beschäftigen 11.000 Menschen und haben 4,4 Mrd. Euro an Wagniskapital eingesammelt. Damit ist Delivery Hero Europas größte Founders-Fabrik nach eingesammeltem VC und Anzahl der gegründeten Startups. Der Bericht hebt die zentrale Rolle Deutschlands hervor: Berliner Startups machen 4,9 Mrd. Euro des Gesamtwerts aus, und allein der Berliner Hauptsitz von Delivery Hero hat 42 Startups hervorgebracht. Alumni-gegründete Unternehmen sind in den Bereichen Food, Unternehmenssoftware, Gesundheit und Transport tätig und zeigen eine starke Finanzierungsprogression. Delivery-Hero-Alumni haben zudem Second-Generation-Startups hervorgebracht und sind in die Venture-Capital-Branche gewechselt, wobei sie seit 2020 7,3 Mrd. Euro an neuen Fonds eingesammelt haben.
Europäische Defense-Tech-Finanzierung erreicht 10,5-Milliarden-Dollar-Rekord
Europäische Defense-Tech-Startups haben in diesem Jahr bereits 7,4 Milliarden Dollar an Venture Capital eingesammelt – fast dreimal so viel wie im gesamten Jahr 2025 (2,6 Milliarden Dollar), so der neue Bericht „State of Defence Tech 2026“ von Dealroom und Resilience Media. Der Bericht prognostiziert für das Jahresende ein Gesamtvolumen von 10,5 Milliarden Dollar. US-Investoren stellen nun 47 Prozent der Finanzierung, gegenüber 17 Prozent im Jahr 2020, mit Accel, Founders Fund, General Catalyst, Lightspeed und Y Combinator als aktivsten Geldgebern. Deutschland führt mit 3,5 Milliarden Dollar, getrieben durch die Münchener Firmen Helsing (1,8-Milliarden-Runde, 18-Milliarden-Bewertung) und Quantum Systems (1,2 Milliarden, 8 Milliarden). Defense Tech macht nun 11,1 Prozent des europäischen VC aus, gegenüber 4 Prozent. Allerdings dominieren Mega-Runden (>85 Prozent), Exits bleiben selten, und Beschaffungshürden in Deutschland und Großbritannien bestehen fort.
Europäische DefenseTech-Startups steuern auf Funding-Rekord von 10,5 Mrd. Dollar zu
Europäische DefenseTech-Startups haben im Jahr 2026 bisher 7,4 Milliarden US-Dollar an Risikokapital eingesammelt, fast dreimal so viel wie im gesamten Vorjahr (2,6 Milliarden Dollar). Laut dem neuen Report „State of Defence Tech 2026“ von Dealroom und Resilience Media, vorgestellt auf der Resilience Conference in London, wird bis Jahresende ein Funding von rund 10,5 Milliarden Dollar erwartet. Erstmals stammt mehr Kapital von US-Investoren (47%) als von europäischen Geldgebern – 2020 waren es noch 17%. Zu den aktivsten Investoren zählen Accel, Founders Fund, General Catalyst, Lightspeed und Y Combinator. Der Anteil von DefenseTech am gesamten europäischen Venture Capital hat sich fast verdreifacht, von 4% auf 11,1%. Deutschland führt mit 3,5 Milliarden Dollar, angetrieben durch Helsing (1,8 Mrd. Dollar) und Quantum Systems (1,2 Mrd. Dollar). Trotz des Booms bleiben Herausforderungen: Mega-Runden dominieren (85% des Fundings), Exits sind selten, und die Beschaffung durch Regierungen ist zäh.
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