Beobachtetes Signal · 23. Mai 2023 · Partnership · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
European AI Forum startet als Europas gröβter Industrieverband für KI
Neun nationale KI-Verbände haben das European AI Forum (EAIF) als gemeinnützige Organisation ins Leben gerufen. Mit über 2.000 vertretenen KI-Unternehmen agiert das EAIF nun als die größte Stimme der europäischen KI-Industrie. Ziel der Initiative ist es, KI-Investitionen zu beschleunigen, politische Strategien zur Vermeidung von Fragmentierung in Europa anzugleichen, eine humanzentrierte Regulierung zu fördern und ein innovationsfreundliches Umfeld zu schaffen. Zu den Gründungsverbänden gehören unter anderem der deutsche KI Bundesverband, Hub France IA und NL AI Coalitie. Den Vorsitz übernimmt Daniel Abbou als Präsident, unterstützt von Jeannette Gorzala und Marloes Pomp als Vizepräsidenten. Das Forum ging aus einer informellen Initiative hervor, deren Konferenzen bereits mehr als 12.000 Zuschauer anzogen.
Die Etablierung einer einheitlichen europäischen Interessenvertretung wird regulatorische Rahmenbedingungen und Investitionen maßgeblich beeinflussen, was mittelbar auch die Adaption von KI-Technologien im AdTech-Sektor prägen wird.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Neun nationale KI-Verbände gründeten das European AI Forum (EAIF) als gemeinnützige Organisation.
- Das EAIF repräsentiert über 2.000 KI-Unternehmen und ist damit der größte Verband der europäischen KI-Industrie.
- Das EAIF fördert eine humanzentrierte Regulierung und strebt eine Harmonisierung der KI-Politik zur Vermeidung europäischer Fragmentierung an.
- Daniel Abbou (KI Bundesverband) fungiert als Präsident des EAIF; Jeannette Gorzala und Marloes Pomp sind Vizepräsidentinnen.
- Das EAIF ging aus einer informellen Initiative hervor, deren Konferenzen über 12.000 Teilnehmer verzeichneten.
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Großbritannien und Deutschland starten Industrie-Tech-Korridor
Großbritannien und Deutschland haben einen industriellen Technologiekorridor ins Leben gerufen, um das Wachstum von KI und Deep-Tech durch grenzüberschreitende Partnerschaften zu fördern. Die Initiative, unterstützt von deutschen Unternehmen wie Allianz, Bosch, RWE und Siemens, wird wachstumsstarke Technologieunternehmen mit Industriepartnern und Investoren vernetzen. Die deutsche Robotikfirma MicroAGI plant eine Expansion in London und schafft 180 Arbeitsplätze, während Proxima Fusion seinen Standort in Culham ausbauen wird. Beide Länder stellen zudem 20 Millionen Euro für gemeinsame Quantenforschung bereit. Der Korridor ist eine Flaggschiff-Initiative des Kensington-Vertrags und zielt darauf ab, die digitale Souveränität zu stärken.
BDZV und MVFP bündeln Kräfte gegen Big Tech und KI
Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) und der Medienverband der freien Presse (MVFP) haben eine verstärkte Zusammenarbeit unter der Initiative "Bündnis Zukunft Presse" angekündigt. Die beiden Verbände wollen die Verlagsinteressen gemeinsam gegenüber großen Digitalplattformen wie Google und Meta sowie KI-Unternehmen vertreten. Zu den Schwerpunkten gehören die Regulierung marktmächtiger Plattformen, Kartell- und Wettbewerbsrecht, der Schutz journalistischer Inhalte vor Nutzung durch KI-Systeme sowie die Stärkung des Leistungsschutzrechts. Die Kooperation soll den politischen Einfluss in Berlin und Brüssel erhöhen. Die Verbände bleiben eigenständig und planen keine Fusion. Die Ankündigung erfolgte auf einer BDZV-Jahrestagung in Berlin.
Trump ruft Super Intelligence Force ins Leben
US-Präsident Donald Trump hat die Einrichtung einer 'Super Intelligence Force' (SIF) angekündigt, um Maßnahmen zur Sicherung der KI-Vormachtstellung der USA zu koordinieren. Die Ankündigung folgt einem Dekret, das KI in 'Super Intelligence' (SI) umbenennen soll. Die SIF wird von DNI Jay Clayton, FTC-Chef Andrew Ferguson, Staatssekretär Emil Michael und OPM-Direktor Scott Kupor geleitet und berichtet direkt an Trump und Stabschefin Susie Wiles. Trump bezeichnete SI als 'größer als die Industrielle Revolution'. Die Regierung lehnt eine Verlangsamung der KI-Entwicklung ab; Sprecher Mike Johnson betont die Verantwortung der Plattformen. Ein freiwilliger 'Accord on Super Intelligence' wurde unterzeichnet, der Sicherheitstests, interne Überwachungsteams, externe Audits und unabhängige Komitees vorsieht. Kritiker bezweifeln die Durchsetzbarkeit. Unternehmen wie OpenAI und Google haben Veröffentlichungen aus Sicherheitsgründen verschoben, was die Spannung zwischen Innovation und Regulierung widerspiegelt.
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