Beobachtetes Signal · 20. Jan. 2023 · Regulation · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ

EU warnt TikTok vor strengeren DSA-Auflagen und droht mit Bann

Zusammenfassung des Signals

Die EU-Kommission verschärft im Vorfeld einer entscheidenden Frist die Durchsetzung des Digital Services Act (DSA) und droht TikTok bei Nichtbeachtung mit einer temporären Sperrung in der Europäischen Union. Unter der Leitung von EU-Kommissar Thierry Breton warnten die Behörden vor der unkontrollierten Verbreitung schädlicher Inhalte sowie vor missbräuchlichen Datenverwendungen zu politischen und wirtschaftlichen Zwecken. Dabei wurden Plattformen als potenziell verschleierte Risiken kritisiert. Berichten von Bloomberg zufolge zählt TikTok zu den ersten digitaler Akteuren, die im Rahmen der neuen Regulatorik intensiv überprüft werden. TikTok-Sprecherin Caroline Greer betonte daraufhin die grundsätzliche Kooperationsbereitschaft des Unternehmens. Gleichzeitig sorgte eine neue Funktion für Direktnachrichten von allen Nutzern für Diskussionen hinsichtlich der Plattformsicherheit. Der DSA entwickelt sich damit zu einer zentralen regulatorischen Hürde für TikTok im europäischen Raum, bei deren Missachtung drastische Sanktionen drohen.

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Hohe Konfidenz

Massives regulatorisches Risiko für TikTok im EU-Markt durch den Digital Services Act; bei Verstößen droht ein vollständiger Bann.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Die EU-Kommission verschärft die Durchsetzung des Digital Services Act (DSA) im Vorfeld einer wichtigen Frist.
  • Bei Nichteinhaltung der neuen DSA-Vorgaben droht TikTok ein Verbot beziehungsweise eine Sperrung in der EU.
  • EU-Kommissar Thierry Breton warnte vor Plattformen als 'Wölfen im Schafspelz' und problematischer Datennutzung.
  • Bloomberg-Berichten zufolge gehört TikTok zu den ersten Plattformen, die unter den neuen Regeln geprüft werden.
  • TikTok führte eine neue Option ein, die Direktnachrichten von allen Nutzern auf der Plattform erlaubt.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 20. Jan. 2023
Ursprünglicher Berichttitel: “TikTok muss EU-Richtlinien befolgen - sonst droht der Bann | OnlineMarketing.de”

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