Beobachtetes Signal · 7. Juli 2026 · Research Report · Quelle: https://martechseries.com/feed/ · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ
Smarsh-Studie: Unternehmen implementieren KI schneller als Governance-Strukturen
Smarsh hat die von FTI Consulting durchgeführte Studie „2026 Enterprise AI Trends“ veröffentlicht. Demnach setzen 55 % der Unternehmen aktiv KI ein, während jedoch nur 26 % angeben, dass ihre Governance-Frameworks mit diesem Implementierungstempo Schritt halten. Der Bericht verdeutlicht gravierende Defizite bei der Transkription und Kontrolle von nicht autorisierter „Shadow AI“ – lediglich 30 % der Unternehmen verfügen über umfassende Erkennungs- und Managementfunktionen. Gleichzeitig positioniert die Studie Kommunikationsdaten als essenzielle Grundlage für verantwortungsvolle KI, interne Untersuchungen und Business Intelligence. Fünf zentrale Trends werden identifiziert: hinterherhinkende Governance, strategisch an Bedeutung gewinnende Kommunikationsdaten, systemische Risiken durch KI-Agenten, APIs und Drittanbieter-Apps, ein Wandel hin zu proaktiver Sicherheit und Resilienz sowie die Evolution von Compliance zu einer strategischen Funktion. Die Investitionsprioritäten konzentrieren sich auf KI/ML-Funktionen (62 %), Datenqualität (53 %) und die Modernisierung von Archiven (51 %). Führungskräfte betonen, dass eine sichere Skalierung von KI eine deutlich stärkere Data Governance erfordert.
Der Bericht verdeutlicht eine weitverbreitete Governance-Lücke bei der schnellen KI-Adoption, was Compliance- sowie Sicherheitsrisiken erhöht und die Nachfrage nach Data-Governance- und Archivierungslösungen im MarTech- und AdTech-Umfeld ankurbelt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Smarsh hat die Studie „2026 Enterprise AI Trends“ veröffentlicht.
- 55 % der Unternehmen setzen aktiv KI-Technologien ein.
- Nur 26 % der Unternehmen geben an, dass ihre Governance-Frameworks mit dem KI-Tempo Schritt halten.
- Lediglich 30 % verfügen über umfassende Funktionen zur Erkennung und Steuerung von Shadow AI.
- Die Investitionsprioritäten liegen bei KI/ML (62 %), Datenqualität (53 %) und Archivmodernisierung (51%).
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“As part of the iTech Series network, it acts as a "Brand to Demand" partner....”
“MarTech Interview with Theresa Pham, Head of Product @ Wayvia (linked in the article)...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
81 % der Großunternehmen bremsen KI-Initiativen wegen mangelnder Data Governance aus
Laut dem neuen Transcend-Report „The 2026 State of Customer Data in the World of AI“, für den 228 leitende IT- und Business-Entscheider aus Großunternehmen befragt wurden, geraten Enterprise-KI-Initiativen zunehmend ins Stocken. Bei 81 % der Unternehmen wurde in den letzten zwölf Monaten mindestens ein KI-Projekt verzögert, verkleinert oder abgebrochen. Hauptursache sind Lücken im Berechtigungsmanagement und der Data Governance. Bei 93 % der Vorhaben traten Governance- und Consent-Probleme während des KI-Lifecycles auf. Dies führt zu massiver Ineffizienz: Nur 23 % der KI-Engineering-Kapazitäten fließen in eigentliche Features, während 77 % für Infrastrukturreparaturen und Compliance-Workarounds aufgewendet werden. Bislang verfügen lediglich 15 % der Unternehmen über alle vier grundlegenden AI-Governance-Kompetenzen. Zur Lösung schlägt der Report ein „Encoded AI Governance“-Framework vor, inklusive Best Practices und eines 90-Tage-Aktionsplans zur Skalierung sicherer KI-Anwendungen.
Autonome KI-Agenten überholen unternehmerische Governance-Frameworks
Unternehmen implementieren autonome KI-Agenten in rasantem Tempo, während die entsprechenden Governance-Strukturen laut aktuellen Untersuchungen der KI-Governance-Plattform Optro deutlich hinterherhinken. Die Studie zeigt, dass zahlreiche Organisationen künstliche Intelligenz in geschäftskritischen Workflows einsetzen, obwohl ein beträchtlicher Teil weder Tests auf Systemausfälle durchgeführt noch dedizierte Sicherheitsvorkehrungen für KI-Risiken etabliert hat. Der Artikel verweist auf Vorfälle wie irreführende KI-Outputs, KI-bezogene Datenschutzverletzungen sowie verstärkte regulatorische Prüfungen. Führungskräfte von Optro und Newell Brands fordern daher dringend aktualisierte Richtlinien, klare Verantwortlichkeiten sowie eine ausgewogene Balance zwischen Autonomie und menschlicher Kontrolle über Marketing-, IT-, Rechts- und Sicherheitsabteilungen hinweg.
Studie: Europäische Unternehmen skalieren KI im Kundenerlebnis, vernachlässigen jedoch Governance
Eine von Vanson Bourne im Auftrag von CallMiner durchgeführte Umfrage unter 200 Führungskräften in West- und Zentraleuropa zeigt, dass 99 Prozent der Unternehmen unter Druck stehen, KI im Kundenerlebnis (CX) zu skalieren. Jedoch verfügen nur 38 Prozent über einen klaren Governance-Ansatz. Während 59 Prozent der Befragten KI schnell ausrollen, halten nur 39 Prozent die Compliance Schritt; 70 Prozent bemängeln, dass das Adoptionstempo oft über die Regulierstellung gestellt wird. Zudem sehen 64 Prozent den Einsatz von KI in multilingualen CX-Umgebungen als große Herausforderung an. Angesichts dieser Risiken bei Genauigkeit, Erklärbarkeit und Datenschutz setzen 71 Prozent verstärkt auf externe Technologie-Anbieter, um die Implementierung zu beschleunigen, und 66 Prozent vertrauen externen Partnern mehr als internen Lösungen bei der Einhaltung sich wandelnder Vorschriften. Experten betonen die dringende Notwendigkeit von Transparenz und menschlicher Aufsicht zur Risikominimierung.
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