Beobachtetes Signal · 20. Feb. 2026 · Criminal Indictment / Arrests · Quelle: CNBC Technology · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral

Drei Ingenieure wegen Diebstahls von Google-Geschäftsgeheimnissen angeklagt

Zusammenfassung des Signals

Eine Bundesjury hat drei in San Jose ansässige Ingenieure — Samaneh Ghandali, Soroor Ghandali und Mohammadjavad Khosravi — wegen des Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen von Google und anderen Technologieunternehmen sowie der Datenübertragung in den Iran angeklagt. Staatsanwälten zufolge nutzten die Beschuldigten ihre Positionen bei Entwicklern mobiler Prozessoren aus und entwendeten Hunderte vertrauliche Dateien zu Prozessorsicherheit und Kryptografie, darunter proprietäres Snapdragon-SoC-Material. Den Behörden nach leiteten die Täter die Dateien über eine Kommunikationsplattform von Drittanbietern weiter, kopierten Daten auf Privat- und Arbeitsgeräte, fotografierten geschützte Bildschirme und versuchten, ihre Handlungen zu verschleiern, nachdem Googles Sicherheitssysteme im August 2023 verdächtige Aktivitäten gemeldet hatten. Die Verdächtigen wurden festgenommen und müssen sich unter anderem wegen Verschwörung zum Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen, Diebstahls sowie versuchten Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen und Justizbehinderung verantworten. Bei einer Verurteilung drohen lange Haftstrafen und Geldstrafen.

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Hohe Konfidenz

Der Fall betrifft die mutmaßliche Exfiltration proprietärer Hardwaresicherheits- und Kryptografiedaten von Google sowie einem weiteren SoC-Entwickler und verdeutlicht akute Insider-Bedrohungen sowie IP-Schutzrisiken für die Sicherheitsarchitektur von Tech-Konzernen.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Eine Bundesjury hat drei in San Jose lebende Personen — Samaneh Ghandali, Soroor Ghandali und Mohammadjavad Khosravi — wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen und Justizbehinderung angeklagt.
  • Staatsanwälten zufolge erlangten die Angeklagten Hunderte vertrauliche Dateien von Google und weiteren Tech-Firmen, darunter Materialien zu Prozessorsicherheit, Kryptografie und der Snapdragon-SoC-Hardwarearchitektur.
  • Den Behörden nach übertrugen die Angeklagten gestohlene Dateien über eine Drittanbieter-Plattform, kopierten sie auf private sowie dienstliche Endgeräte, fotografierten geschützte Bildschirme und sandten Daten in den Iran.
  • Google erkannte den mutmaßlichen Diebstahl im August 2023 durch routinemäßige Sicherheitsüberwachung, entzog den Zugriff und schaltete die Strafverfolgungsbehörden ein; FBI und Staatsanwaltschaft führen das Verfahren.
  • Bei einer Verurteilung drohen den Angeklagten bis zu 10 Jahre Haft pro Anklagepunkt wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen, bis zu 20 Jahre für Justizbehinderung sowie Geldstrafen von bis zu 250.000 US-Dollar pro Fall.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: CNBC Technology•Veröffentlicht: 20. Feb. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Three Silicon Valley engineers charged with stealing Google trade secrets and sending data to Iran”

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Google-Ingenieur wegen Insiderwetten auf Polymarket angeklagt

Das US-Justizministerium hat einen Google-Softwareingenieur wegen des Verdachts auf Insiderhandel auf der Prognoseplattform Polymarket angeklagt. Laut Anklageschrift nutzte der 36-jährige italienische Staatsbürger vertrauliche interne Daten zu Google-Suchanfragen, um lukrative Wetten zu platzieren. Insgesamt setzte er 2,7 Millionen US-Dollar auf 25 verschiedene Suchergebnisse und erzielte Gewinne in Höhe von 1,2 Millionen US-Dollar. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, privilegierte Einblicke in Ranking- und Marketingdaten missbraucht zu haben, unter anderem für die Vorhersage, dass der Musiker D4vd die Liste der meistgesuchten Personen anführen würde. Google hat den Mitarbeiter suspendiert, kooperiert mit den Ermittlungsbehörden und bestätigte, dass die Handlungen gegen interne Richtlinien verstießen. Die Anklagepunkte umfassen Betrug sowie Geldwäsche. Der Vorfall unterstreicht erhebliche Risiken in den Bereichen Data Governance und Zugriffskontrolle bei großen Plattformbetreibern.

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Super-Micro-Manager wegen Nvidia-Server-Schmuggels nach China angeklagt

Die US-Staatsanwaltschaft für den südlichen Bezirk von New York hat eine Anklage wegen illegaler Umgehung von Exportkontrollen gegen Führungskräfte des Server-Herstellers Super Micro veröffentlicht. Demnach sollen Nvidia-basierte Server im Wert von rund 2,5 Milliarden US-Dollar unter Verletzung des Export Control Reform Act nach China exportiert worden sein. Ein südostasiatischer Zwischenhändler soll die Lieferungen mithilfe von gefälschten Papieren und Dummy-Servern verschleiert haben. Von den angeklagten Managern – Yih-Shyan „Wally“ Liaw, Ruei-Tsan „Steven“ Chang und Ting-Wei „Willy“ Sun – wurden Liaw und Sun festgenommen, während Chang flüchtig ist. Super Micro reagierte mit einer Freistellung der Betroffenen sowie der Beendigung des Auftragsverhältnisses. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe stürzte der Aktienkurs des Unternehmens um rund 33 Prozent ab, da die fehlenden US-Handelslizenzen die globale Lieferkette für KI-Hardware massiv belasten.

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Supermicro-Mitgründer wegen illegalen Exports von Nvidia-Chips festgenommen

US-Staatsanwälte haben drei Männer wegen eines illegalen Netzwerks zum Export von Nvidia-Hochleistungschips und -servern nach China angeklagt. Behörden zufolge nutzten die Beschuldigten Briefkastenfirmen in Südostasien und gefälschte Dokumente, um die wahren Zielorte zu verschleiern. Seit 2024 soll Technologie im Wert von mindestens 2,5 Milliarden US-Dollar verschoben worden sein. Yih-Shyan Liaw (71), Mitgründer von Super Micro Computer, und Ting-Wei Sun (44) wurden in Kalifornien festgenommen, während Ruei-Tsang Chang (53), Leiter der Niederlassung in Taiwan, flüchtig ist. Die US-Behörden werten den Fall als systematische Verschwörung zur Umgehung von Exportbeschränkungen für US-KI-Technologie nach China. Super Micro Computer erklärte, die betroffenen Mitarbeiter hätten gegen interne Richtlinien verstoßen, und kooperiere vollumfänglich mit den Ermittlungsbehörden.

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