Beobachtetes Signal · 29. Juni 2026 · Hiring · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
Energy-Schweiz-CEO Kevin Gander verlässt das Unternehmen sofort
Kevin Gander hat die Energy-Gruppe Schweiz nach rund anderthalb Jahren als CEO und Chief Radio Officer mit sofortiger Wirkung verlassen. Gander hatte die Position am 1. Dezember 2024 von Pascal Frei übernommen. Laut Unternehmensangaben führten unterschiedliche Auffassungen über die langfristige strategische Ausrichtung der Gruppe zur Trennung. Alexander Theobald, Verwaltungsratspräsident und Ringier-Manager, übernimmt die operative Führung ad interim. Während Ganders Amtszeit wurde das Management neu aufgestellt, das Radio- und Musikprogramm sowie das Event-Portfolio überarbeitet und die Stationen Energy St. Gallen und Energy Luzern per Ende 2025 eingestellt, wovon zehn Mitarbeitende betroffen waren. Die Gruppe konzentriert sich nun auf die Standorte Basel, Bern und Zürich. Gander gab an, sich künftig neuen beruflichen Aktivitäten widmen zu wollen.
Lokaler Führungswechsel bei einer Schweizer Mediengruppe mit begrenzten direkten Auswirkungen auf die breitere AdTech- und MarTech-Branche, vor allem relevant für den regionalen Werbemarkt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Kevin Gander hat die Energy-Gruppe Schweiz mit sofortiger Wirkung verlassen.
- Gander übernahm die Position als CEO und Chief Radio Officer am 1. Dezember 2024 als Nachfolger von Pascal Frei.
- Alexander Theobald, Verwaltungsratspräsident und Ringier-Manager, übernimmt die operative Führung ad interim.
- Unter Gander wurde das Management reorganisiert, das Programm überarbeitet, Energy St. Gallen und Energy Luzern wurden Ende 2025 geschlossen und die Präsenz auf Basel, Bern und Zürich konzentriert.
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1 verknüpfte Unternehmen“Alexander Theobald ist Manager bei Ringier, wozu die Energy-Gruppe gehört.”
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Energy Radiogruppe plant bis zu 15 Stellenabbau
Die Schweizer Radiogruppe Energy, im Besitz von Ringier, kündigte am 22. Oktober 2026 an, bis zu 15 Stellen abzubauen, begründet mit dem Druck auf die Werbeeinnahmen. Die Gruppe, die seit Anfang 2026 nur noch aus Zürich, Bern und Basel sendet, nachdem sie die Sender in St. Gallen und Luzern geschlossen hatte, meldet stabile Hörerzahlen, aber rückläufige Werbeeinnahmen. Die genaue Zahl der Kündigungen hängt von einem Konsultationsverfahren ab, bei dem Mitarbeitende Vorschläge einreichen können, um Kündigungen zu vermeiden oder zu mildern. Das Unternehmen plant, administrative Aufgaben zu bündeln, interne Abläufe zu straffen und die Redaktionen effizienter aufzustellen; auch Programmänderungen sind geplant. Die Gruppe wird derzeit interimistisch von Alexander Theobald geführt, nachdem CEO Kevin Gander im Juni 2026 das Unternehmen verlassen hatte. Dies folgt auf eine frühere Restrukturierung mit fünf Stellenverlusten.
SRF stellt neue Geschäftsleitung im Rahmen der SRG-Transformation vor
Der SRG-Verwaltungsrat hat am 4. Juni 2026 eine umfassend restrukturierte Geschäftsleitung für Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) bestätigt. Ab dem 1. Juli 2026 übernehmen Ursula Gabathuler und Beat Soltermann die Co-Leitung des neu geschaffenen multimedialen Informationsangebots und ersetzen die bisher getrennten Audio- und Video-Chefredaktionen. Antonia Seifert leitet den fusionierten Bereich Kultur, Wissen & Gesellschaft, während Manuela Diethelm die Leitung der Unterhaltung fest übernimmt. Laura Köppen folgt auf Stefano Semeria im Bereich Distribution, und Raphael Amrein führt Kommunikation & Dialog mit festem Sitz in der Geschäftsleitung. Vier von der SRG ernannte Business Partner (HR, Finanzen, Operations, Staff) komplettieren das Gremium. Die Reorganisation ist Teil der Transformation «Enavant SRG SSR», die bis 2029 Einsparungen von rund 270 Millionen CHF und den Abbau von etwa 900 Vollzeitstellen vorsieht.
Roger Elseners erster Auftritt als SRF-Direktor am SwissMediaForum
Roger Elsener trat am 1. Mai 2026 sein Amt als neuer SRF-Direktor an und absolvierte bereits wenige Tage später beim SwissMediaForum in Luzern seinen ersten öffentlichen Auftritt. Als Überraschungsgast vor einer Podiumsdiskussion erklärte er, seine ersten Tage für das Onboarding bei der SRG in Bern sowie Besuche an den SRF-Standorten Basel und Zürich-Leutschenbach genutzt zu haben. Er nannte drei zentrale Prioritäten: sich rasch in alle Dossiers einzuarbeiten, nah an den Mitarbeitenden zu sein und Branchenevents zu besuchen. Der ehemalige Zattoo-CEO und CH Media-Manager lobte die Einzigartigkeit und Publikumsnähe von SRF 2 Kultur, kündigte jedoch angesichts des anhaltenden Kostendrucks beim SRF noch keine konkreten Programmänderungen an.
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