Beobachtetes Signal · 3. Feb. 2026 · Funding · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv

Enclaive sichert sich 4,1 Millionen Euro für Multi-Cloud Confidential Computing

Zusammenfassung des Signals

Das Berliner Deep-Tech-Startup Enclaive hat eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 4,1 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. Die Runde wurde gemeinsam von Join Capital und dem Amadeus APEX Technology Fund geleitet, unter Beteiligung von Auriga Cyber Ventures. Enclaive entwickelt eine Multi-Cloud-Plattform (eMCP), die Confidential Computing nutzt, um sensible Daten und Anwendungen während der Verarbeitung zu schützen, ohne dass Code-Änderungen erforderlich sind. Die Technologie adressiert Sicherheitsrisiken, die insbesondere den öffentlichen Sektor, den Finanz- und Gesundheitssektor sowie kritische Infrastrukturen bei der Cloud-Migration hemmen. Die Mittel sollen für Vertrieb, Marketing, Teamwachstum in den Bereichen Engineering und Operations sowie für die internationale Expansion verwendet werden. Das im Jahr 2022 gegründete Unternehmen beschäftigt 20 Mitarbeiter in Berlin und anderen EU-Ländern. Die Finanzierung markiert einen wichtigen Schritt zur Standardisierung von Confidential Computing als Grundlage für KI- und Cloud-Workloads.

Polaris7 AgentStrategische Einordnung
Hohe Konfidenz

Seed-Finanzierung für eine Plattform für Confidential Computing, die sichere KI- und Cloud-Workloads ermöglichen kann, weist jedoch aktuell keinen direkten AdTech-Bezug auf.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Enclaive hat eine Seed-Finanzierungsrunde über 4,1 Millionen Euro abgeschlossen.
  • Die Runde wurde von Join Capital und dem Amadeus APEX Technology Fund geleitet, unterstützt von Auriga Cyber Ventures.
  • Die Plattform (eMCP) ermöglicht sicheres Multi-Cloud-Deployment via Confidential Computing ohne Code-Änderungen.
  • Das Unternehmen wurde 2022 gegründet und beschäftigt derzeit 20 Mitarbeiter.
  • Das Kapital fließt in Vertrieb, Marketing, Engineering und die internationale Expansion.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Trending Topics•Veröffentlicht: 3. Feb. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Enclaive: Berliner Cybersecurity-Startup sichert sich 4,1 Millionen Euro”

Verwandte Marktsignale & Trends

Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

Infrastructure8. Okt. 2026

Outlook blockiert MSIX-Dateien als E-Mail-Anhänge

Microsoft hat angekündigt, dass Outlook den Empfang von MSIX-Dateianhängen blockieren wird, um die Verbreitung von Schadsoftware über E-Mails zu verhindern. Die Änderung betrifft sowohl das klassische Outlook für Windows als auch das neue Outlook für Windows sowie andere Clients wie Outlook im Web. Die Entscheidung folgt auf die zunehmende Nutzung von MSIX-Dateien in Phishing- und Malware-Angriffen. Die Sperrung wird schrittweise eingeführt, beginnend mit einem kontrollierten Rollout und dann auf alle Nutzer ausgeweitet. Microsoft empfiehlt, alternative sichere Methoden für den Dateiaustausch zu verwenden. Dieses technische Update ist Teil der umfassenderen Sicherheitsverbesserungen für Outlook-Clients.

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Infrastructure8. Okt. 2026

World Micro präsentiert Flexxon Strahlungsgehärtete Speicher für Luft- & Raumfahrt

World Micro, ein globaler Distributor elektronischer Komponenten, hebt seine Partnerschaft mit Flexxon hervor, um langlebige und strahlungsgehärtete Speicherlösungen für die Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungsindustrie anzubieten. Die Pressemitteilung betont die Herausforderung, zuverlässige Speichertechnologie für Plattformen mit Lebenszyklen von 10-20 Jahren bereitzustellen, während Halbleiterhersteller sich von Legacy-NAND-Technologien abwenden. Flexxon bietet Fixed-BOM-Lösungen mit einer Verfügbarkeit von über zehn Jahren und ein Portfolio, das PCIe-SSDs (HIX-Serie), eMMC (XTRA VII-Serie) und Speicherkarten (FxAdv II-Serie) mit Kapazitäten bis zu 8 TB, Verschlüsselung und Strahlungstests für Weltraumanwendungen umfasst. Die Unternehmen zielen darauf ab, Kunden bei der Bewältigung von Obsoleszenz und der Sicherstellung der Versorgungskontinuität für langfristige Programme zu unterstützen.

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Infrastructure8. Okt. 2026

Solar-Campus: 250 kW PV, 100 kW Netz, ÖAMTC-Ladepark

Der österreichische Cleantech-Betrieb „wir sind solar“ hat in Mannsdorf an der Donau einen ambitionierten Firmen-Ladepark errichtet, der fast vollständig mit selbst erzeugtem Solarstrom betrieben wird. Der Standort verfügt über 180 kWp Photovoltaik auf dem Dach und 70 kWp an der Fassade, ist aber bewusst auf einen 100-kW-Netzanschluss begrenzt. Ein Batteriespeicher und Energiemanagement fangen Lastspitzen ab. Sechs Ladepunkte (4 AC, 2 DC) stammen von ÖAMTC ePower.Business, das auch Wartung, Service und Abrechnung übernimmt. Seit der Anbindung an das ÖAMTC-Ladenetz hat sich die Kundenfrequenz deutlich erhöht. Das Projekt zeigt, wie Solarbetreiber mit etablierten Charge Point Operatoren zusammenarbeiten können. ÖAMTC bietet aktuell rund 2.100 Ladepunkte an eigenen und Partnerstandorten sowie Roaming-Zugang zu etwa 30.000 weiteren Ladepunkten in Österreich, abgerechnet pro Kilowattstunde.

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