Beobachtetes Signal · 17. Mai 2026 · Funding · Quelle: techcrunch · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Eclipse-Erfolg bei Cerebras bestätigt These zur physischen Welt
Lior Susan, Gründer von Eclipse Ventures, sieht die langjährige Investitionsstrategie der Digitalisierung der physischen Welt nach dem Börsengang von Cerebras Systems bestätigt. Das Investment brachte Eclipse eine Rendite von 2,5 Milliarden US-Dollar ein. Eclipse führte 2016 die Serie-A-Finanzierung von Cerebras mit 6,5 Millionen US-Dollar an und investierte im Laufe der Zeit insgesamt 147 Millionen US-Dollar, was bei einem IPO-Preis von 185 US-Dollar je Aktie einem rund 17-fachen Return entspricht. Susan betont, dass Hardware, Robotik, Halbleiter und andere Technologien der physischen Welt zunehmend Kapital, Talente und politische Unterstützung anziehen. Daten von Eclipse zeigen, dass Portfoliounternehmen im vergangenen Jahr fast 15 Milliarden US-Dollar von externen Geldgebern einsammeln konnten, im ersten Quartal 2026 waren es 4,5 Milliarden US-Dollar. Dies unterstreicht das erneute Interesse von Investoren an Nicht-Software-Startups im Bereich Deep-Tech und KI-Infrastruktur.
Der signifikante Venture-Return durch den Cerebras-IPO validiert den Fokus auf Hardware und physische Startups. Dies signalisiert ein starkes Marktinteresse an KI-Infrastruktur und Robotik, das die Finanzierungsströme im Deep-Tech-Bereich nachhaltig verändern kann.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Eclipse Ventures führte 2016 die Serie-A-Runde von Cerebras Systems mit einer Investition von 6,5 Millionen US-Dollar an.
- Eclipse investierte insgesamt 147 Millionen US-Dollar in Cerebras und verzeichnet beim IPO-Preis von 185 US-Dollar je Aktie einen Return von rund 2,5 Milliarden US-Dollar (ca. 17x).
- Portfoliounternehmen von Eclipse sammelten im Vorjahr knapp 15 Milliarden US-Dollar und im ersten Quartal 2026 rund 4,5 Milliarden US-Dollar von externen Geldgebern ein.
- Zu den jüngsten großen Finanzierungsrunden für Eclipse-Portfoliounternehmen gehören Wayve (1,2 Milliarden US-Dollar), True Anomaly (650 Millionen US-Dollar), Bedrock Robotics (270 Millionen US-Dollar) und Oxide Computer (200 Millionen US-Dollar); bei allen vieren war Eclipse der Serie-A-Investor.
- Das Investitionsmandat von Eclipse fokussiert sich auf die Digitalisierung der physischen Welt, da rund 85 Prozent des globalen BIP an diesen Sektor gekoppelt sind.
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Cerebras sammelt 5,5 Milliarden US-Dollar beim IPO ein
Cerebras Systems hat am 14. Mai 2026 einen fulminanten Börsengang an der Nasdaq absolviert und rund 5,55 Milliarden US-Dollar bei einem Ausgabepreis von 185 US-Dollar erlösen können. Die Aktie startete stark, kletterte zeitweise auf fast 386 US-Dollar und schloss den ersten Handelstag bei rund 311 US-Dollar, was einer impliziten Marktkapitalisierung von etwa 95 Milliarden US-Dollar entspricht. Das 2015 gegründete Unternehmen vertreibt wafer-scale Prozessoren für AI Training und Inferenz und meldete im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 510 Millionen US-Dollar, was einem Zuwachs von 76 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Experten wie Jim Cramer loben die Technologie und Partnerschaften unter anderem mit OpenAI und Amazon Web Services, warnen jedoch angesichts des hohen Umsatzmultiplikators vor einer überzogenen Bewertung nach dem Börsengang.
Cerebras bereitet sich auf milliardenschweren IPO vor
Cerebras Systems hat die Emission von 28 Millionen Aktien zu je 115 bis 125 US-Dollar beantragt. Damit strebt der KI-Chiphersteller ein Emissionsvolumen von rund 3,5 Milliarden US-Dollar sowie eine Bewertung von bis zu 26,6 Milliarden US-Dollar an. Das Unternehmen entwickelt den Wafer-Scale Engine 3, einen auf KI-Inferenz spezialisierten Chip, der laut eigenen Angaben schneller und energieeffizienter als GPUs arbeitet. Zu den wichtigsten Kunden und strategischen Partnern zählt OpenAI, das Cerebras ein Darlehen über 1 Milliarde US-Dollar gewährt hat, welches durch Warrants für über 33 Millionen Aktien abgesichert ist. Laut SEC-Unterlagen gehören Investoren wie Alpha Wave, Benchmark, Eclipse, Fidelity und Foundation Capital zu den Hauptanteilseignern. Marktberichten zufolge übersteigt die Nachfrage das Angebot deutlich, wobei Orders im Wert von rund 10 Milliarden US-Dollar vorliegen.
Cerebras-Börsengang verdeutlicht ungebrochene Nachfrage nach alternativen AI-Chips
Cerebras Systems hat im Mai 2026 einen spektakulären Börsengang absolviert und schloss den ersten Handelstag mit einer Marktkapitalisierung von knapp 100 Milliarden US-Dollar ab. Das Unternehmen aus dem Silicon Valley stellt wafer-große Custom ASICs her – darunter den WSE-3-Chip – und bietet Rechenkapazitäten zunehmend als Cloud-Service aus eigenen Rechenzentren an. Der WSE-3 wird bei TSMC im 5-Nanometer-Prozess gefertigt und übertrifft herkömmliche GPUs in Größe und Transistoranzahl deutlich. Neben einem milliardenschweren Cloud-Deal mit OpenAI meldet Cerebras eine starke Nachfrage bis 2027. Die Gründer Andrew Feldman und Sean Lie stiegen durch das Debüt zu Milliardären auf. Der Börsengang lenkt die Aufmerksamkeit zudem auf einen stark umkämpften Markt für spezialisierte ASICs mit Wettbewerbern wie Groq, SambaNova, D-Matrix und Rebellions.
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