Beobachtetes Signal · 19. Aug. 2026 · Product Launch · Quelle: Digiday · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
DiVine, der Vine-Nachfolger, schließt Werbung nicht aus
DiVine, eine von Evan Henshaw-Plath geleitete und von Vine inspirierte App, ging im August 2026 an den Start und bietet sechssekündige Loop-Videos sowie einen „Classic“-Tab mit über zwei Millionen wiederhergestellten Original-Vine-Clips. Die Plattform wird von Jack Dorsey finanziert, der Berichten zufolge keine Anteile hält, und basiert auf dem dezentralen Nostr-Protokoll. DiVine verlangt, dass Nutzer Clips in der App aufnehmen oder einen C2PA-Herkunftsnachweis erbringen; als KI-generiert erkannte Inhalte werden blockiert. Das Unternehmen prüft Monetarisierungsoptionen wie kostenpflichtige Dienste und Werbung, wobei CMO Alice Chan betonte, man sei Werbeformaten gegenüber aufgeschlossen, strebe jedoch native Markeninhalte an. Zu den frühen Markenaktivitäten zählt eine Retrospektivkampagne von Taco Bell, die die App vor dem offiziellen Launch bewarb. Branchenbeobachter äußern indessen Zweifel an der Moderation von KI-Inhalten und der langfristigen wirtschaftlichen Nachhaltigkeit ohne Werbeeinnahmen.
Eine neue, auf Provenienzprüfung setzende Social-App mit ersten Markenpartnersheiten wie Taco Bell könnte nischige Werbeinventare schaffen, wirft jedoch Fragen zur KI-Moderation und Monetarisierung auf, stellt vorerst jedoch eher einen Startup-Launch als einen plattformweiten Marktwandel dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- DiVine startete im August 2026 als Vine-inspirierte App für sechssekündige Loop-Videos.
- Hinter DiVine steht Evan Henshaw-Plath (bekannt als Rabble), ein ehemaliger Twitter-Mitarbeiter.
- Jack Dorsey finanziert DiVine, hält laut Unternehmensangaben jedoch keine Firmenanteile.
- DiVine hat über zwei Millionen originale Vine-Clips wiederhergestellt und in einem „Classic“-Tab integriert.
- Die App nutzt C2PA-Herkunftsprüfungen, blockiert KI-generierte Videos und basiert auf dem dezentralen Nostr-Protokoll.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“Taco Bell, for instance, is already on board with a throwback campaign in the U.S....”
“She did, however, point to Home Depot’s old Vine presence as the kind of brand content she’d like to see come back....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Ehemalige Twitter-Architekten launchen Vine-Nachfolger Divine ohne KI
Divine, eine neue App für sechsekündige Loop-Videos von Evan Henshaw-Plath alias Rabble und mit Finanzierung durch Jack Dorsey, startet nach rund neunmonatiger Entwicklung am 20. August 2026 öffentlich. Die unabhängige Plattform positioniert sich als Wiederbelebung des klassischen Vine-Formats, hostet über 2,5 Millionen alte Vine-Videos und verbietet KI-generierte Inhalte ausdrücklich. Das auf dem offenen Nostr-Protocol basierende Netzwerk verzichtet auf algorithmische Empfehlungssysteme und integriert kommerzielle Optionen von Beginn an; Taco Bell fungiert als erster Markenpartner mit exklusivem Frühzugang für Kunden. Die App setzt auf Creator-Ownership und Transparenz, trifft im Kurzvideo-Segment jedoch auf eine enorme Marktdominanz von TikTok, YouTube und Instagram.
Von Jack Dorsey unterstützte Vine-Neuauflage Divine offiziell gestartet
Divine, eine Neuauflage von Vine mit Unterstützung von Jack Dorseys Non-Profit-Organisation „and Other Stuff“, wurde am 29. April 2026 offiziell im App Store, bei Google Play und im Nostr-basierten Zapstore veröffentlicht. Das von Evan Henshaw-Plath entwickelte Projekt reaktiviert rund 500.000 archivierte Vine-Videos von etwa 100.000 Original-Creators und ermöglicht neue, sechsekündige Loop-Beiträge. Die App ist als Public Benefit Corporation ohne aktuelles Umsatzmodell strukturiert. Um Authentizität zu wahren, schließt Divine KI-generierte Inhalte strikt aus: Nutzer müssen Videos direkt in der App aufnehmen oder Uploads über den C2PA-Herkunftsstandard verifizieren. Die Plattform basiert auf dem offenen Social-Protocol Nostr, experimentiert mit der Integration des AT Protocol und prüft künftige Unterstützung für ActivityPub, um offene Protokolle und die Kontrolle der Creator zu fördern.
KI-Innovationen prägen AdTech: Von TV-Werbung bis zur Vine-Rückkehr
Der Branchenüberblick beleuchtet wegweisende KI-Entwicklungen und Technologieinvestitionen. Channel 4 hat die Smart Ad Engine eingeführt, ein kostenloses Tool, mit dem KMU mithilfe ihrer Online-Präsenz innerhalb von Minuten KI-generierte TV-Ads erstellen können, ergänzt durch kostenpflichtige Optionen für menschliche Kreativentwicklung und regulatorische Unterstützung. Sam Hicks von Channel 4 betont, dass die Lösung wirkungsvolle, regelkonforme und verantwortungsvolle Werbung für alle Unternehmen ermöglichen wird. Parallel dazu finanziert Jack Dorsey die App diVine zur Wiederbelebung des Vine-Formats, die Zugriff auf über 100.000 archivierte Clips bietet, neue Kurzvideos unterstützt und KI-Inhalte zur Wahrung der Authentizität kennzeichnet. Schließlich übernimmt Jeff Bezos die Rolle des Co-CEO bei Project Prometheus, einem mit rund 6,2 Milliarden US-Dollar finanzierten KI-Startup, das sich auf Künstliche Intelligenz für die Entwicklung und Fertigung von Computern, Automobilen und Raumfahrzeugen konzentriert.
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