Beobachtetes Signal · 18. Aug. 2026 · Industry Adoption · Quelle: Horizont · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Digitale Zwillinge transformieren die Produktion von Modekampagnen
Modehändler wie Zalando, H&M und Desigual experimentieren zunehmend mit digitalen Zwillingen realer Models, um die Produktion von Werbekampagnen massiv zu beschleunigen. Laut einem Bericht von Horizont lässt sich ein einziges Fotoshooting als Grundlage nutzen, um Kampagnen anschließend komplett in Software zu erweitern und vielfältige Varianten zu erzeugen. Dadurch können Marketing-Kampagnen innerhalb von Tagen statt Wochen realisiert werden. Der von Helmut van Rinsum verfasste und am 19. August 2026 veröffentlichte Artikel verdeutlicht, wie die Digitalisierung von Models und computergenerierte Varianten die kreativen Produktionsprozesse im Fashion-Marketing grundlegend verändern. Dieser Trend wirkt sich direkt auf Kreativdienstleistungen, Asset Management und Content-Workflows von Händlern aus, stellt jedoch eine branchenspezifische Entwicklung dar und keine plattformweite Richtlinie oder Infrastrukturänderung.
Die Einführung digitaler Zwillinge beschleunigt die kreative Produktion und beeinflusst Content-Workflows sowie Asset Management, ist jedoch eine branchenspezifische Entwicklung und keine allgemeine Infrastrukturänderung.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Zalando, H&M und Desigual experimentieren mit digitalen Zwillingen realer Models.
- Marken können Kampagnen innerhalb von Tagen statt Wochen produzieren, indem sie nach einem einzigen Shooting computergenerierte Varianten erstellen.
- Ein einzelnes reales Fotoshooting dient als Ausgangsbasis, während die übrigen Assets digital generiert werden.
- Der Artikel wurde am 19.08.2026 von Helmut van Rinsum in Horizont veröffentlicht.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“Zalando is mentioned as one of the retailers experimenting with digital twins of real models....”
“dfv Mediengruppe is noted as the copyright holder on the Horizont page....”
“H&M is mentioned as one of the retailers experimenting with digital twins of real models....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Digitale Kundenzwillinge steigern Performance im Marketing und E-Commerce
Der Artikel beleuchtet, wie Unternehmen mithilfe digitaler Kundenzwillinge – datengetriebener, virtueller Modelle von Kundensegmenten in Echtzeit – Verhaltensweisen simulieren, What-If-Szenarien testen und das Marketing personalisieren. Laut einer PwC-Studie nutzen bereits 28,2 % der befragten deutschen Großunternehmen Kundenzwillinge, während 14,7 % Investitionen planen. Praxisbeispiele zeigen signifikante Erfolge: Ein Küchenausstatter steigerte den durchschnittlichen Warenkorbwert um 27 % und die Wiederkaufrate um 18 %. Die Getränkemarke Air up reduzierte mit dem Anbieter DXI den Aufwand für externe Marktforschung um rund 90 % und beschleunigte interne Freigaben verzehnfacht. Übergreifend berichten Anwender von 73 % mehr Interaktionen, einer 2,3-fach höheren Conversion Rate und bis zu 40 % weniger Streuverlusten im Werbebudget. Der Beitrag betont zudem die Bedeutung von Datenschutzvorgaben wie anonymisierten Profilen und Cookie-Einwilligungen als datenschutzkonformen MarTech-Ansatz für relevantere Customer Experiences.
Virtual Try-On: Wie KI im Fashion-E-Commerce skalierbar wird
Generative KI und Computer-Vision-Technologien haben Virtual Try-On (VTO) für den Fashion-E-Commerce kommerziell nutzbar gemacht, indem sie aus Standard-Produktfotos realistische digitale Zwillinge erstellen. Die Technologie adressiert zentrale Pain Points des Onlinehandels: Sie steigert die Conversion Rates, senkt die kostenintensive Retourenquote und generiert wertvolle First-Party Data zur Optimierung von Personalisierung und Sortimentsplanung. Führende Händler und Brands wie ASOS, Breuninger und Maybelline integrieren VTO bereits fest in ihre Customer Journey. Das Beispiel verdeutlicht branchenübergreifend, wie KI-Anwendungen erfolgreich skaliert werden können, wenn sie auf konkrete Kundenbedürfnisse mit messbarem Business Impact ausgerichtet sind. Zukunftsweisende Handelskonzepte wie diese stehen auch im Fokus von Branchenevents wie der DMEXCO 2026.
Digital Twins: Marketer wägen Chancen und Risiken ab
Ein Digiday-Podcast beleuchtet den Aufstieg von Digital Twins – KI-gestützten Duplikaten von Aussehen, Stimme und Verhaltensmustern – und deren Einsatz im Marketing zur Skalierung von Inhalten sowie zur Senkung der Production Costs. Der Beitrag verweist auf aktuelle Marktexperimente wie den Coca-Cola-WM-Spot mit einem KI-generierten José Mourinho und die Super-Bowl-Kampagne von Avocados From Mexico mit einem KI-Avatar von Rob Riggle. Marketer sehen Potenzial für Always-on-Kampagnen und hyper-personalisierte Testimonials sowie für die digitale Replikation realer Activations zur Generierung von Inventory. Gleichzeitig bestehen Bedenken hinsichtlich der Akzeptanz beim Publikum, kreativer Guardrails, rechtlicher Freigaben und des Uncanny-Valley-Effekts. Redakteure bewerten die Technologie als aufkommendes Kreativ-Tool, das mit ethischen, rechtlichen und markenspezifischen Abwägungen einhergeht.
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