Beobachtetes Signal · 14. Juli 2026 · Product Launch · Quelle: Meedia · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

„Die Zeit“ macht SA- und SS-Personalakten erstmals online durchsuchbar

Zusammenfassung des Signals

Die Wochenzeitung „Die Zeit“ hat gemeinsam mit dem Bundesarchiv eine neue Online-Plattform für die historische Forschung gelauncht, die erstmals eine namentliche Suche in Hunderttausenden Personalakten von SA und SS ermöglicht. Die Datenbank basiert auf rund 9,6 Millionen Seiten des ehemaligen Berlin Document Center, die als Mikrofilmkopien im US National Archives liegen und nun teilweise digitalisiert wurden. „Die Zeit“ setzte KI-Modelle ein, um Millionen Dokumentenseiten automatisiert auszuwerten, etwa 490.000 Namen eindeutig zuzuordnen und für rund 585.000 Personen weitere Hinweise zu ermitteln. Das Bundesarchiv kooperierte bei dem Projekt und erhält kostenfreien Zugriff auf die Suchwerkzeuge. Ähnliche KI-gestützte Archivrecherchen wurden in der Folge auch von „Der Spiegel“ und der „Süddeutschen Zeitung“ angeboten.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • „Die Zeit“ und das Bundesarchiv haben eine Online-Plattform gelauncht, die SA- und SS-Personalakten namentlich durchsuchbar macht.
  • Das Projekt basiert auf rund 9,6 Millionen Seiten des Berlin Document Center aus den US National Archives.
  • Mithilfe von KI wurden Millionen Seiten ausgewertet; 490.000 Namen wurden eindeutig zugeordnet, für 585.000 Personen gibt es Zusatzhinweise.
  • Das Bundesarchiv erhält kostenfreien Zugriff auf die Suchtechnologien für die NSDAP-Kartei sowie die SA/SS-Datenbank.
  • Die KI-Anwendung zog ähnliche Angebote bei „Der Spiegel“ und der „Süddeutschen Zeitung“ nach sich.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Meedia•Veröffentlicht: 14. Juli 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “"Zeit" macht Personalakten von SA und SS erstmals online durchsuchbar”

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