Beobachtetes Signal · 13. Juli 2026 · Study Release · Quelle: Horizont · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv

Dialogmarketing-Monitor 2026: Print-Mailings reaktivieren erfolgreich Bestandskunden

Zusammenfassung des Signals

Der Dialogmarketing-Monitor 2026 der Deutschen Post in Zusammenarbeit mit Statista+ sowie die CMC Print-Mailing-Studie 2026 belegen die wachsende Bedeutung von Dialogmedien und die messbare Effektivität postalischer Print-Mailings zur Kundenrückgewinnung. Während Online-Kanäle das Gesamtgeschehen dominieren, machen Reichweitenlücken im E-Mail-Marketing gezielte Print-Mailings zu einem starken Instrument für die Kundenbindung. Fallstudien von MYPOSTER und 35 weiteren Onlineshops zeigen hohe Konversionsraten und einen starken Return on Ad Spend (ROAS) für Print-Mailings. Zudem verzeichnet der Dialogmarketing-Monitor steigende Budgets für Dialogmedien und eine breite Akzeptanz von Postwurf- und Direktwerbung bei werbetreibenden Unternehmen.

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Hohe Konfidenz

Marktstudien belegen messbare, hohe ROAS- und Conversion-Werte durch Print-Mailings und signalisieren Budgetverschiebungen hin zu Dialogmedien. Dies ist für Mediaplaner und Marketer hochrelevant, stellt jedoch keine branchenverändernde Plattform- oder Richtlinienänderung dar.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Der Dialogmarketing-Monitor 2026 (Deutsche Post in Zusammenarbeit mit Statista+) befragte 1.505 Marketing-Entscheider und 1.500 Verbraucher.
  • Dialogmedien wuchsen 2025 um 1,4 Milliarden Euro auf 26,6 Milliarden Euro, während klassische Medien um 0,3 Milliarden Euro auf 18,6 Milliarden Euro sanken; Dialogmedien machen nun 59 % der Budgets aus.
  • MYPOSTER testete ein Print-Mailing mit einer Conversion-Rate von 7,5 % und einer Werbeerfolgsquote von 492 % (ca. 5 Euro Umsatz pro 1 Euro Investment).
  • Die CMC Print-Mailing-Studie 2026 wertete rund 859.000 Print-Mailings von 35 Onlineshops (Sept. 2025 bis Feb. 2026) aus: Der durchschnittliche Warenkorbwert stieg um 25 %, der ROAS erreichte 961 % und die Conversion-Rate lag im Durchschnitt bei 4 %.
  • Unter Unternehmen, die Print-Mailings versenden, nutzen 89 % Postwerbung für die Bestandskundenansprache, und 66 % stufen sie dafür als wichtigstes Medium ein.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Horizont•Veröffentlicht: 13. Juli 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “DIALOGMARKETING-MONITOR 2026: Wenn die E-Mail verpufft: Wie es Print gelingt, Bestandskunden zurückzuholen”

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CMC-Studie 2026: Print-Mailings liefern hohen ROAS im E-Commerce

Das kostenfreie Whitepaper der Deutschen Post zur CMC Print-Mailing-Studie 2026 in der neunten Auflage analysiert 35 reale E-Commerce-Kampagnen mit rund 859.000 versendeten Print-Mailings an Bestandskunden über einen Zeitraum von fünf Monaten. Die Studie belegt messbare Performance-Effekte physischer Mailings, darunter eine durchschnittliche Conversion Rate von 4,0 Prozent, einen ROAS von 961 Prozent im Kampagnenzeitraum, eine Steigerung des durchschnittlichen Warenkorbs um 24,8 Prozent sowie direkte Shop-Besuche von 8,5 Prozent der Empfänger unmittelbar nach Erhalt. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass 46 Prozent der durch Mailings ausgelösten Bestellungen erst ab der fünften Woche eingehen und niedrigere Gutscheinwerte bei Top-Kunden einen höheren ROAS erzielen. Das Whitepaper ist eine gesponserte, über OnlineMarketing.de in Partnerschaft mit der Deutschen Post bereitgestellte Ressource.

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Advertising Market Research2. Juli 2026

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Eine aktuelle Studie der Deutschen Post (Dialogmarketing-Monitor 2026) belegt ein Wachstum des deutschen Werbemarkts im Jahr 2025, wobei die Netto-Werbeausgaben um 2,7 % von 44,1 auf 45,3 Milliarden Euro stiegen. Haupttreiber waren Dialogmedien – primär Online-Marketing, adressierte Mailings und Telemarketing –, die um 1,4 Milliarden Euro auf 26,6 Milliarden Euro wuchsen und nun rund 59 % der Werbebudgets ausmachen. Allein das Online-Marketing kletterte auf 19,9 Milliarden Euro und fungiert branchenübergreifend als zentraler Wachstumsmotor. Klassische Medien (TV- und Print-/Display-Werbung) sanken hingegen auf 18,6 Milliarden Euro. Zudem beleuchtet der Report den steigenden KI-Einsatz im Marketing (vor allem bei der Texterstellung), dem Verbraucher jedoch skeptisch gegenüberstehen: 82 % fordern eine klare KI-Kennzeichnung in Werbetexten und -bildern, während 65 % KI-generierte Inhalte als weniger vertrauenswürdig einstufen. Für die Studie wurden 1.500 Marketingentscheider sowie 1.500 Verbraucher befragt; herausgegeben wird sie von der Deutschen Post in Zusammenarbeit mit Statista+.

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