Beobachtetes Signal · 12. Okt. 2026 · Security Incident · Quelle: Manager Magazin · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
Hacker verwandeln Supermarkt-Kühlschränke in Heizöfen
Ein Cyberangriff auf intelligente Kühlschränke des Herstellers Danfoss hat Kühlsysteme von Supermärkten in Frankreich und den Niederlanden lahmgelegt. Die Hacker aktivierten aus der Ferne die Abtau-Funktion, wodurch die Temperaturen auf 50 Grad Celsius stiegen, Lebensmittel verdarben und erhebliche finanzielle Schäden entstanden. In Frankreich sind unter anderem die Supermarktketten Intermarché, Leclerc und Coopérative U betroffen, die ersten Schäden werden auf rund 300.000 Euro geschätzt. In den Niederlanden wurden Albert Heijn, Etos und Gall & Gall angegriffen, deren Webseiten offline gingen und digitale Preisanzeigen manipuliert wurden. Die Angriffe dauern an, die verantwortlichen Hackergruppen sind unbekannt. Die betroffenen Unternehmen haben Untersuchungen eingeleitet und arbeiten an der Verbesserung ihrer IT-Sicherheit.
Dies ist ein bemerkenswerter Cyberangriff auf den Einzelhandel, aber er steht nicht in direktem Zusammenhang mit Werbe- oder Marketingtechnologie.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Hacker griffen intelligente Kühlschränke des Herstellers Danfoss an.
- Der Angriff betraf Supermärkte in Frankreich (Intermarché, Leclerc, Coopérative U) und den Niederlanden (Albert Heijn, Etos, Gall & Gall).
- Die Hacker aktivierten die Abtau-Funktion, wodurch die Temperaturen auf 50 Grad Celsius stiegen.
- Der geschätzte Schaden allein in Frankreich beträgt rund 300.000 Euro.
- Die verantwortlichen Hackergruppen sind noch unbekannt, die Angriffe dauern an.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“Der Händler Carrefour gab an, dass die Störung hauptsächlich 80 seiner insgesamt 6.000 Filialen betraf.”
“Fast zeitgleich bestätigte der niederländisch-belgische Handelskonzern Ahold Delhaize einen Sicherheitsvorfall in seinem Netzwerk.”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Welle von Cyberattacken trifft europäische Händler über Drittanbieter
Eine Welle von Cyberattacken hat mehrere europäische Händler getroffen und verdeutlicht die wachsenden Risiken in digital vernetzten Lieferketten. Zu den gemeldeten Vorfällen gehören Logistikstörungen beim niederländischen Kaufhaus De Bijenkorf nach einem Angriff auf einen externen Logistikpartner sowie ein Datenleck bei der französischen Gruppe Intermarché, von dem rund 300.000 Click-&-Collect-Nutzer betroffen sind – Namen, E-Mails und Kontaktdaten wurden exponiert, während Zahlungsdaten und Passwörter laut Berichten unversehrt blieben. Zudem kam es bei der polnischen Convenience-Kette Żabka zu einem unbefugten Zugriff über ein Drittanbieter-Dienstkonto, der Angreifern Einblicke in interne Systeme verschaffte, während der Filialbetrieb und die Zahlungssysteme funktionsfähig blieben. Die Fälle unterstreichen die Zunahme von Supply-Chain-Angriffen, die externe Dienstleister ausnutzen, um Kernsicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Dies treibt Forderungen nach umfassenderen Sicherheitsstrategien über den gesamten Handel und dessen Lieferantenökosystem hinweg voran.
Cyberangriff auf Logistikpartner von De Bijenkorf stört Geschäftsbetrieb massiv
Ein Cyberangriff auf einen externen Logistikpartner hat den operativen Betrieb der niederländischen Warenhauskette De Bijenkorf, die zur Selfridges Group gehört, erheblich beeinträchtigt. Während die physischen Filialen, der Webshop sowie die App weiterhin erreichbar sind, kommt es zu deutlichen Verzögerungen bei der Auslieferung von Online-Bestellungen, Retouren und Rückerstattungen. Laut Retail Detail verschafften sich unbefugte Akteure Zugriff auf Teile der IT-Infrastruktur des Dienstleisters. De Bijenkorf hat die betroffenen Systeme isoliert, externe Cybersecurity- und Forensik-Experten hinzugezogen, die zuständige Datenschutzbehörde informiert und betroffene Kunden benachrichtigt. Bislang ist unklar, ob personenbezogene Kundendaten abgeflossen sind. Der Vorfall unterstreicht die wachsenden Cyber-Risiken innerhalb der maritimen und terrestrischen Supply-Chain im Handel sowie die Dringlichkeit, Drittanbieter strikt in Sicherheits- und Notfallkonzepte einzubinden.
CEVA-Cyberangriff legt E-Commerce von De Bijenkorf und weiteren Händlern lahm
Ein Cybervorfall beim Logistikdienstleister CEVA Logistics beeinträchtigt den Betrieb mehrerer europäischer Retailer massiv. Bei De Bijenkorf sind infolge des Ausfalls eines CEVA-Verteilzentrums in Tilburg zahlreiche Artikel online nicht verfügbar und Lieferungen verzögert; das Unternehmen hat eine Kunden-FAQ veröffentlicht. Ace & Tate leitete Brillenbestellungen auf die Abholung im Store um, während Contactlinsen weiterhin versendet werden. About You untersucht mögliche unbefugte Zugriffe auf CEVA-Systeme und hat betroffene Logistikprozesse an andere Standorte verlagert. Medienberichte nennen den Marktplatz Bol ebenfalls als CEVA-Kunden, und einige Firmen haben Kunden über potenzielle Datenschutzrisiken informiert. CEVA hat erklärt, dass Kundenname, Adresse, Telefonnummer und Bestelldaten möglicherweise kompromittiert wurden; Passwörter und Zahlungsdaten seien nach aktuellem Stand jedoch nicht betroffen. Die Ermittlungen dauern an.
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