Beobachtetes Signal · 24. Okt. 2025 · Conference Coverage · Quelle: ExchangeWire · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
CTV und OOH: Die Zukunft der konvergenten digitalen Werbung
Auf dem DPAA Global Summit hob Johnny O'Neill von VideoElephant hervor, dass die Grenzen zwischen Connected TV und Out-of-Home verschwimmen. Zielgruppen nehmen Bildschirme im Wohnzimmer, im Handel und in der Gastronomie zunehmend als ein einziges digitales Video-Kontinuum wahr. VideoElephant vermarktet ein entsprechendes Netzwerk mit über 200.000 Screens in 210 DMAs in den USA und Kanada, um Connected TV-Kampagnen mit identischen Inhalten in physische Umgebungen zu verlängern. Ein zentrales Thema ist die Erschließung von Milliardenbudgets für OOH durch programmatische Infrastrukturen, standardisiertes Reporting und 1:1-Auslieferungsmodelle. Kontext erweist sich dabei als entscheidender Faktor: 64 Prozent der Konsumenten betrachten Videos aufmerksamer, wenn der Inhalt zur Umgebung passt. Das Jahr 2026 gilt als Meilenstein für einheitliche Messrahmen, die Connected TV OOH künftig direkt mit linearem TV und Online-Video vergleichbar machen und so Investitionen weiter antreiben.
Die Verschmelzung von Connected TV und DOOH sowie die kommende Standardisierung von Messmethoden und Budgetströmen heben das Potenzial für plattformübergreifende Mediaplanung auf ein neues Niveau.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das CTV-OOH-Netzwerk von VideoElephant umfasst über 200.000 Screens in 210 DMAs in den USA und Kanada.
- Der DPAA Global Summit betonte die Konvergenz von Connected TV und DOOH zu einem einheitlichen digitalen Video-Kontinuum.
- Automatisierte Reportings und 1:1-Auslieferungsmodelle sollen OOH für Budgets aus dem Videosegment erschließen.
- VideoElephant setzt auf transparente Messbarkeit und 1:1-Auslieferung, um den ROI in Premium-Umgebungen zu belegen.
- 64 Prozent der Verbraucher reagieren positiver auf Video-Ads, wenn der Kontext zum physischen Umfeld passt.
- Bis 2026 werden einheitliche Messstandards erwartet, um Connected TV OOH kanalübergreifend mit anderen Videoformaten zu bewerten.
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Wie die Werbebranche die Synergien zwischen CTV und DOOH nutzt
Will Jones, Senior Director of Advanced TV and Omnichannel Activation bei Adform, betont die starken Synergien zwischen Connected TV (CTV) und Digital Out-of-Home (DOOH). Beide Kanäle zeichnen sich durch immersive Formate aus, begleiten reale Momente der Zielgruppe und lassen sich über ähnliche Parameter wie geografische Daten ansteuern. In einem auf den New Video Frontiers 2026 in London geführten und von VideoWeek am 07.05.2026 veröffentlichten Interview erklärt Jones, dass Einkäufer detailliertere Informationen entlang der sell-side supply chain benötigen, um Kanäle nahtlos zu verknüpfen und effektive Omnichannel-Strategien umzusetzen. Darüber hinaus diskutiert er die kontinuierliche Evolution von CTV zu einem echten Performance-Kanal sowie aktuelle Innovationswellen im gesamten CTV-Ökosystem, die neue Maßstäbe für programmatische Werbeinvestitionen setzen.
Future's Jamie Samuel: Verlage müssen sich selbst disruptieren
In einem Interview mit Mark Challinor spricht Jamie Samuel, VP of Commercial Product and Go-to-Market bei Future, über die Herausforderungen und Chancen für Verlage angesichts von KI, die Discovery, Attribution und Media Buying verändert. Future setzt auf menschlich erstellte Inhalte und nutzt seine redaktionelle Autorität durch Produkte wie Future Optic, das Marken hilft, ihre Sichtbarkeit in KI-Suchumgebungen zu verbessern. Das Unternehmen investiert außerdem in Aperture, eine First-Party-Datenplattform für prädiktive Zielgruppenmodellierung, um die Last-Click-Attribution zu überwinden. Samuel prognostiziert, dass agentisches Media Buying die Verhandlungen transformieren wird und dass Verlage sich anpassen müssen, indem sie sich auf Ergebnisse, Markendifferenzierung und Konsolidierung konzentrieren. Er betont, dass Verlage sich selbst disruptieren müssen, bevor KI es tut.
Future skaliert KI-gestützte Audience-Intelligence-Plattform Aperture global
Das Medienunternehmen Future treibt den weltweiten Rollout seiner unternehmenseigenen Data-Plattform Aperture voran und erweitert damit deren KI-basierte Audience-Intelligence-Funktionen für internationale Werbekunden. Aperture ermöglicht es Publishern und Brands, First-Party-Daten aus dem umfangreichen Special-Interest-Portfolio von Future präzise zu segmentieren, Intent-Signale in Echtzeit zu analysieren und datenschutzkonforme Zielgruppenansprachen ohne Third-Party-Cookies zu realisieren. Durch den globalen Ausbau reagiert Future auf den steigenden Bedarf an skalierbaren Kontext- und Intent-Targeting-Lösungen im digitalen Werbemarkt. Flankierend unterstreicht Future seinen Fokus auf Data Governance und IT-Sicherheit durch die formelle Unterzeichnung des UK Government Cyber Pledge, was das Vertrauen institutioneller Werbepartner und institutioneller Stakeholder in die unternehmenseigene Dateninfrastruktur nachhaltig stärken soll.
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