Beobachtetes Signal · 10. Nov. 2021 · Regulation · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral

Gerichtsurteil im Apple-Epic-Streit: Alternative Zahlungsmethoden müssen zugelassen werden

Zusammenfassung des Signals

Ein US-Gericht hat im Rechtsstreit zwischen Apple und Epic Games entschieden, dass Apple durch die Entfernung von Fortnites Epic Games aus dem App Store nicht gegen Kartellgesetze verstoßen hat und das Verkäuferprofil nicht wiederherstellen muss. Gleichzeitig wurde Apple jedoch verpflichtet, Links zu externen Zahlungsmethoden innerhalb von Apps zu erlauben, um alternative Zahlungsoptionen zu ermöglichen. Während Epic argumentierte, die Anpassung der Anti-Steering-Richtlinien würde Monate dauern, bezeichnete Apples Anwalt Mark Perry direkte Links für digitale Inhalte als hochkomplex und forderte Schutzvorkehrungen. Apple hat Berufung gegen die Pflicht zur Integration externer Links eingelegt, was von der Richterin kritisiert wurde, da zuvor keine Fristverlängerung beantragt worden war. Die Frist könnte sich verschieben, wodurch der Ausgang des Rechtsstreits weiterhin offen bleibt.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Richterin Yvonne Gonzalez Rogers urteilte, dass Apple durch die Entfernung von Fortnites Epic aus dem App Store nicht gegen das Kartellrecht verstoßen hat.
  • Das Urteil verpflichtete Apple, Links zu externen Zahlungsmethoden in Apps zuzulassen.
  • Apple hat angekündigt, gegen die Verpflichtung zur Einbindung externer Links Berufung einzulegen.
  • Apples Anwalt Mark Perry bezeichnete Live-Links in Apps für digitale Inhalte als beispiellos und hochkomplex.
  • Die Richterin kritisierte Apple dafür, vor der Berufung keine Fristverlängerung beantragt zu haben.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 10. Nov. 2021
Ursprünglicher Berichttitel: “Gericht klärt Streit von Apple und Epic Games: Tech-Riese muss alternative Zahlungsmethoden zulassen | OnlineMarketing.de”

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