Beobachtetes Signal · 24. Juni 2026 · Technical Release · Quelle: Adweek · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Computer Vision ersetzt QR-Codes für interaktive Medien
Der ADWEEK Adspeak Podcast beleuchtet in einem Interview mit Matty Beckerman, Gründer und CEO von IRCode, den Einsatz von Computer-Vision-KI als Ersatz für herkömmliche QR-Codes. Im Fokus steht die patentierte Technologie von IRCode, die es Verbrauchern ermöglicht, ohne QR-Codes direkt mit realen Inhalten wie Werbeflächen, TV-Übertragungen und Produktverpackungen zu interagieren. Dabei werden insbesondere Möglichkeiten für Echtzeit-Attribution, Messungen und den Nachweis des Kampagnen-ROI hervorgehoben. Die Episode diskutiert zudem interaktive Potenziale im Live-Sport, in der Unterhaltungsbranche und bei Produktplatzierungen. Zudem wird auf das White-Label-Lens-Framework sowie auf Dashboard-Ansätze zur Messung verwiesen, die passive Seherlebnisse in messbare Commerce-Journeys verwandeln.
Führt einen Computer-Vision-Ansatz für interaktive, shoppable Real-World-Media ein, der Mess- und Attributionsvorteile bietet. Dies ist für Vermarkter und Measurement-Teams relevant, stellt jedoch keine fundamentale Plattformankündigung oder branchenverändernde Richtlinie dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Matty Beckerman ist Gründer und CEO von IRCode.
- Die patentierte Computer-Vision-Technologie von IRCode ermöglicht das Scannen realer Inhalte wie Werbetafeln, TV-Sendungen und Produktverpackungen ohne QR-Codes.
- IRCode beansprucht für die Technologie Echtzeit-Attribution, Messfunktionen und Tools zum Nachweis des Kampagnen-ROI.
- Das Interview wurde im ADWEEK Adspeak Podcast mit Host Ryan Joe veröffentlicht und hebt Wachstumschancen im Live-Sport und Entertainment für 2026 hervor.
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1 verknüpfte Unternehmen“In this episode of Adspeak by ADWEEK, host Ryan Joe sits down with Matty Beckerman, founder and CEO of IRCode, to explore how image recognit...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Jüngere Zielgruppen treiben interaktive Connected-TV-Erlebnisse voran
Dan Black, Head of CTV UK bei Teads, erläutert, dass jüngere Zielgruppen mit veränderten Fernseherlebnissen aufgewachsen sind und interaktiven Werbeformen auf Connected TV deutlich offener gegenüberstehen. Diese Aufgeschlossenheit ermöglicht es Marken, mit neuen Formaten wie QR-Codes zu experimentieren, die vom Wohnzimmerbildschirm aus gescannt werden können, um direkt mit der Marke zu interagieren oder zusätzliche Inhalte abzurufen. Die Diskussion beleuchtet zudem breitere CTV-Innovationen wie Dynamic Creative und fortschrittliche Measurement-Ansätze, die sich in eine videobasierte Cross-Screen-Strategie einfügen. Black betont, dass sich das TV-Umfeld in Richtung immersiver, messbarer Erlebnisse entwickelt und Marken QR-gestützte Interaktionen sowie weitere Taktiken in zukünftigen Kampagnen berücksichtigen sollten. Das Interview wurde auf der VideoWeek Roadmap 2025 aufgezeichnet und spiegelt das steigende Brancheninteresse an erweiterter Interaktivität im Connected-TV-Bereich wider.
QR-Codes in CTV-Ads ineffektiv: Scan-Raten brechen drastisch ein
Andrew Tindall, Senior Leader bei System1, stuft den Einsatz von QR-Codes in der Werbung als ineffektiv sowie schädlich für den langfristigen Markenaufbau ein. Aktuelle Marktdaten belegen diesen Trend: Laut BrightLine brachen die Scan-Raten in Connected TV (CTV) zwischen H1 2025 und Q4 2025 um 60 % auf minimale 0,004 % ein. Weitere Erhebungen von Innovid, TiVo und LG Ad Solutions bestätigen, dass Konsumenten QR-Codes primär aufgrund von Desinteresse ignorieren. Tindall kritisiert die Fixierung der Branche auf Shoppable Media und kurzfristige Direct-Response-Mechanismen. Gestützt auf Forschungsergebnisse von WPP Media und dem Ehrenberg-Bass Institute betont er, dass Werbung primär mentale Verfügbarkeit und zukünftige Nachfrage aufbauen muss. Unter Verweis auf Grundlagenwerke wie 'The Long and the Short of It' und 'Lemon' plädiert er für emotionale, handwerklich hochwertige Kreationen ohne störende QR-Code-Elemente.
Sinclair investiert in IRCODE für den Rollout von Shoppable TV
Das Computer-Vision- und KI-Unternehmen IRCODE hat eine strategische Investition von Sinclair, Inc. erhalten, um interaktives und messbares Fernsehen im Broadcast-Bereich im großen Stil zu etablieren. Ab Juli führt Sinclair zunächst in Salt Lake City und Austin die Technologie IRCODE Lens ein, weitere Märkte sollen folgen. Die White-Label-Lösung für Echtzeit-Engagement und Attribution läuft direkt in den Sender-Apps und identifiziert Bildschirminhalte auf Framenebene – gänzlich ohne QR-Codes. Zuschauer werden so von Connected TV oder linearen Sendungen direkt zu Commerce- und Interaktionsstrecken geleitet, wobei sämtliche Engagement- und Conversions-Daten als First-Party-Data im Ökosystem des Broadcasters verbleiben. Die Partnerschaft zielt darauf ab, dem klassischen Broadcast-Fernsehen messbare, performanceorientierte Möglichkeiten im Sinclair-Netzwerk zu verleihen, inklusive zukünftiger Erweiterungen auf Sport- und Lokalprogrammformate.
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