Beobachtetes Signal · 5. Mai 2026 · Layoff · Quelle: CNBC Technology · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Coinbase streicht 14 Prozent der Belegschaft und beruft sich auf KI
Coinbase hat in einem internen Memo von CEO Brian Armstrong den Abbau von rund 14 Prozent seiner Belegschaft angekündigt. Als Gründe wurden die Schwäche des Krypto-Marktes sowie rasche Veränderungen durch den Einsatz von KI genannt. Armstrong erklärte, der Schritt solle das Unternehmen schlanker, schneller und für die nächste Wachstumsphase „AI-native“ aufstellen. Die Ankündigung erfolgte vor den Quartalszahlen, und die Aktie legte im vorbörslichen Handel um fast 4 Prozent zu. CNBC ordnet die Entscheidung in eine breitere Welle KI-bedingter Entlassungen in der Tech-Branche ein, wie sie auch bei Block, Pinterest, CrowdStrike und Chegg zu beobachten sind. Gleichzeitig bekräftigte Armstrong seine langfristig bullische Haltung zu Krypto-Anwendungsfällen wie Stablecoins, Tokenisierung und Prediction Markets.
Der Personalabbau bei einer führenden Krypto-Börse verdeutlicht den branchenweiten Trend zu einer KI-getriebenen Restrukturierung von Unternehmensmodellen. Dies dient als wichtiger Indikator für den digitalen Wandel, besitzt jedoch nur begrenzte direkte Auswirkungen auf das AdTech-Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Coinbase baut laut CEO Brian Armstrong etwa 14 Prozent der Belegschaft ab.
- Als Gründe wurden ein Rücksetzer im Krypto-Markt und KI-gestützte Prozessveränderungen genannt.
- Das Memo wurde von Brian Armstrong öffentlich auf X geteilt.
- Die Ankündigung begleitete die Q1-Zahlen, wobei die Aktien vorbörslich um fast 4 Prozent stiegen.
- CNBC sieht den Schritt im Kontext breiterer KI-getriebener Entlassungswellen bei Block, Pinterest, CrowdStrike und Chegg.
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Crypto.com streicht 12 % der Stellen und verweist auf KI-Fokus
Crypto.com hat einen gezielten Abbau von rund 12 % seiner Belegschaft angekündigt, da sich die Kryptowährungs-Trading-Plattform im Zuge einer unternehmensweiten KI-Integration neu aufstellt. CEO Kris Marszalek erklärte, Rollen, die sich nicht an den neuen KI-Kurs anpassen, seien von den Kürzungen betroffen; die neue Struktur solle den langfristigen Erfolg sichern. Ein Unternehmenssprecher bestätigte, dass die betroffenen Mitarbeiter benachrichtigt wurden, nannte jedoch keine genaue Kopfzahl. Dieser Schritt folgt einer breiteren Welle von Entlassungen in der Tech-Branche, die mit KI-gesteuerter Effizienz begründet werden, darunter jüngste Kürzungen bei Block und Atlassian. Bereits 2023 hatte Crypto.com nach dem FTX-Kollaps 20 % der Belegschaft abgebaut. Als Teil der KI-Offensive erwarb das Unternehmen im Februar zudem die Domain AI.com für 70 Millionen US-Dollar.
Block streicht fast die Hälfte der Belegschaft und verweist auf KI
Das Fintech-Unternehmen Block hat eine drastische Personalreduzierung angekündigt. Laut CEO und Mitgründer Jack Dorsey werden rund 4.000 der zuvor 10.000 Mitarbeitenden das Unternehmen verlassen oder befinden sich in entsprechenden Konsultationen. Der Zahlungsdienstleister begründet diesen Schritt damit, sich für langfristiges Wachstum aufzustellen. Kleinere Teams sollen demnach durch den verstärkten Einsatz von KI und die Automatisierung von Arbeitsabläufen schneller agieren können. CFO Amrita Ahuja bezeichnete den Personalabbau als Vorbereitung auf die nächste Wachstumsphase des Unternehmens. Dorsey geht davon aus, dass in den kommenden zwölf Monaten zahlreiche weitere Unternehmen ähnliche strukturelle Veränderungen vornehmen werden, während sich intelligente Tools weiter verbreiten. Branchenbeobachter stellen derweil kritisch infrage, ob KI langfristig genügend neue Arbeitsplätze schaffen kann, um diese Lücken zu kompensieren.
Block streicht rund 40 Prozent der Belegschaft wegen KI
Block hat eine Reduzierung seiner Belegschaft um etwa 40 Prozent angekündigt und den Personalbestand von über 10.000 auf knapp 6.000 Mitarbeiter reduziert. CEO Jack Dorsey führte diesen Schritt auf Veränderungen durch sogenannte „Intelligence Tools“ zurück. Der Großteil der Entlassungen soll bis Jahresmitte abgeschlossen sein, wobei Restrukturierungskosten zwischen 450 und 500 Millionen US-Dollar erwartet werden, die größtenteils im ersten Quartal anfallen. Block legte zudem einen über den Schätzungen liegenden Ausblick vor, woraufhin die Aktie im nachbörslichen Handel zulegte. Die Kürzungen konzentrieren sich auf den Engineering-Bereich, wobei die unternehmenseigene KI-Plattform Goose als Treiber für Effizienzsteigerungen genannt wurde. Dorsey prognostizierte, dass viele Unternehmen innerhalb eines Jahres zu ähnlichen Schlüssen gelangen werden. Die Ankündigung gilt als konkretes Praxisbeispiel für KI-getriebene Personalabbaumaßnahmen bei profitablen Softwarekonzernen und wurde von Analysten unterschiedlich bewertet.
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