Beobachtetes Signal · 14. Apr. 2022 · Research Publication · Quelle: CMSWire · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

CMOs erhöhen DE&I-Marketingbudgets, doch die Messbarkeit des Erfolgs hinkt hinterher

Zusammenfassung des Signals

Ein aktueller CMO-Survey-Bericht untersucht die Verteilung von Marketingbudgets für Diversity, Equity und Inclusion (DE&I). Gestützt auf die Antworten von 320 Marketingentscheidern planen Unternehmen für 2022 eine Erhöhung der DE&I-Marketingausgaben um 10,8 %. Vor allem Großkonzerne mit einem Umsatz von über 10 Milliarden US-Dollar planen mit einem Plus von 23,2 % die stärksten Steigerungen. Während Investitionen in Brand-Marketing und externe Kommunikation hoch bleiben, fokussieren sich Vermarkter verstärkt auf strategische DE&I-Initiativen wie Kundensegmentierung, Targeting und Produktdesign. Dennoch benennen 69 % der Führungskräfte die Schwierigkeit bei der Bewertung von DE&I-Chancen als zentrale Hürde, und 25 % verzeichnen keinerlei DE&I-Aktivitäten im Marketing. Nachweisbare Effekte bleiben begrenzt: Zwar sehen 41 % Verbesserungen bei der Mitarbeitergewinnung und Reputation, aber nur 15 % berichten über positive Effekte bei der Neukundengewinnung oder Kundenbindung.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Unternehmen planen, ihre DE&I-Marketingausgaben im Jahr 2022 um 10,8 % zu erhöhen (nach 8,9 % im Jahr 2021).
  • 68 % der Marketingentscheider erwarten, dass DE&I in den kommenden fünf Jahren eine unternehmensweite Priorität bleibt; 59 % sehen dies für den Bereich Marketing.
  • 69 % der Marketingverantwortlichen nennen die schwierige Wertermittlung von DE&I-Chancen als wesentliche Hürde.
  • 41 % der Unternehmen verzeichnen verbesserte Mitarbeitergewinnung und Reputation durch DE&I-Marketing, während nur 15 % Effekte bei der Kundenakquise oder -bindung dokumentieren.
  • YouGov-Daten zeigen, dass sich 44 % der weltweiten Verbraucher in der Werbung nicht vollständig repräsentiert fühlen.

Verknüpfte Unternehmen

1 verknüpfte Unternehmen

“YouGov reports that 44% of global consumers say that they don’t feel fully represented by the people they see in advertising....”

Ontologie & Marktkonzepte

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: CMSWire•Veröffentlicht: 14. Apr. 2022
Ursprünglicher Berichttitel: “Are You Spending on the Right Marketing Priorities for Diversity, Equity and Inclusion?”

Verwandte Marktsignale & Trends

Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

B2B Advertising8. Okt. 2026

B2B-Werbung muss das Wochenende nutzen

David Bradford von Bloomberg Media argumentiert, dass B2B-Werbetreibende Chancen verpassen, wenn sie ihre Kampagnen nur auf die Arbeitswoche beschränken. In einer Welt, in der Arbeit und Leben verschwimmen, sind Entscheidungsträger immer 'on', aber in unterschiedlichen Mindsets, besonders am Wochenende. Bradford hebt das Weekend-Angebot von Bloomberg hervor, das tiefgründige, reflektierte Inhalte bietet und ein wachsendes Publikum von Führungskräften anzieht. Er zitiert YouGov-Daten, die Lenovos erfolgreiche B2B-Aktivierung während der Weltmeisterschaft zeigen und belegen, dass breitere Platzierungen funktionieren können. Er ermutigt Werbetreibende, dem Publikum in Premium-Umgebungen wie Podcasts, LinkedIn und OOH zu folgen und es dann zu erreichen, wenn es mehr Raum zum Nachdenken hat. Der Artikel ist ein Meinungsbeitrag, der für eine Verlagerung der B2B-Mediaplanung hin zu Wochenend-Platzierungen als Prime-Time-Gelegenheit plädiert.

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