Beobachtetes Signal · 5. Aug. 2025 · Policy Update · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
Cloudflare wirft Perplexity Umgehung von Crawling-Sperren vor
Cloudflare wirft Perplexity AI vor, trotz ausdrücklicher Blockaden sogenannte Stealth-Crawler zur Umgehung von Website-Zugriffssperren eingesetzt zu haben. Nach Kundenbeschwerden über unautorisiertes Scraping trotz robots.txt-Direktiven und Firewall-Regeln strich Cloudflare das Unternehmen aus seinem Verified-Bot-Programm und leitete Gegenmaßnahmen ein. Ingenieure fanden Belege für nicht deklarierte Crawler, die Google Chrome unter macOS imitierten und IP-Adressen außerhalb der offiziellen Bereiche nutzten. Während Perplexities deklarierte Crawler täglich 20 bis 25 Millionen Requests generieren, verursachen die verdeckten Crawler auf Zehntausenden Domains weitere 3 bis 6 Millionen Anfragen. Perplexity weist die Vorwürfe zurück und spricht von einem bloßen Sales-Pitch. Mehr als eine Million Websites, darunter namhafte Publisher, sperren mittlerweile KI-Crawler. Cloudflare entwickelt derweil neue Abwehrwerkzeuge wie ein KI-Labyrinth und einen Pay-per-Crawl-Marktplatz zur Regulierung von Scraping-Aktivitäten.
Der Streit um verdecktes Crawling betrifft den Schutz von Publisher-Inhalten, den Zugriff auf KI-Trainingsdaten und das grundlegende Verhältnis zwischen KI-Unternehmen und Content-Eigentümern als zentrales Thema im Ökosystem von Media und MarTech.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Cloudflare hat Perplexity aus dem Verified-Bot-Programm entfernt und Blocks gegen angebliches Stealth-Crawling implementiert.
- Laut Cloudflare erzeugen nicht deklarierte Perplexity-Crawler täglich 3 bis 6 Millionen Requests und tarnen sich als Google Chrome unter macOS.
- Perplexity weist die Vorwürfe zurück und bezeichnet sie als Marketing-Manöver von Cloudflare.
- Perplexity AI wurde nach einer Finanzierungsrunde im Juli 2025 mit 18 Milliarden US-Dollar bewertet.
- Mehr als eine Million Websites, darunter Associated Press, Time, The Atlantic und Reddit, blockieren inzwischen KI-Crawler.
Verknüpfte Unternehmen
8 verknüpfte Unternehmen“Der Internet-Infrastruktur-Anbieter Cloudflare hat das KI-Unternehmen Perplexity AI beschuldigt, „Stealth-Crawler“ zu verwenden, um Webseite...”
“Perplexity AI bestreitet die Vorwürfe....”
“Während Google einen Besucher für alle 18 durchsuchten Seiten sendet, verschlechterte sich OpenAIs Verhältnis von 250 vor sechs Monaten auf ...”
“Während Google einen Besucher für alle 18 durchsuchten Seiten sendet, verschlechterte sich OpenAIs Verhältnis von 250 vor sechs Monaten auf ...”
“Mehr als eine Million Websites haben sich bereits dafür entschieden, KI-Crawler zu blockieren, darunter große Publisher wie Associated Press...”
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Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
USA suspendieren Microsoft und Adobe vom Green-Card-Programm
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Amazon stellt neue Alexa-Tablets mit KI und Google Play vor
Amazon hat eine neue Tablet-Generation unter der Marke Alexa angekündigt, darunter das Alexa Tablet 12 Pro, das Alexa Tablet 11 und das Alexa Tablet 8. Alle Geräte laufen mit Android, integrieren den KI-Assistenten Alexa+ und bieten erstmals direkten Zugriff auf den vollständigen Google Play Store, sodass Nutzer neben Amazon-Diensten auch Apps wie YouTube, Netflix und Gmail installieren können. Die Tablets bieten verschiedene Bildschirmgrößen, Prozessoren und Akkulaufzeiten, mit Preisen ab 229,99 US-Dollar. Ein spezieller Kindle-Lesemodus und neue Kindermodelle mit elterlicher Kontrolle wurden ebenfalls eingeführt. Der Verkaufsstart in Nordamerika ist am 8. Oktober, die Auslieferung beginnt am 14. Oktober, und die Verfügbarkeit in Europa, einschließlich Deutschland, startet am 19. Oktober.
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