Beobachtetes Signal · 25. Juni 2026 · Opinion / Column · Quelle: absatzwirtschaft · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Zwischen Klick und Kultur: Marken benötigen wieder mehr Mut
Maike Abel, Digital & Corporate Marketing Director bei Nestlé Deutschland, plädiert in einer Gastkolumne in der absatzwirtschaft dafür, Markenaufbau und Performance Marketing nicht länger als unvereinbare Gegensätze zu betrachten. Der Beitrag warnt vor einer einseitigen Fixierung auf kurzfristige Performance-Metriken zulasten des langfristigen Markenwerts. Abel betont, dass eine durch Konsistenz, emotionale Relevanz und reale Erlebnisse wie Live-Events und Community-Aktivierungen gestärkte Marke letztlich auch ein effizienteres Performance Marketing ermöglicht. Als Praxisbeispiel verweist sie auf die jüngste Kampagne für das Nescafé Coffee Concentrate, bei der die erlebnisorientierte Nähe zum Verbraucher im Mittelpunkt stand. Vor dem Hintergrund gewandelter Kundenerwartungen – insbesondere jüngerer Zielgruppen, die Authentizität und kulturelle Relevanz einfordern – fordert der Beitrag den Mut zu nachhaltigen Investitionen in kulturelle Intelligenz und langfristige Markenarbeit.
Meinungsbeitrag einer leitenden Markenverantwortlichen, der die fundamentale Bedeutung von Brand-Building und experiential Marketing unterstreicht; relevant für strategische Debatten im Marketing, wenngleich ohne disruptiven Branchencharakter.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Verfasserin des Artikels ist Maike Abel, Digital & Corporate Marketing Director bei Nestlé Deutschland.
- Veröffentlicht am 25.06.2026 in der absatzwirtschaft.
- Die Autorin plädiert gegen ein Entweder-Oder von Brand und Performance; beide Disziplinen sind essenziell.
- Der Beitrag hebt erlebnisorientierte Formate wie Live-Events, Activations und Community-Building als Treiber der Markenwirkung hervor.
- Beispielhaft wird die Nescafé Coffee Concentrate Kampagne von Nestlé als Anwendung experimenteller Markenstrategien genannt.
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1 verknüpfte Unternehmen“In „CMO-Insights“ zeigen Markenverantwortliche, wie sie Marken führen und mit Widersprüchen umgehen. Heute: Maike Abel, Digital & Corporate ...”
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Marken im Grau des Mittelmaßes: Sinnverlust bedroht FMCG-Marktanteile
In einem Gastbeitrag für die Lebensmittelzeitung analysiert Robert Kecskes (YouGov) die zunehmende Relevanzkrise etablierter Konsumgüterhersteller. Marken, denen es nicht gelingt, eine sinnstiftende Verbindung zur Lebenswelt der Konsumenten aufzubauen, drohen ihre emotionale Bindungskraft und in der Folge signifikante Marktanteile zu verlieren. Der Verlust dieser Relevanz sei dabei keineswegs allein auf den wachsenden Druck durch Handelsmarken zurückzuführen, sondern hausgemacht. Als Belege für die aktuellen Marktherausforderungen im FMCG-Sektor verweist der Beitrag auf jüngste Entwicklungen bei Branchengrößen: ein verlangsamtes Wachstum bei Nestlé, Stellenstreichungen in der Verwaltung bei Ritter Sport, Umsatzrückgänge bei Beiersdorf sowie lediglich moderate Zuwächse bei Dr. Oetker. Der von der DFV Mediengruppe veröffentlichte Kommentar stützt sich auf Marktforschungsbeobachtungen und verdeutlicht die Notwendigkeit geschärfter Markenidentitäten in gesättigten Märkten.
Vier scheinbar kluge Marketingentscheidungen, die starke Marken schleichend schwächen
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Nestlé und NBA schließen globale mehrjährige Partnerschaft
Nestlé hat eine mehrjährige internationale Partnerschaft mit der National Basketball Association (NBA) angekündigt. Ab Januar 2027 werden die Marken Milo, Nescau und Nesquik in 21 Märkten auf vier Kontinenten als offizielle NBA-Partner auftreten, die Philippinen folgen im Oktober 2027. Dies wird als die bisher größte internationale Markenzusammenarbeit von Nestlé bezeichnet. Die Partnerschaft umfasst Jugendprogramme wie Jr. NBA/Jr. WNBA, NBA Basketball School und NBA 3X sowie Aktivierungen bei NBA-Events. Besonders relevant ist die Ausweitung auf den Handel: NBA-branded Verpackungen, Point-of-Sale-Aktionen und Gewinnspiele sind geplant. Dies passt zu Nestlés Strategie, das Marketing auf weniger, größere Plattformen zu konzentrieren und die Anzahl der unterstützten Marken von über 400 Anfang 2024 auf rund 150 im Jahr 2026 zu reduzieren, bei gleichzeitig steigenden Marketinginvestitionen.
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