Beobachtetes Signal · 9. Sept. 2026 · Technical Release · Quelle: PR Newswire: Technology News · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Cleveland Clinic, RIKEN und IBM für Gordon Bell Prize nominiert
Ein multidisziplinäres Team von Cleveland Clinic, RIKEN und IBM wurde als Finalist für den ACM Gordon Bell Prize nominiert. Die Forscher simulierten ein Protein mit 12.635 Atomen, das bisher größte biologisch relevante Molekül, das jemals mit Quantencomputern modelliert wurde. Dabei nutzten sie ein quantenzentriertes Supercomputing-Framework, das IBM Quantum Heron-Prozessoren mit den Supercomputern Fugaku und Miyabi-G kombinierte. Ihre im Mai veröffentlichte Arbeit erzielte eine 210-fache Verbesserung der Genauigkeit und skalierte die Methode etwa um das 40-fache. Zudem validierte das Team seinen Workflow auf RIKENs neuem JHPC-Quantum-GPU-Supercomputer ROQUO, was manuelle Operationen und Fehler reduzierte. Die Forschung zielt darauf ab, die Medikamentenentwicklung durch präzise Modellierung molekularer Wechselwirkungen zu verbessern, mit potenziellen Anwendungen bei der Vorhersage, wie Medikamente mit Proteinzielen interagieren.
Fortschritt im Bereich des Quantencomputing für die Biowissenschaften, relevant für KI und Recheninfrastruktur, hat jedoch keinen direkten Einfluss auf AdTech.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Team aus Cleveland Clinic, RIKEN und IBM ist Finalist für den ACM Gordon Bell Prize.
- Simulation eines Proteins mit 12.635 Atomen – das bisher größte mit Quantencomputern modellierte Molekül.
- Einsatz von IBM Quantum Heron-Prozessoren sowie den Supercomputern Fugaku und Miyabi-G.
- Erzielung einer 210-fachen Genauigkeitsverbesserung und 40-fachen Skalierung der Methode.
- Validierung des Workflows auf RIKENs neuem ROQUO-Supercomputer.
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Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
IBM verbindet modulare Kryosysteme für fehlertolerantes Quantencomputing
IBM hat einen wichtigen technischen Meilenstein erreicht und zwei modulare Kryosysteme miteinander verbunden sowie gemeinsam auf unter 15 Millikelvin gekühlt. Die jeweils über 2,4 Meter hohen und breiten Module sind so konzipiert, dass sie zu größeren Systemen kombiniert werden können und eine erhöhte Verkabelungskapazität für zahlreiche Chip-Verbindungen bieten. Die von IBM entwickelte L-Koppler-Technologie ermöglicht den direkten Datenaustausch zwischen separaten Quantenchips. Das Unternehmen plant, diesen Ansatz zu nutzen, um bis 2027 eine Maschine mit mindestens 1.000 programmierbaren Qubits zu bauen und noch in diesem Jahr erste Nighthawk-Prozessoren in die neuen Kryomodule zu integrieren. Diese modulare Kühlungsarchitektur positioniert sich als entscheidender Schritt auf dem Weg zu IBMs erklährtem Ziel, bis 2029 einen fehlertoleranten Quantencomputer mit dem Namen IBM Quantum Starling auf den Markt zu bringen.
US-Regierung plant 2-Milliarden-Dollar-Förderung für Quantencomputing mit Beteiligungen
Aktien von Quantencomputing-Unternehmen verzeichneten deutliche Kursgewinne nach Berichten, dass die US-Regierung zwei Milliarden US-Dollar an Fördermitteln an neun spezialisierte Firmen vergeben und im Gegenzug Unternehmensanteile erwerben will. Laut Medienberichten des Wall Street Journal stammt das Paket aus dem Chips and Science Act von 2022, wobei IBM mit einer Milliarde US-Dollar der größte Empfänger sein soll. IBM bestätigte Pläne zum Bau einer spezialisierten 300-mm-Quanten-Wafer-Fabrik über ein neues Unternehmen namens Anderon, ergänzt durch eine eigene Investition in gleicher Höhe. Weitere gemeldete Förderungen umfassen 375 Millionen US-Dollar für GlobalFoundries, jeweils rund 100 Millionen US-Dollar für D‑Wave, Rigetti und Infleqtion sowie 38 Millionen US-Dollar für das Startup Diraq. Die Vereinbarungen sind noch nicht finalisiert, und das US-Handelsministerium lehnte eine sofortige Stellungnahme ab.
Quantencomputing verstärkt Künstliche Intelligenz und transformiert Zukunfts-Infrastruktur
Der Artikel beleuchtet die rasante Konvergenz von Quantencomputing mit generativer AI, Robotik und Raumfahrttechnologien. Die drei Säulen Quantencomputing, Quantenkommunikation und Quantensensorik prognostizieren ein Umsatzpotenzial von bis zu 97 Milliarden US-Dollar bis 2035 und rund 200 Milliarden US-Dollar bis 2040. Wichtige Meilensteine im Jahr 2025 umfassen Fortschritte bei der Fehlerkorrektur, verbesserte Prozessoren und hybride GPU-Quanten-Verbindungen wie Nvidias NVQLink sowie Cloud-Zugänge über IBM, AWS und Azure. Zudem zeigt sich eine starke Finanzierungsdynamik mit rund 3,77 Milliarden US-Dollar in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 sowie anlaufende IPO-Aktivitäten von Quantinuum und Xanadu. Trotz kommerzieller Deployments im Bereich der Quantensensorik bleiben Herausforderungen wie Fachkräftemangel, hoher Energie- und Kühlbedarf sowie lange Zeitpläne bis zu breit einsetzbaren, fehlertoleranten Systemen bestehen.
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