Beobachtetes Signal · 13. Mai 2026 · Earnings Report · Quelle: CNBC Technology · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Cisco-Aktie springt nach starken KI-Aufträgen um 15 %; Stellenabbau
Cisco hat unerwartet starke Ergebnisse für das dritte Quart des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt, was die Aktie im nachbörslichen Handel um rund 15 % ansteigen ließ. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 1,06 USD (erwartet: 1,04 USD) bei einem Umsatz von 15,84 Milliarden USD (erwartet: 15,56 Milliarden USD), was einem Umsatzplus von 12 % im Jahresvergleich entspricht. Das Unternehmen verzeichnete in diesem Jahr bislang 5,3 Milliarden USD an KI-Infrastruktur- und Hyperscaler-Aufträgen und hob die Prognose für die jährlichen KI-Aufträge auf 9 Milliarden USD an (zuvor 5 Milliarden USD). Gleichzeitig kündigte Cisco den Abbau von knapp 4.000 Stellen an, was weniger als 5 % der Belegschaft entspricht, und rechnet mit Restrukturierungskosten von 1 Milliarde USD. Zudem hob das Management neue Netzwerk-Switches und -Router auf Basis von Silizium der nächsten Generation hervor, während der Netzwerkumsatz um 25 % zulegte.
Als bedeutender Netzwerk-Ausrüster signalisiert Cisco durch stark angehobene KI-Auftragsprognosen eine anhaltend hohe Nachfrage nach Rechenzentrums- und KI-Netzwerkhardware, was direkte Auswirkungen auf Cloud-Infrastrukturen und Enterprise-Deployments hat.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Cisco meldete für das dritte Quartal einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,06 USD gegenüber erwarteten 1,04 USD.
- Der Quartalsumsatz stieg im Jahresvergleich um 12 % auf 15,84 Milliarden USD und lag damit über den Konsensschätzungen von 15,56 Milliarden USD.
- Cisco hat im laufenden Jahr 5,3 Milliarden USD an KI-Infrastruktur- und Hyperscaler-Aufträgen erhalten und die Jahresprognose für KI-Aufträge auf 9 Milliarden USD angehoben.
- Das Unternehmen kündigte den Abbau von weniger als 4.000 Stellen an und plant Restrukturierungskosten von 1 Milliarde USD vor Steuern.
- Der Umsatz im Netzwerksegment wuchs um 25 % auf 8,82 Milliarden USD, während der Sicherheitsumsatz im Jahresvergleich stagnierte.
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Cisco stock drops despite earnings beat
Cisco reported fiscal Q4 results that beat expectations—adjusted EPS $1.22 vs $1.17 expected and revenue $17.25 billion (about an 18% year‑over‑year increase) vs $16.82 billion expected—and guided current‑quarter revenue to $18.0–$18.2 billion versus the $16.8 billion LSEG consensus. Hyperscalers placed roughly $4 billion of infrastructure orders in the quarter, bringing fiscal‑year hyperscaler orders to $9.3 billion; Cisco expects hyperscaler‑related revenue to rise to about $7.5 billion in fiscal 2027. Net income rose 51% year‑over‑year to $3.9 billion (97 cents a share). Despite the beat and above‑consensus guidance, shares fell about 9% on Aug. 13, 2026. Some analysts (Piper Sandler) called the guidance conservative while KeyBanc remained bullish; management described the period as a record quarter but urged prudence entering the new fiscal year.
Cisco Q2 übertrifft Erwartungen, Aktie fällt nach verhaltener Prognose
Cisco hat im zweiten Quartal stärkere Ergebnisse als erwartet vorgelegt: Das bereinigte EPS lag bei 1,04 USD (gegenüber 1,02 USD erwartet) bei einem Umsatz von 15,35 Milliarden USD (gegenüber 15,12 Milliarden USD erwartet), was einem Umsatzwachstum von rund 10 % im Jahresvergleich entspricht. Der Nettogewinn stieg auf 3,18 Milliarden USD. Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel dennoch um rund 7 %, da die Umsatz- und Gewinnprognose für das laufende Quartal lediglich den Analystenerwartungen entsprach. Cisco gab bekannt, KI-Infrastrukturaufträge im Wert von 2,1 Milliarden USD von Hyperscalern erhalten zu haben, kooperiert mit Advanced Micro Devices bei einem KI-Projekt in Saudi-Arabien und launchte einen neuen Networking Switch mit Nvidia-Chip. Das Management rechnet mit einem verstärkten Hochlauf der Neocloud-Umsätze im Geschäftsjahr 2027.
Cisco-Aktie bricht nach Warnung vor steigenden Speicherpreisen um 12 % ein
Die Aktien von Cisco Systems verzeichneten am 12. Februar 2026 den stärksten Tagesverlust seit 2022 und brachen um bis zu 12 % ein, nachdem das Unternehmen gewarnt hatte, dass steigende globale Speicherpreise die Margen belasten. Der durch Nvidia angeführte Boom bei KI-Chips hat das Angebot verknappt, die Kosten erhöht und die Produktionskapazitäten für andere Geräte limitiert. Obwohl Cisco solide Quartalsergebnisse vorlegte, fiel der Ausblick verhalten aus: Die Produktmarge sank im Jahresvergleich um 130 Basispunkte auf 66,4 %, was auf den Produktmix und höhere Speicherkosten zurückgeführt wurde. Um gegenzusteuern, plant das Management Preiserhöhungen, Vertragsanpassungen und härtere Verhandlungen. Die Komponentenenge betrifft neben Cisco auch weitere Technologiekonzerne wie Apple, Dell und Qualcomm, was branchenweite Lieferkettenrisiken verdeutlicht.
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