Beobachtetes Signal · 4. Nov. 2026 · Hiring · Quelle: Horizont · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral

Christian Rätsch löst Larissa Pohl im WOB-Aufsichtsrat ab

Zusammenfassung des Signals

Bei der Viernheimer Agentur WOB gibt es einen Wechsel im Aufsichtsrat. Nach drei Jahren scheidet WPP-Managerin und GWA-Präsidentin Larissa Pohl auf eigenen Wunsch aus dem Kontrollgremium aus. Ihr Nachfolger wird der frühere BBDO-Chef Christian Rätsch. Der ehemalige Agenturmanager, der vor seiner Zeit an der Spitze von BBDO Germany die Verantwortung für die Publicis-Töchter Saatchi & Saatchi trug, verstärkt künftig das Gremium. Dieser Schritt spiegelt eine gängige Praxis in der deutschen Agenturlandschaft wider, erfahrene Branchenpersönlichkeiten in beratende Funktionen zu holen.

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Hohe Konfidenz

Dies ist ein routinemäßiger Wechsel im Aufsichtsrat einer mittelgroßen deutschen Agentur mit begrenzter Auswirkung auf die breitere AdTech/MarTech-Branche.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Larissa Pohl scheidet nach drei Jahren auf eigenen Wunsch aus dem WOB-Aufsichtsrat aus.
  • Christian Rätsch, ehemaliger CEO von BBDO Germany, folgt Larissa Pohl im WOB-Aufsichtsrat nach.
  • Über den Wechsel berichtete Horizont am 4. November 2026.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Horizont•Veröffentlicht: 4. Nov. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Wechsel im Aufsichtsrat: Christian Rätsch löst Larissa Pohl bei WOB ab”

Verwandte Marktsignale & Trends

Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

M&A / Leadership changes24. Apr. 2026

RTL Deutschland beruft Walthelm und Radelsberger; Schwecke und Heisserer gehen

Nach der Übernahme von Sky Deutschland formiert die RTL Group das Führungsteam von RTL Deutschland neu und integriert Führungskräfte beider Häuser. Stephan Schmitter bleibt CEO. Elke Walthelm (bisher Sky Deutschland) wird Chief Human Resources Officer, während Michael Radelsberger (bisher Sky Österreich/Sky Media) als Chief Consumer Officer das kombinierte Pay-Geschäft mit rund 12,3 Millionen zahlenden Abonnenten über RTL+, Sky und WOW verantwortet. Carsten Schwecke (bislang zuständig für Vermarktung, IT, Data & Tech) und Ingrid Heisserer (CFO & CHRO) verlassen das Unternehmen. Julia Kloke (zuvor Riverty) übernimmt zum 1. Mai die Position des CFO. Der Umbau legt einen klaren Schwerpunkt auf Streaming sowie operative Integration und verlagert die operative Vermarktungsführung außerhalb der direkten Geschäftsführungsebene.

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Hiring12. Mai 2026

RTL Group ernennt neuen CEO und neuen Finanzchef

Der Aufsichtsrat der RTL Group hat Clément Schwebig zum neuen CEO ernannt. Thomas Rabe begleitet den Übergang weiter und bleibt im Aufsichtsrat sowie im Executive Committee aktiv. Zudem kündigte das Unternehmen einen Wechsel im Finanzressort an: Alexander von Torklus, derzeit Executive Vice President Corporate Controlling and Strategy bei Bertelsmann und Non-Executive Director im RTL-Aufsichtsrat, wird im Juli 2026 designierter CFO. Ende September 2026 übernimmt er die Position des CFO sowie einen Sitz als Executive Director im Aufsichtsrat. Er folgt auf Björn Bauer, der seit September 2019 als RTL-CFO tätig war und voraussichtlich als CFO zum Musikunternehmen BMG wechseln wird. Der Bericht verweist zudem auf die von Bertelsmann angekündigte BMG-Concord-Transaktion, die noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe steht.

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Hiring24. Aug. 2026

BBDO Germany ernennt Ina Behrendt zum neuen Chief Creative Officer

BBDO Germany besetzt die kreative Führung neu und ernennt Ina Behrendt mit Wirkung zum 1. September 2026 zum Chief Creative Officer. Die Agenturgruppe strebt damit nach mehreren Wechseln eine stabile und nachhaltige Lösung für ihre kreative Ausrichtung an. Behrendt war in den letzten Jahren nicht direkt auf Agenturseite tätig, verfügt laut Branchenberichten jedoch über tiefgreifende Expertise und ein starkes Netzwerk im Talentmarkt. Die Personalentscheidung fällt in den Kontext anhaltender Restrukturierungsdebatten innerhalb globaler Holdingstrukturen. Dabei wird Kritik an den Headquarter-Entscheidungen in New York, London und Paris laut, die strategische Weichenstellungen teils ohne hinreichende Einbindung des lokalen Managements treffen. Der Vorstoß unterstreicht die wachsende Forderung nach mehr Autonomie und lokaler Führungsverantwortung in den nationalen Märkten, um die kreative Exzellenz und Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

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