Beobachtetes Signal · 23. Aug. 2023 · Policy Update · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
China plant Durchsetzung staatlicher Kontrolle im Metaverse
China plant, sein Sozialkreditsystem auf das Metaverse auszuweiten. Laut Medienberichten hat der staatliche Telekommunikationsbetreiber China Mobile ein digitales Identitätssystem für alle Metaverse-Nutzer vorgeschlagen. Die ID soll auf natürlichen und sozialen Merkmalen wie dem Beruf basieren, dauerhaft gespeichert und an Strafverfolgungsbehörden übermittelt werden, um Ordnung und Sicherheit in virtuellen Welten zu gewährleisten. Ein Fallbeispiel in dem Vorschlag beschreibt die Bestrafung eines fiktiven Nutzers namens Tom wegen der Verbreitung von Gerüchten. Der Vorschlag wurde auf einem Treffen der ITU-Arbeitsgruppe zum Thema Metaverse in Shanghai vorgestellt; eine Abstimmung wird auf dem nächsten Treffen in Genf erwartet. Kritiker warnen, dass das System dem umstrittenen Sozialkreditsystem Chinas ähnelt und zu Massenüberwachung führen könnte, was weitreichende Folgen für den globalen Datenschutz und die Identitätsinfrastruktur in virtuellen Umgebungen haben könnte.
Der Vorstoß von China Mobile zur Einführung staatlich kontrollierter digitaler IDs im Metaverse könnte die Identitäts- und Datenorchestrierung in virtuellen Welten grundlegend verändern und langfristige Auswirkungen auf globale Werbe-Identitätsinfrastrukturen und Datenschutzstandards haben.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- China betreibt seit 2014 ein landesweites Sozialkreditsystem.
- China Mobile hat der ITU ein digitales Identitätssystem für Metaverse-Nutzer vorgeschlagen.
- Die geplante ID basiert auf natürlichen sowie sozialen Merkmalen und wird mit Strafverfolgungsbehörden geteilt.
- Der Vorschlag wurde am 5. Juli auf einem ITU-Arbeitsgruppentreffen in Shanghai präsentiert.
- Eine Abstimmung über den Vorschlag wird für das nächste ITU-Treffen im Oktober in Genf erwartet.
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1 verknüpfte Unternehmen“According to Politico, the country is now aiming to implement a comparable system to manage individuals in the metaverse....”
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CNN darf Trump nicht auf Reise begleiten
CNN wurde ohne Begründung aus dem TV-Pool für die Reise von Präsident Trump nach Tennessee ausgeschlossen. Dieser Schritt verschärft Trumps Konflikt mit den Medien und missachtet eine gerichtliche Anordnung, die den Zugang von CNN zum Weißen Haus wiederhergestellt hatte. Der TV-Pool, der sich unter den großen Sendern rotiert, führt nun für Samstag Lindell TV als Pool-Vertretung auf. Die anderen Sender zeigten Solidarität mit CNN und weigerten sich zeitweise, Trumps Termine zu filmen, was zu weniger Videobildern führte. Rechtsexperten erwarten, dass CNN erneut vor Gericht ziehen könnte, da der Ausschluss den Geist der Anordnung verletzt.
US-Bundesrichter zwingt Weißes Haus zur Wiederzulassung verbannter Medien
Ein US-Bundesrichter hat die Trump-Administration per einstweiliger Verfügung angewiesen, die entzogenen Presseakkreditierungen für Journalisten von CNN, MSNBC und Politico vorübergehend wiederherzustellen. Das Gericht urteilte, dass der vorangegangene Entzug ohne ordentliches rechtsstaatliches Verfahren (Due Process) erfolgt sei und somit den 1. Zusatzartikel der US-Verfassung verletze. Präsident Trump hatte den Ausschluss der Sender und Publikationen zuvor mit dem Vorwurf der Falschberichterstattung begründet und mit einer Ausweitung auf weitere Medien gedroht. Die gerichtliche Anordnung gilt zunächst für 14 Tage. Aus Protest gegen die Verbannung hatte der White House Press Pool, darunter auch Fox News, die Berichterstattung über Veranstaltungen des Präsidenten vorübergehend eingestellt. Führende US-Medien wie die New York Times und die Washington Post solidarisierten sich mit den betroffenen Journalisten.
Deutsche Welle boykottiert White-House-Videomaterial nach Ausschluss von US-Medien
Als Reaktion auf den Ausschluss von CNN, MSNBC und Politico durch das Weiße Haus stellt die Deutsche Welle (DW) die Nutzung von intern produziertem Bild- und Videomaterial der US-Regierung auf ihren deutsch- und englischsprachigen Kanälen ein. Der deutsche Auslandssender begründet diesen Schritt mit der Verteidigung der Pressefreiheit und bezeichnete den Ausschluss kritischer Medien als besorgniserregendes Signal. Künftig setzt die DW ausschließlich auf Aufnahmen eigener Korrespondenten sowie akkreditierter Partner. Dieser Schritt erfolgt parallel zum Boykott führender US-Networks, die ihre Pool-Berichterstattung aus Solidarität vorübergehend ausgesetzt haben, was das Angebot an unabhängigem Bewegtbild von Präsidentschaftsterminen verknappt. Die Entscheidung unterstreicht das Bekenntnis der DW zu journalistischer Unabhängigkeit und Medienpluralismus in einem zunehmend polarisierten Informationsumfeld.
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