Beobachtetes Signal · 6. Sept. 2024 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
ChatGPT-Memory-Funktion jetzt auch in Europa für Free User verfügbar
OpenAI weitet die Memory-Funktion von ChatGPT auf den Free-Tarif aus und macht eine bisher zahlenden Plus-Usern vorbehaltene Funktion breiter zugänglich. Mit diesem Feature kann der Assistent im Chat geteilte Informationen speichern und später abrufen. Gespeicherte Inhalte lassen sich einsehen und löschen, wobei die Verwaltung über die Einstellungen unter Personalisierung, Memory und Verwalten erfolgt. Nutzer können Memory aktivieren oder deaktivieren; zudem verhindert ein temporärer Chatmodus das Speichern von Daten für eine einzelne Session. Ist Memory aktiv, ruft ChatGPT Details wie Standorte, Berufsrollen oder Präferenzen ab. OpenAI plant, Memory künftig auch für Team-, Enterprise- und GPT-Varianten bereitzustellen. Der Rollout folgt auf frühere Tests im Jahr 2023 und die Einführung für Plus-User im Jahr 2024.
Die Ausweitung der ChatGPT-Memory-Funktion auf Free User und die geplante Einführung für Team- sowie Enterprise-Kunden erhöht die Personalisierungstiefe im KI-Umfeld deutlich. Dies stärkt die Nutzerbindung und verändert die Interaktionsmuster mit generativen KI-Diensten nachhaltig.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- OpenAI weitet den Rollout der Memory-Funktion auf kostenlose ChatGPT-User aus.
- Memory speichert während Chats geteilte Informationen für den späteren Abruf.
- Gespeicherte Inhalte sind einsehbar und löschbar; die Verwaltung erfolgt über die Einstellungen.
- Ein temporärer Chatmodus verhindert das Speichern von Daten für einzelne Sitzungen.
- OpenAI plant die künftige Bereitstellung für Team-, Enterprise- und GPT-Varianten.
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OpenAI startet verbessertes Dreaming-Speichersystem für ChatGPT
OpenAI hat am 4. Juni 2026 ein leistungsstärkeres und ressourceneffizienteres Speichersystem für ChatGPT auf Basis des sogenannten Dreaming-Ansatzes angekündigt. Das Upgrade (Dreaming V3) synthetisiert Erinnerungen im Hintergrund, um die Aktualität, Kontinuität und Relevanz über Konversationen hinweg zu verbessern. Damit werden Veralterungs- und Skalierungsprobleme früherer Speicherfunktionen behoben. Das Update steht Plus- und Pro-Nutzern in den USA ab sofort zur Verfügung und wird in den kommenden Wochen für weitere Länder sowie Free- und Go-Nutzer ausgerollt. Die neue Architektur reduziert den Rechenaufwand für die Bereitstellung bei Free-Nutzern um das Fünffache und bietet eine überprüfbare Speicherübersicht, in der Nutzer synthetisierte Erinnerungen einsehen, korrigieren oder löschen können. OpenAI sieht darin ein skalierbares Fundament für zukünftige Verbesserungen.
ChatGPT-Gedächtnis: Gespeicherte Daten einsehen und verwalten
OpenAIs ChatGPT hat seine Gedächtnisfunktion weiterentwickelt und speichert nun automatisch und organisiert Nutzerpräferenzen und Kontext, ohne dass explizite Befehle nötig sind. Die im Juni eingeführte 'Traum'-Funktion hilft dabei, Erinnerungen zu verarbeiten, sodass der Chatbot zeitliche Zusammenhänge wie vergangene Ereignisse versteht. Dieses automatische Gedächtnis kann jedoch zu falschen Annahmen führen, etwa wenn Nutzer aufgrund temporärer Suchen falsch kategorisiert werden. Nutzer können ihr Gedächtnis über den Reiter 'Personalisierung' steuern, die Funktion aktivieren/deaktivieren, das erstellte Profil einsehen und bearbeiten oder alle Erinnerungen löschen. Temporäre Chats bieten einen privaten Modus, der keine Informationen speichert. Diese Anleitung erklärt Schritt für Schritt die Verwaltung des ChatGPT-Gedächtnisses.
OpenAI holt im KI-Preiskampf gegen Anthropic auf
Laut einem Bericht des Wall Street Journal hat OpenAI den Rückstand auf Anthropic bei Firmenkunden, die über die Plattform OpenRouter einkaufen, nahezu aufgeholt. Im September teilten sich die beiden Rivalen die Ausgaben von rund 120.000 Unternehmen nahezu hälftig, während zu Jahresbeginn noch etwa drei Viertel auf Anthropic entfielen. OpenAIs aggressive Preisgestaltung, insbesondere die GPT-5.6-Modellfamilie mit Preissenkungen von bis zu 80 %, war ein entscheidender Faktor. Anthropic kämpft mit Kapazitätsengpässen bei Claude Code und einer Datenschutzdebatte über die 30-tägige Speicherung von Nutzerdaten. Beide Unternehmen bereiten sich auf Börsengänge vor und benötigen nachhaltige Umsätze, um Bewertungen von über 1 Billion Dollar zu rechtfertigen.
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